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Wenn Sie sich als Journalistin oder Journalist für die ESWE Versorgungs AG und spannende Energiefragen interessieren, finden Sie hier unsere Pressemitteilungen zu aktuellen Nachrichten, technischen Neuerungen, geplanten Investitionen und aktuellen Geschäftsentwicklungen.

Wir freuen uns auf Ihre Berichterstattung über unser Unternehmen.

Pressemitteilungen 2016

16.12.2016

Das Regierungspräsidium Darmstadt hat der ESWE Taunuswind GmbH heute (16. Dezember) mitgeteilt, dass die Entscheidung über den geplanten Windpark auf der Hohen Wurzel um die gesetzliche Dauer von bis zu drei Monate verschoben wird. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass ungeachtet dessen aufgrund der „Bedeutung des Jahreswechsels“ eine Entscheidung rechtzeitig getroffen werden soll.
Die ESWE Taunuswind GmbH und die ESWE Versorgungs AG nehmen diesen mittlerweile dritten Entscheidungsaufschub des Regierungspräsidiums Darmstadt zur Kenntnis und hoffen, dass nun bald mit den Vorbereitungen für die Windparkerrichtung begonnen werden kann.

Die Wiesbadener Stadtverordnetenversammlung hatte 2012 eine Grundsatz-entscheidung für die Windenergienutzung auf dem Taunuskamm getroffen und sich aufgrund von Voruntersuchungsergebnissen im Mai 2014 für das Gebiet Hohe Wurzel ausgesprochen. Diese waren auch Grundlage für das positive Votum der Regionalversammlung im Oktober 2014, eine Windpark-Planung im Gebiet zuzulassen. Im April 2015 hat die ESWE Taunuswind GmbH für den geplanten Windpark auf dem Taunuskamm die Antragsunterlagen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) beim Regierungspräsidium Darmstadt eingereicht.

Der Antragsteller ist sicher, dass ein solcher Park mit zehn Anlagen genehmigungs-fähig ist und ökologisch als auch ökonomisch Sinn macht: Der von der ESWE Taunuswind geplante Windpark ist für die Erreichung der Wiesbadener Klimaschutzziele unerlässlich. Die Zusage, bis 2020 20 Prozent der in Wiesbaden verbrauchten Energie aus in Wiesbaden erzeugten Erneuerbaren Energien zu gewinnen, ist ohne den Windpark nicht zu halten.

Auf den Waldflächen des Landesbetriebs Hessen-Forst sieht ESWE Taunuswind zehn Windenergieanlagen (WEA) vom Typ „Enercon E-115“ vor. Durch den Betrieb eines solchen Windparks wird ein Stromertrag von rund 85.000 Megawattstunden (MWh) erwartet, womit rechnerisch über 25.000 Haushalte mit Strom versorgt werden können. Die CO2-Einsparung im Vergleich zur Energiegewinnung aus fossilen Ressourcen beträgt mehr als 65.000 Tonnen pro Jahr.

Mit ausführlichen Gutachten und Bewertungen sowie in umfangreichen Fachgesprächen hat ESWE Taunuswind während des Genehmigungsprozesses detailliert und lückenlos dargelegt, warum zehn Windkraftanlagen auf der Hohen Wurzel genehmigungsfähig sind.

30.11.2016
Tag der offenen Tür am Heizkraftwerk Klarenthal
50 Jahre Fernwärme in Wiesbaden

Wenn draußen die Temperaturen fallen, genügt ein kurzer Dreh an der Heizung – und schon wird’s Zuhause wohlig warm. Dass das zuverlässig und günstig funktioniert, dafür sorgt in Wiesbaden unter anderem das riesige Fernwärmenetz. Und das schon seit mehr als fünf Jahrzehnten: Mit der Fertigstellung des Heizkraftwerkes Klarenthal und der Belieferung der Großsiedlung Klarenthal begann 1966 die Fernwärmeversorgung in Wiesbaden.

Neben Klarenthal sind es heute die Einspeisepunkte Europaviertel, Hainerberg und vor allem das Biomasseheizkraftwerk, die für eine konstante und sichere Fernwärme in der Landeshauptstadt sorgen. Dabei werden allein durch das Biomasseheizkraftwerk jährlich ein Energieequivalent von 16 Millionen Litern Heizöl ersetzt und der lokale CO2-Ausstoß um rund 95 Millionen Kilo Kohlendioxid pro Jahr reduziert.

