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Pressemitteilungen 2013

17.10.2013

ESWE Versorgung investiert vier Millionen Euro in das BHKW Klarenthal / Strom und Fernwärme für rund 9400 Vier-Personen-Haushalte

Die ESWE Versorgungs AG hat ihr modernisiertes und im Rahmen einer Generalüberholung erweitertes Heizkraftwerk in Klarenthal offiziell in Betrieb genommen. Rund vier Millionen Euro investierte der kommunale Energiedienstleister in neue Blockheizkraftwerke (BHKW), das die öffentlichen Einrichtungen des Wiesbadener Stadtteils Klarenthal sowie rund 9.400 Vier-Personen-Haushalte mit Strom und Fernwärme versorgt. Nach einer 18-monatigen Planungs- und Bauphase und einem erfolgreichen Probelauf wurde das modernisierte Heizkraftwerk nun im Beisein zahlreicher Vertreter aus Politik und Wirtschaft wieder aktiviert.

Vor knapp zwei Jahren hatte ESWE Versorgung die Generalrevision des im Jahr 2007 errichteten Heizwerkes und dessen Aufstockung um zwei neue Blockheizkraftwerks-Module beschlossen. Durch den Einbau der beiden neuen Module, die rund zwei Millionen Euro der gesamten Investition ausmachen, konnte ein Kessel für die Wärmeerzeugung demontiert werden. Drei verbleibende Kessel wurden modernisiert und mit neuer Regelung, neuer Abgasführung und erneuerten Schalldämpfern versehen. „Mit diesen Modernisierungsmaßnahmen konnten wir den Wirkungsgrad des Heizwerkes verbessern und die Emissionen reduzieren“, erklärte Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG, bei der offiziellen Inbetriebnahme der Blockheizkraftwerke. ESWE-Vorstand Jörg Höhler betonte die Umweltfreundlichkeit des erweiterten Blockheizkraftwerkes, da die  hohe Gesamtausnutzung des eingesetzten Brennstoffs von nahezu 90 Prozent gegenüber der getrennten Erzeugung von Strom und Fernwärme eine Verringerung des CO2–Ausstoßes um jährlich rund 8.365 Tonnen ermöglicht.

04.10.2013

Bestnoten für das Technische Sicherheitsmanagement bei der Strom-, Gas- und Wasserversorgung

Bei der Versorgung ihrer Kunden mit Strom, Gas und Wasser setzt die ESWE Versorgungs AG neben der Zuverlässigkeit vor allem auf eines: Sicherheit. Dass das Technische Sicherheitsmanagement (TSM)  bei ESWE Versorgung, die für die Versorgung mit Gas und Trinkwasser zuständig ist, und bei dem für die Stromversorgung verantwortlichen Tochterunternehmen ESWE Netz GmbH ausgezeichnet funktioniert, wurde den Unternehmen nun durch eine erneute Zertifizierung bestätigt. Für die Vergabe des Zertifikates zeichnet der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfachs verantwortlich; er hatte zwei Experten des Vereins mit der Überprüfung des Technischen Sicherheitsmanagements beauftragt.

Das TSM-Verfahren ist ein fachspezifisches Qualitätssicherheitssystem, das den Unternehmen die Überprüfung der eigenen Strukturen ermöglicht. Ferner gibt das Verfahren Aufschluss über die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften und sorgt dafür, dass sämtliche internen Anweisungen, Regelwerke und Betriebshandbücher auf ihre Aktualität überprüft werden. „Wir freuen uns, dass uns die sichere, kompetente und zuverlässige Versorgung unserer Kunden mit Gas, Strom und Wasser erneut bescheinigt wurde“, erklärte Jörg Höhler, Vorstand der ESWE Versorgungs AG, beim Empfang des Zertifikats. Höhler würdigte die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft  der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die unter anderem dafür gesorgt hatten, dass die Erfassung und Beschreibung aller Prozesse und Schnittstellen zum noch neuen Eigenbetrieb WLW (Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden) weitestgehend ohne Reibungsverluste erfolgte.

