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27.01.2016
ESWE Versorgung bringt Fernwärme in die City
Vorstellung der Fernwärme-Pläne bei der ESWE Versorgungs AG (v. l.): Jörg Höhler (Technischer Vorstand ESWE Versorgungs AG), Oberbürgermeister Sven Gerich und Thomas Schulze Wischeler (Mitglied des Vorstands IFM Immobilien AG) Foto: Paul Müller/ESWE Versorgung
ESWE Versorgung bringt Fernwärme in die City
Übersicht der Bauabschnitte


In diesem Jahr wird ESWE Versorgung die Grundlage für eine weitreichende Nutzung der Fernwärme in der Innenstadt Wiesbadens schaffen. In einem ersten Schritt wird das bestehende Fernwärmenetz von der Mainzer Straße über den ersten Ring in die Friedrich-Ebert-Allee verlängert. Nötig wird die Maßnahme, weil die neuen Rhein-Main-Hallen  komplett mit der umweltfreundlichen Wärme beheizt werden sollen.

Baubeginn zum Anschluss des Rhein-Main Congress Center ist Mitte Februar 2016 am Anfang der Friedrich-Ebert-Allee. Die Querung des Gustav-Stresemann-Ringes zum Anschluss an das Fernwärmenetz ist für die Sommerferien (Juli / August) des Jahres vorgesehen.

Da auch der Investor IFM Immobilien AG das neue Kureck mit Fernwärme versorgen will und nun entsprechende Verträge mit ESWE Versorgung unterzeichnet hat, sollen die nötigen Leitungen an der oberen Wilhelmstraße ebenfalls ab April 2016 gelegt werden. Um das vorhandene Heizkraftwerk an der Parkstraße in den Fernwärmeverbund einzubeziehen, wird auch eine Querung am Theater durch den Warmen Damm nötig. In einem dritten Bauabschnitt entlang der Frankfurter und Paulinenstraße werden die einzelnen Fernwärmetrassen im Jahr 2017 vernetzt. Das Investitionsvolumen für das Gesamtprojekt liegt bei rund fünf Millionen Euro. Der Vorstandsvorsitzende der ESWE Versorgung Ralf Schodlok kommentiert: „Wir sehen die Erweiterung des Fernwärmenetzes in Richtung Innenstadt als eine strategische Säule unseres Geschäftsmodells, das Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit verpflichtet ist.“

Vernetzte Planung und Bürgerinformation

Um die Belastungen für Anlieger und Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten, ist ESWE Versorgung in intensiven Abstimmungen mit der Stadt und den anderen Bauträgern und erarbeitet derzeit ein ganzheitliches Verkehrskonzept für die Bauphasen. Die Interessengemeinschaft Wilhelmstraße als Vertretung des Einzelhandels wurde ebenfalls bereits in die Planung einbezogen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger lädt der Technische Vorstand der ESWE Versorgung, Jörg Höhler, für Montag, 15. Februar, in die IHK ein, um dort das Projekt persönlich vorzustellen und Fragen zu beantworten. Die Kommunikation zu dem Bauvorhaben steht unter dem Motto „Fernwärme. Ganz nah. Wiesbadens neue heiße Quellen“. Mit der Ausarbeitung der Kommunikationsmaßnahmen wurde die Wiesbadener Agentur Bell betraut.

Wiesbadener Klimaziele erreichen

„Uns ist bewusst, dass die Bauarbeiten Behinderungen bedeuten. Doch durch die Erweiterung des Fernwärmenetzes sind wichtige Großverbraucher in Zukunft völlig emissionsfrei, was gerade angesichts der Kessellage der Wiesbadener Innenstadt und der städtischen Feinstaubproblematik sehr begrüßenswert ist. Zudem hilft der Ausbau der Stadt Wiesbaden, ihre ambitionierten Klimaziele zu erreichen“, kommentiert Oberbürgermeister Sven Gerich, der als Aufsichtsratsvorsitzender der ESWE Versorgung die Nachhaltigkeitsinitiativen des Unternehmens unterstützt. Laut eines einstimmigen Magistratsbeschlusses von 2007 sollen in Wiesbaden bis zum Jahr 2020 20 Prozent der Energie aus nachhaltigen Quellen stammen und der Gesamtenergieverbrauch um 20 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Ohne einen Ausbau der Fernwärme ist dies aus Sicht der ESWE Versorgung nicht beziehungsweise nur vollkommen unrentabel zu erreichen.

