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Informationen zu Gaspreisen: Gasbeschaffungsumlage, Mehrwertsteuersenkung auf 7 %

Die Erdgaspreise steigen bereits seit Spätsommer 2021 dramatisch an und erreichen nun aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Lage in Europa Höchststände. ESWE Versorgung erhöht ab 1. Oktober 2022 für alle Gas-Tarife den Arbeitspreis. Der Grundpreis verändert sich nicht.

Drei wichtige Fakten, warum Erdgas so teuer wird:

  • Aufgrund der Pandemie sind die Nachfrage und das Angebot nach Rohstoffen zurückgegangen. Der seit Sommer 2021 wieder weltweit ansteigende Energiebedarf sorgt seitdem für einen deutlichen Preisanstieg des Erdgases am Beschaffungsmarkt.
  • In Folge der politischen Spannungen im Osten Europas sind die Gaslieferungen aus dieser Region stark zurückgegangen. Erdgas wird zu einem knappen und extrem teuren Gut!
  • Für Europa ist es wichtig, unabhängiger von russischen Energie-Importen zu werden und Erdgas über andere Bezugsquellen zu beschaffen. Aktuell verschärft dies die Situation zusätzlich.

Wichtig zu wissen!
In einer Pressekonferenz vom 29. September 2022 hat die Bundesregierung folgendes bekannt gegeben:

  • Die sog. Gasbeschaffungsumlage in Höhe von 2,419 ct/kWh netto ab 1. Oktober 2022 wird nicht eingeführt!
    Wir haben die Arbeitspreise unserer Gasprodukte mit Preisstand ab 1. Oktober 2022 entsprechend gesenkt.
  • Die Mehrwertsteuer von aktuell 19 % wird ab 1. Oktober 2022 für Erdgas und Wärme auf einen reduzierten Steuersatz von 7 % gesenkt. Den reduzierten Steuersatz werden wir für den Zeitraum ab 1. Oktober 2022 bei der Jahresverbrauchsabrechnung berücksichtigen.

Wir setzen die genannten Änderungen automatisch um. Sie brauchen sich nicht weiter zu kümmern.

Informationen zur Gasversorgung in Zeiten des Ukraine-Krieges

Durch die aktuelle Lage in der Ukraine spielt die Frage nach russischen Gaslieferungen und der Versorgungssicherheit in Deutschland eine immer größere Rolle. Auch in diesen turbulenten Zeiten setzt sich ESWE Versorgungs AG setzt sich für eine sichere, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung der Bürgerinnen und Bürger ein. In diesem Sinne arbeiten wir aktuell auf Hochtouren, um uns auf ein mögliches Gasembargo russischen Erdgases und einer daraus resultierenden nationalen Gasmangellage bestmöglich vorzubereiten. Details zur gegenwärtigen Lage finden Sie auf unserer Ukraine-Krise Infoseite.

Um eine unnötige Nachzahlung bei Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung zu verhindern, empfehlen wir Ihnen Ihren Abschlag zu erhöhen. Dies können Sie bequem über unser Kundenportal durchführen.

Damit auch Sie mithelfen können die aktuelle Situation etwas zu entspannen, finden Sie auf unserer Website nützliche Energiespartipps zur Strom- oder Gasversorgung. Jede eingesparte Kilowattstunde schont die Umwelt und Ihren Geldbeutel.

Noch offene Fragen beantworten wir Ihnen gerne. Schreiben Sie uns an:
(Privatkunden)
(Geschäftskunden)

Werden Sie mit ESWE gemeinsam zum Stromerzeuger

 

Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind in aller Munde und Photovoltaikanlagen haben einen festen Platz im Rahmen der Energiewende eingenommen. Gerade mit steigenden Energiepreisen macht es wirtschaftlich immer mehr Sinn, sich mit einer Photovoltaikanlage – sofern noch nicht geschehen – zu beschäftigen.

Dabei bietet insbesondere eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher viele Vorteile. Denn damit können Sie Ihren eigenen Solarstrom selbst nutzen, wenn die Sonne nicht scheint und verringern die aus dem Netz bezogene Strommenge. So werden Sie  unabhängiger von Strompreissteigerungen und arbeiten wesentlich wirtschaftlicher.

Die ideale Größe der Photovoltaik-Anlage und des Speichers hängt dabei neben Ihrer Dachfläche auch von Ihrem Stromverbrauch und Ihrem Standort ab.

Bei der Planung Ihrer Photovoltaik-Anlage sind eine Reihe von Punkten zu berücksichtigen:

  • Dachzustand
  • Dachausrichtung
  • Dachneigung
  • Verschattung
  • Beschaffenheit des Verteilerschranks inkl. Stromzähler
  • Räumliche Gegebenheiten
  • Zukünftige Anschaffungen (Elektroauto, Wärmepumpe, Klimageräte usw.)


Diese werden mit Hilfe von Bildern und einer Checkliste vorab geprüft um darauf aufbauend die Rentabilität Ihrer PV- Anlage zu berechnen.

Die möglichen Modelle

ESWE bietet Ihnen die schlüsselfertige Anlage nicht nur zum Kauf an. Sie können die Anlage auch gerne bequem von ESWE pachten. Bei der Pachtlösung müssen Sie nicht einmal selbst Geld in die Hand nehmen. ESWE investiert in die Photovoltaik-Anlage und Sie zahlen eine bequeme monatliche Rate, wie Sie es vielleicht schon aus anderen Bereichen kennen.