26.09.2013

Mit einer breit angelegten Kampagne unter dem Motto „Wiesbadener WindStärken – Dreh´ mit uns am Energierad der Zukunft!“ appelliert die ESWE Taunuswind GmbH an die Befürworter von Windkraft zum öffentlichen Bekenntnis. Von kommenden Montag an machen die Wiesbadener Emely Grund, Tobias Radloff und Stelios Zachariadis vor, wie´s geht: Auf großflächigen Plakaten und Brückenbannern sagen sie „ja“ zu den „Wiesbadener WindStärken“ und damit „ja“ zum Projektvorhaben „Windpark auf dem Taunuskamm“. Zur Stärkung der Energieversorgung aus Erneuerbaren Energien, die von der breiten Mehrheit der Bevölkerung befürwortet wird, fordern sie zur Beteiligung am virtuellen „Energierad der Zukunft“ auf, das auf www.taunus-wind.de zu finden ist: Mit dem Eintrag ihres Namens und ihrer E-Mail-Adresse sowie einem einfachen Klick auf den Energierad-Button können die Unterstützer Wind für die Wiesbadener WindStärken machen. Auf der Internetplattform wird darüber hinaus eine Vielzahl von Informationen zum Projektvorhaben bereitgehalten und es finden sich wichtige Hinweise zu einem Fotowettbewerb, der für kreative Fotos zum Thema Wiesbadener WindStärken attraktive Preise auslobt.

Die ESWE Taunuswind GmbH, eine Tochter der ESWE Versorgungs AG, prüft derzeit in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Wiesbaden die Machbarkeit eines Windparks auf dem Taunuskamm mit bis zu maximal zehn Windkraftanlagen. „Ohne die Windkraft lassen sich die Klimaschutzziele der Stadt Wiesbaden nicht realisieren“, unterstreicht Jörg Höhler, Vorstandsmitglied der ESWE Versorgungs AG, die Bedeutung des Projektvorhabens.
                                                                                                     
Der Windpark, so Höhler weiter, sei für das Vorhaben, bis zum Jahr 2020 mindestens 20 Prozent des Energiebedarfs der Stadt mit Erneuerbaren Energien aus eigenen Anlagen gewinnen zu können, unerlässlich.
„Die Energiewende ist eine Gemeinschaftsaufgabe, die ein Umdenken von uns erfordert. Strom wird zukünftig nicht mehr aus Atomkraft und Kohle erzeugt, sondern aus Erneuerbaren Energien. Energie wird mehr und mehr vor Ort produziert und Wind steht unerschöpflich und kostenlos zur Verfügung“, betont Höhler. Und: Wind liefert einen hohen Stromertrag, ist umweltfreundlich und stößt keine Schadstoffe aus. „Wichtig ist uns auch, dass die Wertschöpfung des gemeinsamen Projektes mit der Landeshauptstadt Wiesbaden unserer Stadt zu Gute kommt und nicht einem ortsfremden Projektentwickler“, untermauert Jörg Höhler.

„Wir müssen den Mut haben, die Konsequenzen der Energiewende zu akzeptieren“ und „Windkraft ist DIE Energieversorgung der Zukunft.“: Mit diesen und weiteren Testimonials machen sich junge Wiesbadenerinnen und Wiesbadener für die Nutzung der Windkraft auf dem Taunuskamm stark – und appellieren an die Bevölkerung in Wiesbaden und der Region, es ihnen gleich zu tun und sich mit einem Klick auf den Button des virtuellen Energierades zur Nutzung der Windkraft zu bekennen.

Auf welch vielfältige Weise der Wiesbadener Wind daher kommt und nutzbar gemacht werden kann, wird bei einem von der ESWE Taunuswind ausgelobten Fotowettbewerb deutlich werden. Bis Ende dieses Jahres können sich Amateurfotografen mit einem aktuellen Bild zum Thema „Wiesbadener WindStärken“ am Wettbewerb beteiligen und sich auf tolle Preise freuen.