„Wenn alle Großabnehmer von den Rhein-Main-Hallen über die Neubauten an der Wilhelmstraße 1 und 44 bis zum Kureck Fernwärme nutzen, können wir Heizabgase in der Innenstadt in erheblichen Maße vermeiden“, sagt ESWE-Vorstand Jörg Höhler. Der Baubetriebsleiter der Rhein-Main-Hallen, Henning Wossidlo, ist überzeugt: „Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen hat das neue Rhein-Main Congress Center bereits mit ihrem höchsten Gütesiegel ausgezeichnet – auch weil wir durch die Nutzung von Fernwärme keine zusätzlichen Emission verursachen werden“.

„Mit der Entwicklung des Kurecks entsteht in den kommenden Jahren ein neues lebendiges Stadtquartier für Wohnen und Arbeiten in einer der exponiertesten Lagen im Zentrum Wiesbadens, das höchsten Ansprüchen gerecht wird. Deswegen haben wir uns auch für die umweltfreundlichste Variante bei der Wärmeversorgung entschieden“, kommentiert Thomas Schulze Wischeler, Mitglied des Vorstands des Investors IFM Immobilien AG.

Hintergrund Fernwärme in Wiesbaden

Die im Netz zur Verfügung gestellte Wärme stammt überwiegend aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Hier wird, im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken, die bei der Erzeugung von elektrischer Energie anfallende Wärmeenergie nicht ungenutzt an die Umwelt abgegeben, sondern zu Heizzwecken genutzt. Dadurch erhöht sich der Anlagenwirkungsgrad auf bis zu 90 Prozent. Das spart Ressourcen und schont die Umwelt. Das Wiesbadener Fernwärmenetz speist sich zudem zu über 60 Prozent aus dem neuen Biomasseheizwerk an der Deponie, so dass diese Energienutzung nicht nur effizient, sondern auch nachhaltig und klimaneutral ist. „Die Gewinnung regenerativer Energie durch die Verbrennung von Biomasse hat den lokalen CO2-Ausstoß um rund 95 Millionen Kilogramm Kohlendioxid pro Jahr reduziert“, macht ESWE-Vorstand Höhler deutlich.

Im Biomasse-Heizkraftwerk werden überwiegend nur Alt- und Gebrauchsholz verbrannt wird. Lediglich 20 Prozent des verbrannten Materials dürfen aus der Biomasse stammen, die auch mit Chemikalien behandelte Hölzer enthält. Ein mehrstufiges Filtersystem schützt die Umwelt und die Anwohner, da die bei der Verbrennung freigesetzten Schadstoffe nahezu 100 Prozent aus der Luft herausgefiltert werden. Beim Bau des Biomasse-Heizkraftwerkes im Jahr 2013 hatten die Betreiber ESWE Versorgung, MBA Wiesbaden und die Knettenbrech + Gurdulic Service rund 55 Millionen Euro investiert.

Weitere Heizzentralen für das Wiesbadener Fernwärmenetz befinden sich am Hainerberg, in Klarenthal und an der Parkstraße. Mit den geplanten Baumaßnahmen sollen alle Systeme in einem Kreislauf zusammengeschlossen werden, um Lastspitzen ausgleichen zu können. Schon heute profitieren Mainzer Straße, Klarenthal, das Europaviertel sowie die Siedlungen Sauerland, Hainerberg, Crest View und Aukamm vom ESWE-Fernwärmenetz.

Den Umstieg auf Fernwärmenutzung unterstützt ESWE Versorgung mit einem eigenen Investitionsfonds. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Hessen (BUND Hessen) hat den Wiesbadener Energiedienstleister im November 2015 für die ökologische Wirkungsweise seiner Förderprogramme die Bestnote verliehen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite Fernwärme.

Aktuelle Pressemitteilungen

02.12.2020
Weihnachtsbonus auf der „Wiesbaden Crowd“

Corona beherrscht noch immer unseren Alltag in allen Bereichen. Die finanziellen Herausforderungen für Kunst und Kultur, aber auch für Sport- und gesellschaftliche Vereine werden immer größer.