ESWE Versorgung feiert das 50-jährige Fernwärmejubiläum am 3. Dezember mit einem Tag der offenen Tür am Heizkraftwerk der ersten Stunde in Klarenthal (Geschwister-Scholl-Straße 23 - 29). Zwischen 12 Uhr und 16 Uhr gibt es regelmäßig Führungen durch das Kraftwerk – dorthin, wo Besucher normalerweise nicht gelangen. Für kleine Besucher bastelt ein Clown Luftballontiere, an einer Schminkstation dürfen sich die Kinder bemalen lassen. Und natürlich kommt auch der Nikolaus persönlich vorbei.

Selbstverständlich ist für das leibliche Wohl bei kalten Temperaturen bestens gesorgt: Zu Glühwein und  Früchtepunsch werden deftige Bratwürste, pikante Currywürste und leckere Crêpes verkauft.

ESWE Versorgung rät, aufgrund der schwierigen Parkplatzsituation vor Ort mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. So fahren etwa die ESWE-Buslinien 14 und 17 zur Haltestelle Geschwister-Scholl-Straße.

30.11.2016
ESWE Versorgung vergibt Stipendien
Elke Schottmüller (l.) und Bernd Mangold (r.) von ESWE Versorgung gratulieren den Stipendiaten (v. l.) Dominic Fromke, Sabrina Boos und Richard Gaul. Foto: Silke Bartsch/Hochschule RheinMain

Unsere Region stärken und die Zukunft Deutschlands mitgestalten – das sind Ziele, der sich die ESWE Versorgungs AG verpflichtet sieht. Deshalb engagiert sich der Wiesbadener Energiedienstleister jetzt an der Hochschule RheinMain mit den Deutschlandstipendien der ESWE Versorgungs AG. Dabei werden fünf Stipendiatinnen bzw. Stipendiaten für zunächst ein Jahr finanziell unterstützt. Die Studierenden erhalten jeweils monatlich 300 Euro (getragen von ESWE Versorgung und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung) und können sich dadurch noch konzentrierter ihrer Ausbildung widmen.

ESWE Versorgung fördert aktuell Stipendien in den Studiengängen „Bauingenieurwesen“, „Elektrotechnik“, „Kooperatives Ingenieurstudium Elektrotechnik“, „Internationales Wirtschaftsingenieurwesen“ und „Konstruktiver Ingenieurbau/Baumanagement“.
 „Als kommunal getragenes Unternehmen mit deutschlandweitem Vertrieb fühlen wir eine besondere Verantwortung für unsere Heimatsstadt“, erklärt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Daher sehen wir es als richtige und wichtige Investition, junge Talente zu fördern und uns im Bereich der Bildung zu engagieren.“

Vorstandsmitglied Jörg Höhler ist bei ESWE Versorgung für den Personalbereich verantwortlich. Er betont: „Unser Unternehmen bildet aus und baut systematisch Fach- und Führungskräfte auf. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule RheinMain ist Bestandteil einer wichtigen Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft und gibt auch uns wertvolle Impulse.“

„Es ist wunderbar, dass wir so viele engagierte Förderer wie die ESWE Versorgungs AG für unser Deutschlandstipendium gefunden haben und den Studierenden somit den direkten Kontakt zur Praxis ermöglichen“, sagt Prof. Dr. Christiane Jost, Vizepräsidentin der Hochschule RheinMain.

ESWE Versorgung ist der moderne Energiedienstleister aus Wiesbaden mit 86-jähriger Geschichte. In der hessischen Landeshauptstadt garantiert er als kommunal getragenes Unternehmen zuverlässig die Versorgung mit Strom, Erdgas und Fernwärme. Aber auch bundesweit hat sich ESWE Versorgung längst einen Namen als Energielieferant mit Top-Konditionen gemacht. Mit Erfahrung und modernster Technik stellt sich das Unternehmen den Herausforderungen der Zukunft. Dafür setzen sich rund 600 Mitarbeiter ein. Als einer der ersten Energieversorger der Region hat ESWE Versorgung den Fokus auf Erneuerbare Energien gelegt. Derzeit liegt der Anteil Erneuerbarer Energien im ESWE Stromportfolio bei 86,8 Prozent.