 

 

08.07.2013

Broschüre zum „Projektvorhaben Windpark auf dem Taunuskamm“ informiert über Bedeutung von Windkraft zur Erreichung der Klimaschutzziele


Die ESWE Taunuswind GmbH, ein Tochterunternehmen der ESWE Versorgungs AG, hat eine Broschüre zum Projektvorhaben „Windkraft auf dem Taunuskamm“ herausgegeben. Der 16 Seiten starke Flyer gibt unter anderem Aufschluss über die gesetzlichen Anforderungen an die für den Bau und Betrieb von Windkraftanlagen geeigneten Flächen sowie über Rodungsbedarf und Mindestabstände zu Wohnsiedlungen und zeigt anhand einer maßstabsgetreuen Bildmontage sowie Fotos, wie sich das Landschaftsbild durch den Bau von Windkraftanlagen verändert.

„Windkraft ist die Energieversorgung mit Zukunft“, macht Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG, deutlich. Ohne die Nutzung der Windkraft sei die Erreichung der Klimaschutzziele der Landeshauptstadt Wiesbaden, wonach bis zum Jahr 2020 mindestens 20 Prozent des Energiebedarfs der Stadt durch regenerative Energien aus eigenen Anlagen gedeckt werden sollen, nicht zu realisieren. „Wir begrüßen es, wenn unsere Broschüre zu einer Versachlichung der wiederholt sehr emotional geführten Diskussionen über das Für und Wider eines Windparks auf dem Taunuskamm beiträgt“, erklärte ESWE-Vorstand Jörg Höhler.

Derzeit laufen verschiedene von der ESWE Versorgungs AG in Kooperation mit der Landeshauptstadt Wiesbaden in Auftrag gegebene Untersuchung zur Überprüfung der Realisierbarkeit eines Windparks mit bis zu zehn Windkraftanlagen. Die Untersuchungen

betrachten die Auswirkungen auf den Artenschutz, Vögel und Fledermäuse, Landschaftsbild und Erholung und werden voraussichtlich im Herbst dieses Jahres vorliegen. „Danach“, so Höhler, „wird die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung darüber entscheiden, ob die Planungen für den Bau eines Windparks auf dem Taunuskamm vorangetrieben werden oder nicht.“

„Wer ja zur Energiewende sagt, sagt ja zur Windkraft“ ist eine der Kernaussagen des farbig illustrierten Flyers, der im ESWE Energie CENTER in Wiesbaden und Taunusstein erhältlich ist, unter www.taunus-wind.de zum Download bereit steht und darüber hinaus in öffentlichen Einrichtungen wie dem Wiesbadener Rathaus, den Ortsverwaltungen, dem Gesundheitsamt und etwa dem Umweltamt und dem Umweltladen ausliegt. Die Broschüre macht die von Bund und Land Hessen sowie der Kommune formulierten Ziele zum Klimaschutz deutlich und zeigt anhand einer Karte, welche drei Gebiete auf dem Taunuskamm – nämlich Hohe Wurzel, Eichelberg / Rentmauer und Platte / Rassel – derzeit für den Bau von bis zu maximal zehn Windkraftanlagen geprüft werden. Ferner werden die für Windkraftanlagen geltenden Sicherheitsstandards sowie der Arten- und Naturschutz in dem Flyer Projektvorhaben „Windpark auf dem Taunuskamm“ behandelt.