Deshalb möchte ESWE Versorgung die heimischen Vereine zu Weihnachten mit einem Startbonus von 250 Euro auf der „Wiesbaden Crowd“ unterstützen. Den Bonus gibt es ab sofort für alle Projekte, die bis zum 31. Dezember 2020 auf der Förderplattform aktiviert werden.

Auf der „Wiesbaden Crowd“ können Vereine und Institutionen aus Wiesbaden und der Region kostenlos Projekte und Aktionen einstellen und Geld für deren Verwirklichung sammeln.
Zusätzlich zum Startbonus von 250 Euro gibt ESWE Versorgung pro 10 Euro Spende aus der Bevölkerung weitere 10 Euro aus dem monatlich mit 1.000 Euro gefüllten Fördertopf dazu.

„Wir sind in unserer Heimatstadt Wiesbaden tief verwurzelt“, sagt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Deshalb ist es uns wichtig, durch gezieltes Sponsoring die Vereine und deren Vielfalt in Wiesbaden zu unterstützen – besonders in herausfordernden Zeiten. Mit der Wiesbaden Crowd wollen wir schnell und unbürokratisch helfen.“

Weitere Infos finden Sie unter: www.wiesbaden-crowd.de.

18.11.2020
Johanniter nutzen ESWE-System
Vertragsunterzeichnung in Mainz zur guten Zusammenarbeit (v. l.): Stefan Jörg, Regionalvorstand Johanniter Rheinhessen, und Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG.

Den Bedarf der Kundinnen und Kunden erkennen, maßgeschneiderte Lösungen entwickeln, kompetenten und zuverlässigen Service anbieten: längst schon hat sich ESWE Versorgung vom modernen Energiedienstleister zum zukunftsorientierten Für- und Umsorger weiterentwickelt. Zusammen mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. erleichtert das Traditionsunternehmen jetzt den Alltag von Seniorinnen und Senioren.

Seit zwei Jahren bietet ESWE mit dem ESWE Familien ASSIST ein System an, dass Menschen auch im hohen Alter ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglicht: Aktivitätssensoren und Türkontakte erkennen ungewöhnlich lange Ruhepausen oder Abweichungen von voreingestellten Tagesabläufen – so wie es ein aufmerksamer Mitbewohner tun würde. Bei Auffälligkeiten wird eine entsprechende Nachricht auf eine übersichtliche Angehörigen-App aufs Smartphone geschickt.

Der Regionalverband Rheinhessen der Johanniter-Unfall-Hilfe ist nun offizieller Kooperationspartner von ESWE Versorgung und deckt damit die Notruffunktion des ESWE Familien ASSIST in Mainz und der umliegenden Region ab. Zusätzlich kann der Johanniter-Einsatzdienst gebucht werden: Bei einem Notfall fahren die Johanniter dann direkt zum Einsatzort und veranlassen die notwendigen Hilfemaßnahmen.

„1.455 Kunden nutzen bereits unseren klassischen Hausnotruf, über 600 Einsätze fahren wir im Hausnotruf jedes Jahr“, berichtet Regionalvorstand Stefan Jörg. „Unser Ziel ist es, Menschen, die durch Alter, Krankheit oder Behinderung beeinträchtigt sind, echte Teilhabechancen zu ermöglichen. Durch die Kooperation mit ESWE Versorgung bieten wir nun ein zukunftsorientiertes System an, das zusätzliche Sicherheit gibt und auch die Angehörigen, auf Wunsch, über eine App mit einbindet“.

„ESWE und die Johanniter verbindet regionale Nähe und jahrzehntelange Erfahrung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf beiden Seiten werden von der Bevölkerung als Partner vor Ort geschätzt“, sagt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Dadurch, dass wir unser Wissen und unser Können ab sofort gemeinsam einsetzen, ermöglichen wir noch mehr Menschen die Nutzung unseres intelligenten Hausnotrufsystems.“

Bereits vor fünf Monaten schloss ESWE Versorgung eine Kooperation mit der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Hessen West und ermöglichte den Kunden damit den Einsatzdienst im Raum Wiesbaden, Rheingau-Taunus und Limburg-Weilburg. Nach Vertragsabschluss mit dem Regionalverband Rheinhessen ist der ESWE Familien ASSIST nun auch in Rheinland-Pfalz mit dem Einsatzdienst der Johanniter buchbar.