Das Deutschlandstipendium ist das größte öffentlich-private Gemeinschaftsprojekt im Bildungsbereich. Zweck des Stipendiums ist die Förderung begabter Studierender, die hervorragende Leistungen in Studium oder Beruf erwarten lassen oder bereits erbracht haben. Auch gesellschaftliches Engagement der Studierenden wird berücksichtigt
Die aktuelle Förderperiode läuft bis zum 30. September 2017. Informationen für Studierende unter "www.hs-rm.de/de/hochschule/zielgruppeneinstieg/presse-unternehmen-partner-foerderer/informationen-fuer-studierende".

26.10.2016

Durch Erdbewegungen, bei den zurzeit durchgeführten Baumaßnahmen an der Hauptwasserversorgungsleitung in Wiesbaden- Kloppenheim, kam es unerwartet zu einer Leckage.

Deshalb musste am 26. Oktober gegen 16 Uhr kurzfristig das Wasser für die Anwohner abgestellt werden. Dank des schnellen Eingreifens der ESWE Mitarbeiter vor Ort, konnten die daraus erfolgenden Reparaturarbeiten an der Wasserleitung in nur knapp anderthalb Stunden abgeschlossen werden.

21.10.2016

In der Nacht vom 27. auf den 28. Oktober müssen dringend erforderliche Arbeiten an der Wasserhauptzuleitung in der Pfortenstraße durchgeführt werden. Das bedeutet, dass die Wasserversorgung für ganz Kloppenheim von 0 bis ca. 6 Uhr unterbrochen wird. Anwohnern, die in dieser Zeit Wasser benötigen, wird empfohlen, sich am Donnerstagabend entsprechende Mengen abzufüllen.

Da nachts Montagearbeiten durchgeführt werden, kann es zu Lärmbelästigungen kommen. Der Tiefbau erfolgt aber tagsüber. Nach den Arbeiten werden die Leitungen entlüftet und gespült. In Teilen von Kloppenheim kann es daher kurzzeitig zu leichten Trübungen kommen. In diesem Fall einfach das Wasser kurz laufen lassen.
Die Experten von ESWE Versorgung sind bemüht, Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten und entschuldigen sich für eventuelle Unannehmlichkeiten.

14.10.2016

ESWE Versorgung senkt die Gaspreise! Die Experten des Wiesbadener Energiedienstleisters haben den Gaseinkauf für den kommenden Winter  abgeschlossen – und sorgen jetzt bei gleichbleibend gutem Service und fairen Vertragsbedingungen für satte Einsparungen von 60 bis 160 Euro pro Jahr.

Im Klartext heißt das: Für Kunden von ESWE Basis GAS, ESWE Komfort GAS/ESWE Basis HEIZGAS und ESWE Economy GAS+ gehen die Preise um 0,5 Cent brutto pro Kilowattstunde (kWh) runter.

Im Fall von ESWE Economy Gas+ ist das für eine Zweizimmerwohnung (12.500 kWh) eine jährliche Ersparnis von 62,50 Euro. Bei einem Einfamilienhaus (32.000 kWh) sind es 160 Euro. Ein Mehrfamilienhaus mit zwölf Parteien (160.000 kWh) spart pro Jahr sogar 800 Euro! Dies gilt schon ab dem 1. Dezember dieses Jahres – also rechtzeitig zur Heizperiode.

„Bei bundesweiten Gasanbietervergleichen sind wir in den letzten Jahren immer wieder ausgezeichnet worden“, sagt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Unsere transparente Preispolitik spielt dabei eine Rolle. Ich freue mich, dass die Wiesbadener Kunden dies nun direkt an ihrer Rechnung sehen können.“

Das Beste: ESWE Versorgung garantiert dieses günstige Preisniveau bis zum 30. September 2017 (ausgenommen sind Änderungen und Neueinführungen von Steuern und Abgaben).

Alle Kunden werden von ESWE Versorgung schriftlich benachrichtigt und erhalten mit ihrem Brief eine ausführliche Preisauflistung. Diese ist zusätzlich abrufbar unter www.eswe-versorgung.de.

04.10.2016

Und wieder eine Bestbewertung: Das Wirtschaftsmagazin WirtschaftsWoche der Verlagsgruppe Handelsblatt hat in seinem aktuellen bundesweiten Stromanbietervergleich ESWE Versorgung mit dem 1. Platz ausgezeichnet. Der Wiesbadener Energieversorger siegte mit dem Tarif „ESWE Natur Strom“ in der Kategorie „Normalstrom mit Bonus“.

