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17.06.2021
ESWE-Tochter investiert 5,7 Mios in Netzsicherheit
 
Einsatz für die Versorgungssicherheit (v. li.): Jörg Höhler, Ralf Schodlok und Peter Lautz beim Spatenstich vor dem Umspannwerk an der K 659. Einsatz für die Versorgungssicherheit (v. li.): Jörg Höhler, Ralf Schodlok und Peter Lautz beim Spatenstich vor dem Umspannwerk an der K 659.
 

Mit neuerster Technik zu noch mehr Versorgungssicherheit: Für 5,7 Millionen Euro erweitert die Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH (sw netz) jetzt ihr Umspannwerk in Bierstadt. So soll eine neue Kabelverbindung zur Innenstadt ermöglicht werden, u. a. damit der Mobilitätsanbieter ESWE Verkehr seine klimafreundlichen Elektrobusse in der Innenstadt zuverlässig aufladen kann.

„Die derzeitige Struktur der Hochspannungsanlage wird für kommende Herausforderungen der Energiewende und der Stadtentwicklung nicht mehr ausreichen“, erläutert sw netz-Geschäftsführer Peter Lautz. „Wir legen hier den Grundstein dafür, dass die Versorgungssicherheit in der hessischen Landeshauptstadt auf Dauer gewährleistet werden kann.“

Das Umspannwerk Am Wolfsfeld an der Kreisstraße 659 ist eine von sieben Wiesbadener Anlagen, die kilometerweit herantransportierte Hochspannung in elektrische Energie der Mittelspannungsebene umwandelt. Auf dieser Spannungsebene wird sie im Stadtgebiet zu rund 900 Ortsnetzstationen verteilt und dort in Niederspannung umgewandelt, um so zu allen Bürgerinnen und Bürgern in die Häuser und Wohnungen geliefert zu werden – damit Strom jederzeit ganz einfach aus der Steckdose kommt. Von Bierstadt aus werden rund 25.000 Haushalte im Bereich zwischen den nordöstlichen Stadtteilen und der Wilhelmstrasse bedient.

„Um mehr Leistung in Richtung Innenstadt transportieren zu können, werden wir im Umspannwerk einen Anbau für eine neue Hochspannungs-Schaltanlage errichten“, erläutert Jörg Höhler. Er ist Vorstandsmitglied der ESWE Versorgungs AG, der Mutter von sw netz. „Erste Arbeiten haben begonnen. Der Bau startet jetzt im Juni, und bis Mitte 2023 wollen wir fertig sein. Der Betrieb der Anlage wird dann vollautomatisch ohne Personal vor Ort ablaufen.“

Der Neubau am Umspannwerk ist unabhängig von der geplanten Verbindung mit der 110-kV-Trasse Hofheim-Marxheim nach Niedernhausen: „Wer sich für Klimaschutz und Nachhaltigkeit engagiert, muss wissen, dass die Energiewende vor Ort angestoßen und umgesetzt wird. Kommunale Unternehmen sind die Wegbereiter“, sagt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Wir können erneuerbare Energien nur einspeisen und klimafreundliche E-Mobilität sinnvoll einsetzen, wenn wir die entsprechende sichere Infrastruktur aufbauen und bereitstellen. Das sehen wir als eine unserer wichtigsten Aufgaben an – und der kommen wir selbstverständlich auch in Corona-Zeiten nach.“

 
ESWE Versorgungs AG
Aktiengesellschaft zu Wiesbaden
Konradinerallee 25, 65189 Wiesbaden
Eingetragen beim Amtsgericht Wiesbaden HRB 2105
Vorsitzender des Aufsichtsrates: Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende
Vorstand: RA Ralf Schodlok (Vorsitzender), Dipl.-Ing. (FH) Jörg Höhler
 

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