Geothermie
Geothermie, oder Erdwärme, bezeichnet die in den zugänglichen Teilen der Erdkruste gespeicherte Energie. Sie steht rund um die Uhr, wetterunabhängig und überall zur Verfügung. Sie lässt sich auf umweltfreudliche und geräuscharme Art und Weise fördern. Als regenerative Energiequelle leistet Geothermie daher einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von CO2-Emissionen, zur Ressourcenschonung und zur Stärkung der regionalen Wirtschaft.
Für die ESWE Versorgungs AG gemeinsam mit dem Umweltamt der Landeshauptstadt Wiesbaden sind dies gute Gründe, nach dieser Energiequelle in der Tiefe zu suchen. Und die beiden Partner betreten dabei in Wiesbaden noch nicht einmal völliges Neuland. Über 60 Grad heißes Heilquellwasser wird in der Wiesbadener Innestadt seit Jahren zur Gebäudebeheizung eingesetzt, so beispielsweise im Bereich der von ESWE und Umweltamt gemeinsam betriebenen Nahwärmeinsel "Kleine Schwalbacher Straße".
Werden die zu erwartenden Erdwärme-Ressourcen ermittelt, können dort kleine Kraftwerke zur Stromerzeugung betrieben werden. Das bedeutet für Wiesbaden einen weiteren Schritt in Richtung ökologische Stromerzeugung und ist gleichzeitig ein mehrfacher Zugewinn:
- Mehr Unabhängigkeit gegenüber den großen Stromerzeugern
- Dauerhafte Sicherung und bessere Flexibilität der Stromversorgung und vor allem
- Minderung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2)
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