Darüber hinaus bietet die Pachtlösung weitere interessante Vorteile:  

Bestandteile
Pachtlösung
Kaufvertrag
Montage und Lieferung einer schlüsselfertigen PV-Anlage (optional inkl. Speicher)
Anmeldung beim Netzbetreiber**
Finanzierung der Anlage
Wartung der Anlage*
Fernüberwachung der Anlage*
Eintragung ins Marktstammdatenregister**
* sofern Sie dies vertraglich mit uns im Rahmen der Betriebsführung absichern möchten.
** sofern Sie ESWE mit einer entsprechenden Vollmacht beauftragen.


Bei beiden Modellen erhalten Sie natürlich neben den eingesparten Stromkosten zusätzlich eine Einspeisevergütung für den erzeugten Strom, den Sie nicht selbst verbrauchen.

Ablauf der EEG-Förderung

Die Einspeisevergütung läuft aus – was passiert nach 20 Jahren Einspeisung mit der vorhandenen PV-Anlage? Wir haben Ihnen einige Fragen und Antworten in einer Übersicht zusammengestellt.

FAQ - Anlagen ohne EEG-Förderung

1. Wann endet der Anspruch auf die EEG-Förderung?
Das Ende der EEG-Förderung ist abhängig vom Jahr der Inbetriebnahme der Anlage. So beträgt die Förderdauer des EEG 20 Jahre (zuzüglich dem der Inbetriebnahme). Angenommen eine Anlage wurde im Jahr 2000 in Betrieb genommen, so endet der gesetzliche Förderanspruch, z.B. die Einspeisevergütung, am 31.12.2020.

2. Was geschieht nach dem Ende der EEG-Förderung?
Nach Ablauf der Förderdauer besitzen EEG-Anlagen weiterhin den Anspruch auf vorrangige physikalische Abnahme der Energie durch den Netzbetreiber. Durch das Ende der Förderung muss der/die Anlagenbetreiber jedoch eine alternative Weiterbetriebsmöglichkeit wählen, um auch monetär von der Anlage zu profitieren.

3. Kann ich meine Anlage nach dem Förderende überhaupt weiterbetreiben? Was sollte ich hier im Besonderen beachten?
Wenn die Anlage technisch zuverlässig ist, sollte einem Weiterbetrieb nichts im Wege stehen. Um die technische Zuverlässigkeit der dann in der Regel ja 20 Jahre alten Anlagenkomponenten, beispielsweise PV-Module oder Wechselrichter, zu prüfen, ist es notwendig, einen detaillierten Technik-Check durchführen zu lassen.

4. Wie kann ich meine Anlage nach dem Förderende weiterbetreiben?
Es besteht die Möglichkeit, die gesamte Erzeugungsmenge dem Netzbetreiber zur Verfügung zu stellen und dafür, analog zur bisherigen Einspeisevergütung, eine Vergütung zu erhalten. Diese liegt jedoch deutlich unter der bisherigen Einspeisevergütung.
Außerdem besteht die Möglichkeit einen Eigenverbrauch zu realisieren. Hier ist es dann jedoch sehr wahrscheinlich, dass die Bestandsanlage umgebaut werden muss.

5. Sollte ich einen Heimspeicher installieren?
Bei Umstellung einer PV-Anlage auf Eigenverbrauch, kann ein Heimspeicher von Vorteil sein. Mit diesem können Sie Ihren Autarkiegrad steigern und sich unabhängiger vom Netzbezug machen. Trotzdem besteht auch die Möglichkeit, Eigenverbrauch ohne Installation eines Speichers zu realisieren.

6. Muss ich bei Eigenverbrauch des erzeugten Stroms Steuer, Abgaben oder Umlagen zahlen?
Während die Stromsteuer oder andere Abgaben und Umlagen nicht zu entrichten sind, müssen Anlagenbetreiber von ausgeförderten Anlagen mit einer Anlagenleistung von mehr als 10 Kilowattpeak (kWp) die reduzierte EEG-Umlage (40% der eigentlichen Umlage: ca. 2,7 ct/kWh) entrichten.

7. Was ist die wirtschaftlichste Option für meine Anlage?
Die Beurteilung, welche Option die wirtschaftlichste ist, ist von vielfältigen Faktoren, wie z.B. dem Stromverbrauch, dem Lastprofil sowie der Größe der Anlage, abhängig. Eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung können Sie von unseren Mitarbeitern durchführen lassen.

8. Benötige ich ein intelligentes Messsystem?
Diese sind bei der Umstellung der PV-Anlage auf Eigenverbrauch Pflicht. Bei fortgeführter Volleinspeisung des erzeugten Stroms ist der Einbau optional, unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten jedoch nicht förderlich.

9. Macht es Sinn, die Bestands- gegen eine Neuanlage auszutauschen?
Bei Installation einer neuen PV-Anlage kann diese erneut von der zwanzigjährigen Einspeisevergütung profitieren. Da die Vergütung jedoch deutlich unter der anfänglichen Einspeisevergütung liegt, ist es in der Regel vorteilhaft, bereits bei der Installation ein Eigenversorgungskonzept integral mit einzuplanen.

10. Kann ich jetzt schon etwas unternehmen, obwohl meine Anlage erst in ein paar Jahren aus der Förderung fällt?
Sie können sich schon jetzt bei uns über mögliche Weiterbetriebsmöglichkeiten informieren sowie einen Technik-Check Ihrer Anlage durchführen lassen. Außerdem besteht bereits jetzt die Möglichkeit, einen Vertrag bei uns abzuschließen, um so einen reibungslosen Übergang in die Post-EEG-Zeit sicherzustellen.
 

Downloadbereich

Alle Informationen haben wir für Sie in unserer Broschüre zusammengefasst.

Ihr Ansprechpartner

Rene Macke
Rene Macke
ESWE Energie CENTER
Fon  0611 780-2275
Fax  0611 780-2352
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