Nahwärme Kleine Schwalbacher Straße

Neben dem medizinischen Nutzen werden die Thermalquellen Wiesbadens erstmals auch zur Wärmeversorgung verwendet. Das Pilotprojekt, welches 2007 von ESWE und dem Umweltamt der Landeshauptstadt Wiesbaden begonnen und ein Jahr später in Betrieb ging, ist einmalig in Wiesbaden. 2008 wurde von der Schützenhofstraße bis zur Kleinen Schwalbacher Straße mit Hilfe finanzieller Förderung durch den ESWE Innovations- und Klimaschutzfonds eine Nahwärmeinsel fertiggestellt, die das aus den Primärquellen geförderte Thermalwasser zur Beheizung der umliegenden 40 Haushalte nutzt. Somit wird der jährliche CO2-Ausstoß um rund 85 Tonnen reduziert.

Weitere Kunden sollen künftig für das Projekt gewonnen werden und die Leistung der Anlage sukzessive auf 2.000 Kilowatt ausgebaut werden. Wenn die volle Leistung realisiert ist, werden künftig 850 Tonnen CO2 eingespart.

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