01.07.2013

Nachdem die ESWE Versorgungs AG im September letzten Jahres eine Elektro-Tankstelle in Taunusstein eröffnet hat, haben nun die Planungen für eine erste Gas-Tankstelle in Taunusstein in enger Abstimmung mit dem Taunussteiner Bürgermeister Michael Hofnagel begonnen. „Mit dieser neuen Tankstelle werden wir unser Wiesbadener Erdgas-Tankstellennetz in die Region erweitern und eröffnen damit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Taunusstein die Möglichkeit, umweltschonend und vor allem auch kostengünstig zu tanken“, skizziert Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG, das Vorhaben. Bürgermeister Hofnagel freut sich, mit einer Gas-Tankstelle eine weitere ökologische Maßnahme gemeinsam mit ESWE Versorgung auf den Weg gebracht zu haben: Sie wird zukünftig dazu beitragen, die Emissionswerte in und um Taunusstein nachhaltig zu verbessern.

„Es ist für ESWE Versorgung von großer Bedeutung, das Bewusstsein der Bevölkerung für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen zu stärken und den Gasantrieb als echte Alternative stärker in den Vordergrund zu rücken“, ergänzte Schodlok. Erdgasbetriebene Fahrzeuge seien schließlich deutlich sparsamer, leiser und umweltfreundlicher als mit Benzin betriebene Autos. Im Abgas von Erdgas-Fahrzeugen sind praktisch keine krebserregenden Stoff wie beispielsweise Ruß enthalten – ganz im Gegensatz zu einem Benzinmotor, der trotz eines Katalysators hohe Benzol-Emissionen aufweist. Dass sich beim Tanken außerdem viel Geld sparen lasse, wertet der Vorstandsvorsitzende von ESWE Versorgung als weiteres Plus: Erdgas kostet im Vergleich zu Benzin bis zu 50 Prozent weniger, die Differenz schlägt auch beim Diesel-Kraftstoff noch mit bis zu 30 Prozent zu Buche. „Der Kauf eines erdgasbetriebenen Fahrzeugs“, so Schodlok, „amortisiert sich so innerhalb kürzester Zeit.“

Neben einem optimalen Standort wird für die Errichtung der Gas-Tankstelle eine entsprechende Infrastruktur benötigt, zu der etwa auch Gas- und Starkstromanschlüsse zählen „Wir verhandeln seit Anfang des Jahres mit mehreren Tankstellenbesitzern über die Einrichtung einer Gas-Tankstelle“, erklärt Jörg Höhler, Vorstandsmitglied der ESWE Versorgungs AG. Seinen Worten zufolge sind zwei Tankstellen für den Zusatz einer Gas-Tankstelle geeignet. Die Verhandlungen mit diesen potenziellen Partnern werden derzeit intensiviert; ein Vertragsabschluss, so Höhler, sei binnen kürzester Zeit möglich.

Übrigens: ESWE Versorgung fördert die Neuanschaffung eines Erdgasfahrzeuges mit 500 Kilogramm Erdgas, sofern das Fahrzeug von einem Kunden im Gasliefergebiet von ESWE Versorgung (Wiesbaden und Taunusstein) erworben wird. 500 Kilogramm Erdgas entsprechen ungefähr 750 Litern Benzin und reichen durchschnittlich für zwischen 7.500 bis 9.500 Kilometer.

04.06.2013

Die ESWE Versorgungs AG hat gemeinsam mit der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG (THEE) von der wpd onshore GmbH & Co. KG sieben Windparks in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Hessen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit einer Gesamtleistung von 87,6 Megawatt (MW) erworben. Auf die THEE entfallen davon 58,4 MW, auf ESWE Versorgung 29,2 MW. Die Windparks setzen sich aus insgesamt 39 Windenergieanlagen (WEA) zusammen.

„Mit dem Kauf der Windparks können wir unseren Beitrag zur Nutzung Erneuerbarer Energien deutlich erhöhen“, begrüßt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG, den Vertragsabschluss. „Neben dem im Bau befindlichen 46-MW-Biomasse-Heizkraftwerk ist unser Anteil an den Windparks ein zweites wichtiges Standbein, das die Erreichung der kommunalen Klimaschutzziele der Landeshauptstadt Wiesbaden sicherstellt“, so Schodlok weiter. Für das Verhandlungsgeschick der THEE findet ESWE-Vorstand Jörg Höhler lobende Worte. Der Erwerb der Windparks sei deshalb besonders wichtig, weil die Rahmenbedingungen für zukünftige regenerative Energieprojekte derzeit völlig unklar seien.

