ESWE-Fernwärme mit Zertifikat ausgezeichnet

Es freuen sich über die Fernwärme Zertifizierung (v. li.): Werner Lutsch, Geschäftsführer der AGFW e. V., ESWE Vorstandsmitglied Jörg Höhler, Dr. Bernadette Weyland, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium der Finanzen und Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich

ESWE Versorgung ist ausgezeichnet – im wahrsten Sinne des Wortes: Die ESWE-Experten des Bereichs Fernwärme haben das Audit Technisches Sicherheitsmanagement (TSM) bestanden und wurden dafür heute (18. Januar 2017) in Wiesbaden vom AGFW, dem Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e. V. zertifiziert.

 

Die TSM-Zertifizierung Fernwärme ist die freiwillige Überprüfung der Aufbau- und Ablauforganisation sowie der technischen Sicherheit nach AGFW-Arbeitsblatt FW 1000. Damit werden organisatorische, personelle sowie sicherheits- und betriebstechnische Mindestanforderungen für Planung, Bau und Betrieb von Wärmeversorgungsanlagen beschrieben.

 


„ESWE Versorgung versteht sich als moderner Energiedienstleister mit 87-jähriger Erfahrung“, erklärt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „An unsere Produkte stellen wir hohe Qualitätsansprüche. Das setzt aber voraus, dass auch unsere technischen Standards auf dem neuesten Stand und interne Abläufe transparent, klar geregelt und jederzeit überprüfbar sind.“

 


Der Zertifikatsübergabe war ein siebenmonatiges Projekt vorausgegangen. Jörg Höhler, Technischer Vorstand der ESWE Versorgungs AG: „Daran haben 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern teilgenommen. Es waren zwei Vorstandsbereiche, fünf Hauptabteilungen und sieben Abteilungen eingebunden. Insgesamt 2000 Arbeitsstunden wurden aufgewandt, 338 Fragen und mehr als 1000 Mails beantwortet sowie ein neues Betriebshandbuch mit 200 Seiten erarbeitet.“

 


Werner Lutsch, Geschäftsführer „ AGFW – Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e. V.“, sagt: „Wir können von einem herausragenden Prüfungserfolg sprechen. Es freut uns, wenn nach einer derart intensiven Vorbereitung auch ein solches Ergebnis festzustellen ist.“

 


Freuen können sich auch das Land Hessen und die Landeshauptstadt Wiesbaden. „Für das Land hat der Anschluss der Wiesbadener Bundes- und Landesliegenschaften an das ESWE-Fernwärmenetz Priorität“, berichtet Dr. Bernadette Weyland, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium der Finanzen. „Wir haben ein ambitioniertes Ziel. Bis zum Jahr 2030 soll die gesamte Landesverwaltung CO2-neutral arbeiten. Dafür setzen wir zum Beispiel landesweit einheitliche Standards für die Energieeffizienz bei Neubau- und Bestandsbauten ein. Allein deshalb begrüßen wir den weiteren Ausbau der Wiesbadener Fernwärmeleitung durch ESWE Versorgung.“

 


„Im Bereich Wärme ist eine Erfüllung der Wiesbadener Klimaschutzziele eine besonders schwierige Aufgabe“, erläutert Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich. „Gerade in der Innenstadt sind mögliche Maßnahmen rar: Wärmedämmung ist aufgrund des Denkmalschutzes schwierig. Kleinere Blockheizkraftwerke in der City mit ihren zusätzlichen Emissionen verschlechtern das Klima der Innenstadt, die hier aufgrund ihrer Kessellage anfällig ist. Das heißt im Klartext: Jedes Gebäude, das in der Innenstadt nicht individuell beheizt werden muss, verbessert die Luft. Ein gut ausgebautes und professionell gewartetes Fernwärmenetz macht für Wiesbaden daher besonderen Sinn.“

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