Getestet wurden insgesamt 1110 Stromanbieter mit mehr als 7.500 Stromtarifen. In dem exklusiven Ranking der 100 größten Städte wird aufgezeigt, mit welchen Stromtarifen die verschiedenen Haushalte sparen können und dennoch faire Konditionen erhalten. Das heißt, in die Wertung kamen nur besonders faire Tarife  (z. B. keine Vorauskasse, keine Kaution). Untersucht wurden vier Verbrauchsstufen (2000, 3500, 4250 und 5000 Kilowattstunden – entspricht Ein- bis Vier-Personen-Haushalten). Als Studienbasis dienten Daten von Verivox.

Das Fazit der Tester: „Normalstrom mit Bonus von ESWE ist in den 100 größten Städten und über vier Verbrauchsstufen in 97 Prozent der Fälle am günstigsten.“ Dazu gehören auch die Metropolen Hamburg, Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart und München.

„Ein ausgeprägter Servicegedanke und faire Vertragsverhältnisse stehen bei uns seit jeher im Mittepunkt“, sagt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Dies gilt für unser Kerngebiet Wiesbaden genauso wie für unsere bundesweiten Angebote. Dass wir aufgrund einer durchdachten Marktstrategie und ausgeklügelten Preispolitik dabei nicht nur zuverlässig, sondern auch herausragend preiswert liefern können, freut uns umso mehr.“
Die Auszeichnung der WirtschaftsWoche bestätigt die anhaltend guten Vertragsbedingungen von ESWE Versorgung: Das unabhängige Verbrauchsportal Check 24 kürte das Unternehmen in einer deutschlandweiten Strom- und Gasanbieter-Studie zwei Jahre in Folge zum jeweiligen Gesamtsieger. 

Bei Verivox erhält ESWE regelmäßig Top-Einstufungen. Kein Wunder: ESWE Versorgung ist der moderne Energiedienstleister aus Wiesbaden mit 86-jähriger Geschichte. In der hessischen Landeshauptstadt garantiert er als kommunal getragenes Unternehmen zuverlässig die Versorgung mit Strom, Erdgas und Fernwärme. Aber auch bundesweit hat sich ESWE Versorgung längst einen Namen als Energielieferant mit hervorragenden Konditionen gemacht. Mit Erfahrung und modernster Technik stellt sich das Unternehmen den Herausforderungen der Zukunft. Dafür setzen sich rund 600 Mitarbeiter ein.


Als einer der ersten Energieversorger der Region hat ESWE Versorgung den Fokus auf Erneuerbare Energien gelegt. Schon seit 2007 ist ESWE-Energie atomstromfrei. ESWE-Strom wird aus Sonne, Wind, Biomasse und Wasserkraft generiert. ESWE Natur STROM ist zertifizierter Strom aus Wasserkraft und bundesweit erhältlich.


Nachzulesen ist der Preisvergleich in der aktuellen Ausgabe der WirtschaftsWoche (30. September) unter dem Titel „Heißer Preiskampf ums Kilowatt“ bzw. auf www.wirtschaftswoche.de unter dem Titel „Die günstigsten Anbieter in den 100 größten Städten.“

30.09.2016
ESWE Versorgung spendet 15.819,10 Euro für Clown Doktoren
Bei der Scheckübergabe in den Wiesbadener HSK (v. l.): Dr. Furioso, Univ.-Prof. Dr. Med. Markus Knuf, Ralf Schodlok, Prof. Dr. Med. Ralf Kiesslich, Dr. Schienbein und Rainer Bormuth. Foto: PAUL MÜLLER

Dieses Ergebnis treibt selbst Clowns Tränen in die Augen – Glückstränen! Sage und schreibe 15.819,10 Euro gehen an den Hilfsverein „Die Clown Doktoren e. V. – Wiesbaden“ – gespendet von ESWE Versorgung.

„Auf der diesjährigen Rheingauer Weinwoche hat unser Wasserstand bereits zum 25. Mal für kostenlose Erfrischung gesorgt“, erklärt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Der Reinerlös aus dem Verkauf unserer jährlich wechselnden Wassergläser und die zusätzlichen Spenden unserer Standbesucher sind seit jeher für einen guten Zweck bestimmt. Zum Vierteljahrhundert haben die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener mit uns noch einmal ein neues Rekordergebnis erzielt.“

Zum Vergleich: Im letzten Jahr erreichte das Wasserstand-Team von ESWE Versorgung ein Spendenergebnis von 12.925 Euro (für „Erica’s manna mobil e.V.“), 2014 waren es 11.485,68 Euro (für die Benefizaktion „ihnen leuchtet ein Licht“).