„Nachdem wir in diesem Jahr bereits den Windpark Tempelfelde/Willmersdorf mit 35 MW und einen Anteil von 74,9 Prozent des Windparks Olbersleben mit einer Nennleistung von 10 MW erwerben konnten, haben wir mit dieser Transaktion die Gesamtleistung unseres Windparkportfolios gegenüber 2012 auf rund 204 MW verdoppeln können“, so Michael Riechel, Mitglied des Vorstandes der Thüga Aktiengesellschaft und Geschäftsführer der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG. Bis 2020 will die THEE eine Milliarde Euro vornehmlich in Windenergieanlagen investieren.

„Unsere Entscheidung, auf Onshore zu setzen, war richtig. Wir haben heute in unserem Portfolio mit Windparks in 7 Bundesländern eine angemessene Rendite-Risiko-Struktur“, so Riechel. „Die Entwicklung der THEE war aber auch nur deshalb möglich, weil alle 46 kommunalen Gesellschafter eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens mitgetragen haben.“

08.05.2013
ESWE Versorgung unterzeichnet Absichtserklärung für Windpark-Anlagen
Anlässlich der Unterzeichnung der Absichtserklärung zur gemeinsamen Prüfung möglicher Windparks waren anwesend: (hintere Reihe v. li. n. re.) Von der ESWE Versorgungs AG Sebastian Krämer (Projektleiter), Dr. Ulrich Schneider (Abteilungsleiter Erneuerbare Energien) und Dipl.-Ing. Jörg Höhler, Vorstandsmitglied, von dem Projektentwickler Altus AG, Karlsruhe-Mainz, Teilinhaber und Vorstand Wolfgang Fettig sowie Ralf Engesser, Projektingenieur. (vordere Reihe v. li. n. re.) Dieter Pfaff, Ortsbürgermeister Oberwies, Ortsbürgermeisterin Geisig Anita Krebs, Ortsbürgermeister Dessighofen Wilfried Ilgauds, Ortsbürgermeisterin Schweighausen Viola Lindner und Ortsbürgermeister Dornholzhausen Eckhard Mangold.

WIESBADEN / DESSIGHOFEN. Die Ortsgemeinden Südwest der Verbandsgemeinde Nassau in Rheinland-Pfalz wollen auf ihren Gemeindegebieten in Kooperation mit der ESWE Versorgungs AG einen, gegebenenfalls mehrere Windparks errichten.

Das haben die Ortsgemeinden Dessighofen, Dornholzhausen, Geisig, Oberwies und Schweighausen mit dem Wiesbadener Energiedienstleister in einer Absichtserklärung (Letter of Intent) bekräftigt. Zeitgleich mit der Machbarkeitsprüfung wurden bereits partnerschaftlich die avifaunistischen Gutachten im Februar 2013 beauftragt, um möglichst schnell zu Ergebnissen zu kommen.

Ausgearbeitet wurde ein kommunales Zukunftskonzept zur Gestaltung der Energiewende. An der Projektentwicklungs- gesellschaft werden neben den fünf Gemeinden und der ESWE Versorgungs AG auch die Bürger die Möglichkeit einer finanziell attraktiven Beteiligung an dem Betrieb der Windenergieanlagen erhalten.

04.04.2013
ESWE Versorgung erwirbt Windpark in Bayern
Unser Foto zeigt (v. l.) Dr. Ulrich Schneider (Geschäftsführer ESWE Windpark GmbH), Jörg Höhler (Vorstand ESWE Versorgungs AG), Susanne von Mutius (Projektleiterin ABO Wind AG) und Dr. Jochen Ahn (Vorstand ABO Wind AG) sowie den Vorstandvorsitzenden der ESWE Versorgungs AG Ralf Schodlok.

