Seismik

Um Strukturen im Untergrund ohne Eingriff in den Boden sichtbar zu machen wird eine Reflexionsseismik - kurz Seismik - verwendet. Das Verfahren, welches aus der Erdölexploration kommt, wird schon seit Jahrzehnten in dichtbesiedelten Gebieten angewendet.

Diese Methode funktioniert ähnlich einem Echolot. Entlang einer vordefinierten Seismikroute werden durch Messfahrzeuge kurze Vibrationen an verschiedenen Stellen in die Tiefe gesendet. Über zahlreiche, entlang der Messlinie im Boden steckende Geophone wird das Echo der Schwingungen aufgezeichnet. Die Geophone funktionieren dabei wie hochempfindliche Mikrophone, die das reflektierte Schallsignal aus dem Untergrund aufnehmen und messen. Die Bodenschichten können mit dieser Methode großflächig bis in die Tiefe erkundet werden.

Nach Beendigung der Messkampagne werden die Geophone und Messkabel wieder eingesammelt.

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