Erfahrungsberichte gew. Ausbildung

Hamdi Ova, Elektroniker für Betriebstechnik

Wo auch immer wir eingesetzt werden – spannend ist es immer!

„Schon als Kind hat mich alles, was mit Elektronik zu tun hatte, richtig begeistert! Die passende Ausbildung dafür habe ich letztendlich bei ESWE gefunden. Wer sich in der Ausbildung richtig ins Zeug legt, kann sehr viel mitnehmen und hat gute Chancen weiterzukommen. Ich selbst habe mit diesem Beruf die richtige Wahl getroffen: denn dieser Beruf macht mir Spaß und ist auch für meine Zukunft krisenfest, denn ohne Strom wäre die Welt dunkel!

Zunächst erhalten wir eine Grundausbildung. Hier werden wir in das technische und praktische Fachwissen der Elektrotechnik eingewiesen. Auch Arbeitstechniken wie Löten oder Feilen und das Bearbeiten von Werkstoffen, die in der Technik zur Anwendung kommen, werden uns beigebracht. Mit praktischen Projekten in der Werkstatt wie zum Beispiel der Installationswand einer elektrischen Verdrahtung eines Gebäudes werden wir fit gemacht und können direkt nach der Grundausbildung in den Fachabteilungen durchstarten. Wir durchlaufen nicht nur die Abteilungen Energieversorgung und Energieverteilung, sondern werden auch in der Informations- und Haustechnik eingesetzt. Installieren, warten und reparieren von elektrischen Betriebs-, Produktions- und Verfahrensanlagen ist unsere Aufgabe, angefangen bei Schaltanlagen der Energieversorgung bis hin zu Einrichtungen der Kommunikations- und Beleuchtungstechnik. Wo auch immer wir eingesetzt werden, ob im Graben, an Schaltanlagen oder an Trafo-Stationen: ‚spannend‘ ist es immer! Was mir außerdem sehr gut gefällt in der Ausbildung ist der Umgang mit modernster Computer- und Steuerungstechnik. Auch das Arbeiten mit englischsprachigen Dokumentationen gehört dazu. Ich kann es nur bestätigen: wir sind die ‚Allrounder der Elektrotechnik‘!

Für einen Elektronik-Freak wie mich passt hier alles zusammen: gute Ausbildung, nette Kumpels, ein super Ausbilder, ein solides Unternehmen, das auf dem neuesten Stand der Elektronik ist! Mit dieser Ausbildung schaffe ich mir eine Grundlage für mein berufliches Leben!“

Dirk Herrmann, Anlagenmechaniker

Dieser Beruf ist krisenfrei und macht sehr viel Spaß

„1.200 Kilometer Gas- und Wasserrohrleitungen, zigtausend Pumpen, Verdichter, Armaturen und Automatisierungstechnik – klar, dass es da immer etwas zu installieren oder zu warten gibt! Wichtig für mich: Dieser Beruf ist krisenfest, denn ohne Wasser, Heizung und Gas kann schließlich niemand überleben!

Mir gefällt, dass der Beruf so vielseitig ist und ich sehr viel Einblick in angrenzende Arbeitsgebiete wie zum Beispiel die Elektronik und die Automatisierungstechnik bekomme. Es beginnt mit der Grundausbildung. Hier lernen wir, die unterschiedlichen Materialien wie Kupfer, Stahl und Kunststoff zu bearbeiten. Auch Arbeitstechniken wie Feilen, Löten und Biegen werden uns beigebracht. Hier sind Fingerfertigkeit, akkurates Arbeiten und Maßgenauigkeit angesagt. Aber nicht nur handwerkliches Arbeiten steht auf dem Ausbildungsplan, sondern auch typische Berechnungen von Rohrdurchmessungen lernen wir. Alles damit wir fit sind, wenn wir in die Fachabteilungen gehen und dort richtig mitarbeiten dürfen. Wir fahren mit auf die Baustellen, arbeiten an Rohrinstallationen im Straßennetz mit, wenn zum Beispiel im Wasser- oder Gasrohrleitungsnetz Reparaturen oder Neuverlegungen ausgeführt werden müssen. Interessant ist auch zu erfahren, wie die Aufbereitung von Wasser funktioniert. Hier warten wir Pumpen und andere Gerätschaften. Auch für lüftungstechnische Anlagen werden wir zu Fachleuten ausgebildet. Wir prüfen Systeme auf sachgerechte Montage und Funktion und beseitigen Störungen. Hinzu kommt, dass wir auch in Kooperationsbetrieben wie der KMW oder bei Hessenwasser eingesetzt werden und dadurch noch weitere Arbeitsbereiche des Anlagenmechanikers kennen lernen. Die überbetrieblichen Schweißlehrgänge runden unsere Ausbildung ab.

Der Anlagenmechaniker ist ein Beruf, in dem Anpacken wichtig ist. Wem körperliche Arbeit Spaß macht, ist hier richtig. Aber trotzdem sind die theoretischen Ansprüche nicht zu unterschätzen. Um beispielsweise Trinkwasser- oder Brauchwasserberechnungen richtig machen zu können, ist auch lernen angesagt – sowohl in der Berufsschule als auch im Werksunterricht. Ich habe mit diesem Beruf die richtige Wahl getroffen. Mir macht er sehr viel Spaß und mit den Kollegen in den Abteilungen ist prima auszukommen, weil sie dir alles gut erklären. Und der Ausbilder ist ein Fachmann, der dir alle Fragen beantworten kann!“

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