Die ESWE Versorgungs AG hat einen kleinen Windpark in Unterfranken erworben. Dem jüngsten Beschluss des Aufsichtsrates folgend, wurde der Kauf von 100 Prozent der Geschäftsanteile an der ABO Wind WP Uettingen GmbH & CO. KG nun notariell besiegelt. Die Inbetriebnahme des aus drei Windenergieanlagen bestehenden Windparks, der derzeit von der Wiesbadener Windkraft-Projektierer ABO Wind AG in der Gemeinde Uettingen (Landkreis Würzburg, Bayern) errichtet wird, ist für den Herbst dieses Jahres geplant. Den drei Windenergieanlagen des Typs Nordex N117 (je 2,4 MW Nennleistung) wird ein Ertrag von mehr als 19.000 Megawattstunden (MWh) Strom pro Jahr angerechnet, das entspricht rund einem Prozent des Strombedarfs in der Landeshauptstadt Wiesbaden. Der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) kann im Vergleich zu konventionell erzeugter Energie um mehr als 11.500 Tonnen jährlich reduziert werden. Einhergehend mit dem Erwerb des Windparks, dessen Projektwert auf rund 14 Millionen Euro beziffert wird, gründete das Wiesbadener Unternehmen die ESWE Windpark GmbH.

Der in dem rund 20 Kilometer westlich von Würzburg gelegenen Windpark generierte Strom wird über ein eigenes für diesen und zwei benachbarte Wind- und Solarparks errichtetes Umspannwerk in das Hochspannungsnetz eingespeist. Auch an diesem Umspannwerk hält die ESWE Versorgungs AG einen Anteil.

18.03.2013
ESWE TaunusWind GmbH: Windpark auf dem Taunuskamm wurde kontrovers diskutiert
Regionalkonferenz zum Projektvorhaben „Taunuswind“ in Taunusstein-Wehen mit rund 600 Teilnehmern.

TAUNUSSTEIN. Das Interesse an der zweiten Regionalkonferenz zum Projektvorhaben „Taunuswind“ war immens: Rund 600 Gäste kamen am Freitag, 15. März, in die Silberbachhalle in Taunusstein-Wehen, um mit Experten über die Sinnhaftigkeit und die Auswirkungen von Windenergieanlagen auf dem Taunuskamm auf Menschen, Tier und Natur zu diskutieren – wenngleich bei vielen Teilnehmern die grundsätzliche Ablehnung eines Windparks in ihrer unmittelbaren Lebensumgebung gesetzt schien. Dem Appell von Taunussteins Bürgermeister Michael Hofnagel wurde gleichwohl ein Stück weit Rechnung getragen: Er hatte die Beschlusslage der Taunussteiner Stadtverordnetenversammlung in Erinnerung gerufen, wonach man dem Gemeinschaftsunternehmen ESWE Taunuswind GmbH beitrete und das Projekt weiter verfolgen wolle, erneut die größtmögliche Beteiligung der Bevölkerung zugesichert und um „konstruktive Diskussionen“ und „respektvollen Umgang mit der Meinung anderer“ gebeten. Das Misstrauen der Konferenzbesucher jedoch wollte nicht weichen. Sie stellten die Energiegewinnung durch Windkraftanlagen immer wieder grundsätzlich in Frage, äußerten ihre Skepsis über die „nur in Simulationen“ gewonnenen Daten zum Windertrag der Anlagen und machten aus ihrer Befürchtung, dass ein Windpark den Wert ihrer Immobilien senken werde, keinen Hehl.

