ESWE fördert innovative Projekte zur rationellen Nutzung von Energie

Alle Fördermöglichkeiten für Sie im Überblick

Weiterer Schwerpunkt der Förderaktivitäten des ESWE Innovations- und Klimaschutzfonds sind Projekte zur rationellen Nutzung von Energie, die aufgrund ihres innovativen Charakters die Schwelle zur Wirtschaftlichkeit nicht erreichen oder mit hohen wirtschaftlichen Risiken behaftet sind. Im einzelnen Fall sind je nach öffentlichem oder wissenschaftlichem Interesse bis zu 50 Prozent Zuschuss zu den Projektkosten möglich.

Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen

Eine optimale Nutzung fossiler Brennstoffe wird beim Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplungs- (KWK-) Anlagen, die Strom und nutzbare Wärme in einem gekoppelten Prozess bereitstellen, erreicht. Die KWK-Anlagen erreichen dadurch einen sehr hohen Gesamtwirkungsgrad. Daher fördert der Innovations- und Klimaschutzfonds den Einsatz der Kraft-Wärme-Kopplung. Bei Blockheizkraftwerken (BHKW) treibt der eingesetzte Energieträger einen Otto- oder Stirling-Motor an, der mit einem Generator zur Stromerzeugung verbunden ist. Die durch den Motor erzeugte (Ab-) Wärmeenergie wird zur Bereitstellung von Raumwärme bzw. zur Warmwasserbereitung genutzt. Speziell auf den Wärmebedarf von Ein- bis Zweifamilienhäuser angepasst sind Mikro-KWK-Heizungen. Der Innovations- und Klimaschutzfonds gewährt für Mikro-KWK-Anlagen bis 4 kWel, einen Förderbetrag pauschal von 4.000 €. Größere KWK-Anlagen können gefördert werden, sofern diese Anlagen nicht eigenwirtschaftlich sind. Deshalb ist bei diesen Anträgen immer eine Wirtschaftlichkeitsberechnung für die KWK-Anlagen mit einzureichen, sowie Angaben zum Wärmebedarf für das zu versorgende Gebäude und eine Beschreibung über die geplanten Wärmeerzeugungsanlagen. Brennstoffzellen werden ebenfalls gefördert, hier kann die Förderhöhe 20 % der Investitionskosten und der Inbetriebnahmekosten betragen.
Bei Mikro-KWK-Anlagen erfolgt die Förderzusage unmittelbar nach Eingang der vollständigen Antragsunterlagen und der Prüfung der Fördervoraussetzungen. Bei Brennstoffzellen und größeren BHKWs werden die Förderanträge durch den Sachverständigenbeirat beschieden. Eine frühzeitige Antragstellung vor Umsetzung der Maßnahme ist sinnvoll, da der Beirat in der Regel nur viermal pro Jahr zusammenkommt.

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Martina Glaab

ESWE Innovations- und Klimaschutzfonds
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65189 Wiesbaden

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Innovations- und Klimaschutzfonds

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