Der ESWE Familien ASSIT wird als kostengünstiges Mietmodell angeboten, das monatlich kündbar ist. Das Komplettsystem ist in der Basis-Ausführung (in der Regel ausreichend für eine Zwei- bis Dreizimmerwohnung) ab 44,95 Euro pro Monat erhältlich. Bei Erweiterung mit einer klassischen Hausnotruffunktion (Alarm wird von den Johannitern entgegengenommen) kostet das Gesamtpaket ab 49,95 Euro monatlich. Wird zusätzlich der Einsatzdienst der Johanniter-Unfall-Hilfe gewünscht, liegt der Monatspreis bei 64,95 Euro/Monat. Bei Vorliegen eines Pflegegrads wird das System mit 23 Euro von den Pflegekassen bezuschusst.

Die einfach zu bedienende App für eine unbegrenzte Anzahl von Angehörigen ist bei jeder der drei Angeboten inklusive.

Weitere Informationen unter www.eswe-familien-assist.com oder unter www.johanniter.de/familienassist

16.11.2020
Fernwärmenetz hat Rathaus erreicht
ESWE-Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok (li.) und Vorstandsmitglied Jörg Höhler (re.) nahmen die Fernwärme-Heizungsanlage im Neuen Rathaus gemeinsam mit dem Hausherrn, Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (2.v.li.), und dem Dezernenten für Stadtentwicklung und Bau, Stadtrat Hans-Martin Kessler, symbolisch in Betrieb.

Wenn es jetzt draußen wieder kälter wird und in den Häusern und Wohnungen die Heizungen hochfahren, dann feiert das Rathaus eine zukunftsweisende Premiere: Da sorgt nämlich ab sofort klimaschonende Fernwärme für behagliche Temperaturen. 

In Rekordzeit hat die ESWE Versorgungs AG in Zusammenarbeit mit dem Energiemanagement des Hochbauamtes der LH Wiesbaden rund 330 Meter doppelläufige Fernwärmeleitungen in koordinierten Arbeitsschritten verlegt und gleichzeitig 300 Meter Gas- und Wasserleitungen erneuert. Zudem wurden Fernwärme-Übergabepunkte für den Hessischen Landtag und die neue Gewerbeimmobilie in der Ellenbogengasse realisiert, die bei Fortschritt der Renovierung beziehungsweise des Hochbaus einfach angeschlossen werden können.

Bei der Umsetzung der Fernwärmeversorgung für das Rathaus sowie für das Alte Rathaus/Standesamt konnte die ESWE Versorgungs AG auf die bewährte Zusammenarbeit mit dem Hochbauamt zurückgreifen. Gemeinsam wurden bereits mehrere Projekte wie beispielsweise an der Oranienschule und der Jahnschule verwirklicht. 

Nun meldet der Wiesbadener Energiedienstleister ESWE die Fertigstellung des gesamten Fernwärme- und Rohrbauprojektes am Schlossplatz. ESWE-Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok und Vorstandsmitglied Jörg Höhler nahmen die Anlage im Neuen Rathaus gemeinsam mit dem Hausherrn, Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, und dem Dezernenten für Stadtentwicklung und Bau, Stadtrat Hans-Martin Kessler, symbolisch in Betrieb. 

„Seit 2016 wird das ESWE-Fernwärmenetz in Richtung Innenstadt erweitert“, erläutert der Oberbürgermeister. „Dass es jetzt mit dem Rathaus auch im Herzen Wiesbadens angekommen ist, freut mich sehr. Mein besonderer Dank gilt allen Projektbeteiligten, denen es gelungen ist, eine Baustelle an dieser exponierten Stelle höchst professionell, mit guter Kommunikation und in Rekordzeit fertigzustellen.“

„Für uns gab es keine Corona-Pause, und wir sind sehr froh, dass wir die Zeit ohne Zwischenfälle effektiv nutzen konnten“, erklärt Jörg Höhler. „Da im Zuge der Hygieneanordnungen in diesem Jahr viele Veranstaltungen ausfallen mussten, auf die der ursprüngliche Bauplan Rücksicht genommen hatte, konnten wir die Arbeiten schneller fertigstellen.“ 

„Der Ausbau unseres Fernwärmenetzes ist eine klare Investition in die Zukunft“, sagt ESWE-Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok. „Durch diese Maßnahme können städtebaulich wichtige Gebäude ökologisch sinnvoll beheizt werden und ohne eigene Heizzentralen auskommen.“ So soll auch das noch im Rohbau befindliche Museum Ernst zukünftig mit Fernwärme versorgt werden. Der Anschluss ist für Ende diesen oder Anfang nächsten Jahres geplant. 