Ergänzend zu der ersten Regionalkonferenz in der Christian-Bücher-Halle in Wiesbaden drei Tage zuvor, als Experten den Besuchern in vier Foren unter anderem die Bedeutung von Windkraftanlagen für die Energiewende, die Vereinbarkeit von Windkraftanlagen mit dem Ökosystem Wald und die optischen Auswirkungen von Windräder auf das Landschaftsbild in Wiesbaden und Taunusstein erläutert hatten, wurde am Freitagabend in einem Offenen fünften Forum die Möglichkeit der Finanzanlage von Bürgern in Windkraftanlagen diskutiert.

Wenn gleich Dr. Ulrich Schneider, Geschäftsführer der ESWE Taunuswind GmbH und bei der ESWE Versorgungs AG für Erneuerbare Energien zuständig, ein ums andere Mal betonte, dass zwar 30 mögliche Standorte für die Errichtung eines Windparks geprüft würden, jedoch die Anlage von 10 Windkraftanlagen – über dessen Standort nicht etwa die Taunuswind GmbH, sondern die Stadtverordnetenversammlungen der beiden beteiligten Städte Wiesbaden und Taunusstein entschieden – angedacht sei, beharrten die Konferenzteilnehmer auf ihrer Skepsis. Der Prozess, so ihr Vorwurf, sei „nicht ergebnisoffen“ und sie zweifelten ferner die Angaben der Experten, wonach für den Bau einer Windkraftanlage ein Rodungsbedarf von 5.000 Quadratmetern Waldfläche benötigt wird, schlichtweg an.

Abschlägig beschieden die Konferenzteilnehmer ferner die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm (TA Lärm), die dem Schutz der Allgemeinheit und der Nachbarschaft vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Geräusche dient. Der Mindestabstand von 1.000 Metern zwischen Windkraftanlagen und Wohngebieten sei zu vergrößern, lautete eine der Generalforderungen. Dieser in den Planungsleitlinien geregelte Abstand, der noch nicht als Gesetz verabschiedet worden ist, liegt über dem Wert in anderen Bundesländern – in Rheinland-Pfalz etwa wurde erst kürzlich ein Abstand von 800 Metern verabschiedet.

Im Gegensatz zu der ersten Regionalkonferenz in Wiesbaden stießen die in der Silberbachhalle gezeigten repräsentativen Panoramabilder, Simulationen von Landschaftsbildern mit einem Windpark in unterschiedlichen Blickwinkeln auf die potenziellen Standorte, auf Bedenken. Ohne sachlich begründete Argumente wurde den Aufnahmen eine nicht zutreffende Wiedergabe des tatsächlichen Anblicks unterstellt.

Mit der Zusage, dass Taunussteins Bürgermeister Michael Hofnagel die Einrichtung eines Bürgerbeirates zur Vorbereitung einer repräsentativen Meinungsumfrage beantragen wird, endete die knapp vierstündige Regionalkonferenz in Taunusstein-Wehen.

13.03.2013
„Hohe Wogen“ und „kritisch-interessierte“ Fragen prägen Regionalkonferenz zum Projektvorhaben „Taunuswind“
Thema "Windpark auf dem Taunuskamm": Zur Wiesbadener Regionalkonferenz am Dienstag, den 12. März 2013 kamen 150 interessierte Besucher, um sich über den neuesten Sachstand informieren zu lassen.

WIESBADEN. Die Stromgewinnung durch Windkraftanlagen ist politisch gewollt, ist Teil der von der Bundesregierung beschlossenen Energiewende, die eine Forcierung des Ausbaus Erneuerbarer Energien vorsieht. Die Gewinnung von Windenergie soll in großer Übereinstimmung mit der Politik auch in der Landeshauptstadt Wiesbaden und in der Stadt Taunusstein vorangetrieben werden.