„Der Anschluss des Rathauses an das Fernwärmenetz ist ein weiterer Schritt auf dem Weg, die städtischen Liegenschaften nach und nach mit einer klimafreundlichen Energie- und Wärmeversorgung auszustatten“, erläutert Stadtrat Hans-Martin Kessler. „Nach der Optimierung der Heizzentrale durch das Energiemanagement des Hochbauamtes und dem Anschluss des Rathauses an das Fernwärmenetz der ESWE werden nun jährlich ca.160.000 Kilogramm klimaschädliches CO2 eingespart. Das sind rund zwei Drittel der bisherigen CO2-Emissionen, die nun vermieden werden. Auch finanziell ist langfristig mit einer Amortisierung zu rechnen.“

Der Umbau auf Fernwärme hat 399.649 Euro gekostet, diese Kosten wurden im Haushalt 2019 und 2020 bereitgestellt. Das sind ca. 10.000 Euro weniger als veranschlagt. 

Weitere Informationen zum Fernwärmeprojekt gibt es auf https://fernwaerme.eswe-versorgung.de.

05.11.2020
ESWE Versorgung steigt bei Start-up easierLife ein
Bei der Vertragsunterzeichnung in Wiesbaden: Ralf Schodlok (l., Vorstandsvorsitzender ESWE Versorgungs AG) und Dr. Sebastian Chiriac (Geschäftsführer easierLife) mit Natalie Röll, Christian Reichelt sowie Dr. Jochen Zimmermann von easierLife.

Innerhalb von neun Jahrzehnten hat sich ESWE Versorgung vom klassischen Stadtwerk zum modernen Energiedienstleister entwickelt. Pünktlich zum 90. Geburtstag setzt die Wiesbadener Aktiengesellschaft ihren konsequenten Entwicklungsweg fort: ESWE ist jetzt als Mitgesellschafter bei dem innovativen Karlsruher Start-up easierLife eingestiegen.

„Wir haben ein klares Ziel vor Augen“, sagt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Wir gestalten kundenorientierte Energieprodukte und Dienstleistungen aus einer Hand für eine nachhaltige, vernetzte, digitale Zukunft – in Wiesbaden, in der Region und bundesweit. Wir haben verstanden, dass sich die Anforderungen an Daseinsvorsorge geändert haben. Deshalb orientieren wir uns an den Bedürfnissen unserer Kunden und machen ihr Leben als Fürsorger angenehmer. Mit easierLife haben wir den perfekten Partner für diese Ausrichtung gefunden.“

easierLife entwickelt smarte Notruflösungen, die im Alltag unterstützen, Sicherheit geben und ein selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglichen. Dabei gleichen Bewegungsmelder und Türsensoren Aktivitäten in der Wohnung bzw. im Haus der Kunden mit individuellen Tagesprofilen ab. Kommt es zu Unregelmäßigkeiten im Tagesablauf, werden Angehörige über ihre easierLife-App oder eine Notrufzentrale informiert und können direkt reagieren. Liegt ein Pflegegrad vor, kann der intelligente Notruf sogar von den Pflegekassen bezuschusst werden.

Aus diesen Produkten heraus ist vor zwei Jahren auch der „ESWE Familien ASSIST“ entstanden. ESWE Versorgung hat sich schon früh mit sogenannten Smart-Home-Produkten beschäftigt und funktionale Lösungen auf den Markt gebracht. Mit dem „ESWE Familien ASSIST“ bietet das Wiesbadener Unternehmen seinen Kunden eine Rundum-Sorglos-Lösung als Fürsorger der Region an.

Nun beteiligt sich die ESWE Versorgungs AG mit einem bedeutenden finanziellen Betrag an der easierLife GmbH und treibt damit die weitere Produktentwicklung voran.

„Wir realisieren individuelle Lösungen für die Bedürfnisse unserer Kunden“, berichtet easierLife-Geschäftsführer Dr. Sebastian Chiriac. „Um dieses Angebot auszubauen, haben wir mit ESWE als traditionsreichem und gleichzeitig fortschrittlichem Unternehmen einen Geschäftspartner gefunden, mit dem wir schnell und zielgerichtet voranschreiten können.“

 

Über easierLife:
Die Firma wurde 2014 von vier wissenschaftlichen Mitarbeitern des FZI Forschungszentrum Informatik in Karlsruhe gegründet, einer gemeinnützigen Einrichtung für Informatik-Anwendungsforschung und Technologietransfer. Im Rahmen von Studien am FZI wurden mehr als 100 Seniorenhaushalte mit Sensoren ausgestattet. Das Ziel war herauszufinden, wie der Alltag für Senioren durch den Einsatz von Technologie erleichtert und sicherer gemacht werden kann. Die Erfahrungen und Ergebnisse dieser erfolgreich abgeschlossenen Langzeitstudien dienten anschließend als Grundlage für das erste intelligente Hausnotruf-System. Seitdem entwickelt easierLife ihre Produkte gemeinsam mit Partnern aus der Sozialwirtschaft, Pflege und der Energiewirtschaft ständig weiter. Dabei legt easierLife einen hohen Wert auf die einfache Anwendung und Bedienung im Alltag, sodass die Produkte durchweg von allen Altersgruppen genutzt werden können – unabhängig von technischen Fertigkeiten oder Vorkenntnissen.

Über ESWE Versorgung:
In Wiesbaden und der Region ist ESWE Versorgung aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Kein Wunder: Der Energiedienstleister feiert in diesem Jahr bereits seinen 90. Geburtstag. ESWE ist aus den einstigen Wiesbadener Stadtwerken hervorgegangen und garantiert in der hessischen Landeshauptstadt bis heute zuverlässig die Versorgung mit Strom, Erdgas und Fernwärme. Darüber hinaus betreibt ESWE das Wassernetz in Wiesbaden sowie die Gasnetze in Taunusstein, Walluf und Schlangenbad. Aber auch bundesweit hat sich ESWE Versorgung längst einen guten Namen als Energielieferant mit Top-Konditionen gemacht.
Bereits seit 2007 ist ESWE-Energie atomstromfrei. Als einer der ersten Versorger der Region hat ESWE den Fokus auf Erneuerbare Energien gelegt: ESWE-Strom wird zu einem großen Teil aus Sonne, Wind, Biomasse und Wasserkraft gewonnen.
Die Beteiligungen der ESWE Versorgungs AG stärken und bereichern den regionalen Markt. So gehören zu den ESWE-Töchtern etwa die WiTCOM Wiesbadener Informations- und Telekommunikationsgesellschaft mbH, die ESWE BioEnergie GmbH oder die Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH. Mit 50 Prozent ist ESWE auch an der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG beteiligt.

22.10.2020

Die Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (WLW) möchten darüber informieren, dass die seit 07.10.2020 bestehende Vorsorgechlorung im Versorgungsbereich Bingert mit sofortiger Wirkung aufgehoben ist.

Betroffen waren der Ortsteil Heßloch und die Straßen:
Am Birnbaum, Am Kirchgarten, August-Liebig-Weg, Bayernstr., Bingertstr., Brabanter Str., Fenchelring, Fichtenweg, Flandernstr., Graf-Gerlach-Str., Haideweg, Hessenstr., Hirschgartenstr., Ingwerweg, Jagdweg, Kamilleweg, Kappenbergweg, Kloppenheimer Steige, Korianderstr., Liebstöckelweg, Majoranweg, Michaelisstr., Nauroder Str., Rehweg, Rheinlandstr., Rosmarinweg, Salbeiweg, Sandhasenweg, Sandweg, Schleswigstr., Steinkopfstr., Vogelsangstr., Westfalenstr., Wiesentalstr., Württembergstr.

Untersuchungen haben den einwandfreien Zustand des Trinkwassers bestätigt, sodass die Vorsorgechlorung nicht mehr nötig ist.

Bei weiteren Fragen, gibt Ihnen ESWE Versorgungs AG  unter Tel: 0611 / 780 - 22 01 und das Gesundheitsamt Wiesbaden während der Dienstzeit unter der Tel.: 0611 / 31 - 33 13 oder unter 31 - 24 18 gerne Auskunft.

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