Die beiden Städte prüfen derzeit zusammen mit der ESWE Versorgungs AG in dem Gemeinschaftsunternehmen „ESWE Taunuswind GmbH“ die ökologische, wirtschaftliche und technische Machbarkeit eines Windparks auf dem Taunuskamm. An der Frage der Sinnhaftigkeit, der Wirtschaftlichkeit und nicht zuletzt des Standortes von Windkraftanlagen auf dem Taunuskamm schieden sich bei der ersten von zwei Regionalkonferenzen die Geister: Beim Aufeinandertreffen von Befürwortern und Gegnern von Windkraftanlagen schlugen die emotionalen Wellen teils sehr hoch – selbst dann, als Wiesbadens Umweltdezernent und Bürgermeister Arno Goßmann (SPD) wiederholt betonte, dass sich weder die Landeshauptstadt Wiesbaden noch die Stadt Taunusstein auf eines der drei nach ersten vorliegenden Gutachten in Frage kommenden Gebiete – Hohe Wurzel, Platte /Rassel und Eichelberg/Rentmauer (so genannte „Potenzialflächen“) festgelegt hätten.

Mit Verweis auf die Schaltung eines eigenen Internet-Auftritts (www.taunus-wind.de) und einer Vielzahl von Presseveröffentlichungen erteilte Goßmann dem Vorwurf einer fehlenden oder mangelhaften Informationspolitik eine klare Absage. Und er sicherte eine erneute repräsentative Umfrage zur Akzeptanz eines Windparks nach Abschluss der noch ausstehenden Gutachten zu.

Der Befürchtung, dass die Untersuchung von 30 möglichen Standorten mit der Errichtung von 30 Windrädern einhergehe, widersprach Dr. Ulrich Schneider, Geschäftsführer ESWE Taunuswind GmbH und bei der ESWE Versorgungs AG für Erneuerbare Energien zuständig, mehrfach und nachdrücklich: „Wir denken an einen Park mit etwa zehn Anlagen“, unterstrich Schneider. Und über die Anzahl und den Standort der Windräder, bekräftigte Wiesbadens Umweltdezernent Goßmann, entschieden allein die Stadtverordnetenversammlungen der beiden beteiligten Städte Wiesbaden und Taunusstein.

Zehn Windkraftanlagen erzeugen nach den Worten Schneiders 80.000 Megawattstunden (MWh) Strom pro Jahr und reduzieren den CO2-Ausstoß um 45.000 Tonnen jährlich. Für die Errichtung einer Windkraftanlage werden etwa 0,5 Hektar Fläche benötigt, informierte Hans-Jürgen Feix vom Forstamt Chausseehaus, der ferner klar stellte, dass derzeit stattfindende Waldarbeiten turnusmäßig erfolgten und in keinerlei Zusammenhang mit dem Projektvorhaben Taunuswind, für das bis dato übrigens keinerlei rechtliche Verfahren eingeleitet worden sind, stehen.

Ein Antrag auf Genehmigung der Anlagen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz kann erst nach Vorliegen aller erforderlichen Gutachten und Fakten und nach entsprechenden Beschlüssen der Stadtverordnetenversammlungen gestellt werden. Dies wird frühestens Ende des Jahres der Fall sein.

„Windkraft ja – aber nicht in einem Naherholungsgebiet“ formulierte einer der Teilnehmer sein Unbehagen. Andere Besucher der Regionalkonferenz fürchteten um den Artenschutz, stellten angesichts einer behaupteten „Überproduktion an Strom“ die Notwendigkeit regional erzeugten Stroms, der sich nicht speichern lasse, grundsätzlich in Frage und forderten den Erwerb von Strom an anderer Stelle. Auch die Frage, wie sich die Windkraft mit dem Ökosystem Wald vereinbaren lasse und wie viel Wald für einen Windpark weichen müsse, beschäftigte die Teilnehmer der Regionalkonferenz, die sich in vier verschiedenen Foren und zwei großen Diskussionsrunden mit Experten und der Politik austauschten. Ferner äußerten sie angesichts der Wirkung, die Windkraftanlagen auf das Landschaftsbild in Taunusstein und Wiesbaden hätten – und dies auch mit Blick auf die Bestrebungen Wiesbadens um die Aufnahme in die Unesco-Liste als Weltkulturerbe – ihre Skepsis.

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