Die Rekordspende überreichte Schodlok nun persönlich in der Klinik für Kinder und Jugendliche der HELIOS Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden an Rainer Bormuth, Geschäftsführer von „Die Clown Doktoren e. V. – Wiesbaden“. Der war begeistert: „Diese großzügige Spende hilft uns ungemein bei unserer Arbeit, kranke Kinder wieder glücklich zu machen“, sagt Bormuth. „Clowndoktoren sind professionelle Künstler, die durch unseren Verein ausgewählt, weiter ausgebildet und begleitet werden. Sie alle sind freiberuflich tätig und bringen sich ebenso wie alle anderen Vereinsmitarbeiter auch ehrenamtlich ein. Dabei werden die Clowndoktoren-Visiten rein aus Spenden finanziert.“

Den Verein gibt es bereits seit 1994. Heute machen 30 Clowns in 12 Kinderkliniken zwei bis drei Mal pro Woche Visite. Ihr Ziel: kleinen Patienten Traurigkeit und Angst nehmen und sie als Kameraden beim Genesungsprozess begleiten und unterstützen.

Professor Dr. med. Markus Knuf, Direktor der Klinik für Kinder und Jugendliche in den HSK: „Für die Kinder ist der Besuch der Clowndoktoren immer wieder ein Erlebnis. Wir freuen uns , dass ESWE Versorgung diese wichtige Arbeit unterstützt.“

ESWE-Versorgung-Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok: „Diese Spende ist eine Gemeinschaftsleistung von Bürgerinnen, Bürgern und uns. Auch im nächsten Jahr werden wir die Wiesbadener wieder einbinden, wenn sie selbst das Wasserglas zur Weinwoche gestalten können. Ich bin sicher, dass wir erneut ein tolles Motiv finden, das einem weiteren Hilfsverein unserer Stadt zugutekommt.“

12.09.2016
Fernwärme direkt bis zur Rheinstraße
Aktuelle Arbeiten an der neuen Fernwärmeleitung in der Wilhelmstraße und ein Bauplan.
Fernwärme direkt bis zur Rheinstraße

Die umfangreiche Neugestaltung des Platzes vor dem Rhein-Main Congress Center macht eine Neuordnung aller unterirdisch verlaufenden Wasser-, Gas- und Telekommunikationsleitungen nötig. Für das aktuelle Fernwärmeprojekt der ESWE Versorgungs AG ein großer Vorteil: Denn entgegen der ursprünglichen Planung können die neuen Fernwärmeleitungen jetzt integriert werden. Damit ist die im Januar kommunizierte Umgehung hinter dem Museum über Viktoria-Luise-, Mainzer und Frankfurter Straße unnötig. Der Bauabschnitt vom Rhein-Main Congress Center bis zur Rheinstraße wird noch im November durchgeführt und ist die letzte Tiefbauarbeit des Fernwärme-Projektes in diesem Jahr.

Der Netzzusammenschluss zwischen Burgstraße und Rheinstraße wird 2017 erfolgen und die gesamte Wilhelmstraße erschließen, da ESWE Versorgung mit weiteren Großabnehmern entlang dieser Strecke kurz vor Vertragsabschlüssen steht. In der ersten Planung war dieser Bereich lediglich als Option ausgewiesen.

Auch der neue Campus der Hochschule Fresenius am Alten Gericht wird nun mit Fernwärme versorgt werden. Die entsprechenden Baumaßnahmen sollen im ersten Quartal 2017 durchgeführt werden und am vorhandenen Fernwärmenetzknotenpunkt am Gutenbergplatz beginnen. Der optimale Verlauf der Trasse wird derzeit noch geplant und abgestimmt.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger lädt ESWE Versorgung zu einem Informationsabend am 19. September in die IHK Wiesbaden in der Wilhelmstraße ein. Dort werden ab 19 Uhr der Technische Vorstand der ESWE Versorgung, Jörg Höhler, und sein Planungsteam die aktualisierte Bauplanung im Detail vorstellen und für Fragen zur Verfügung stehen.

„Wir sind mit dem Verlauf der Baumaßnahmen für die Erweiterung des Fernwärmenetzes in Richtung Innenstadt sehr zufrieden“, betont Jörg Höhler. „Trotz einer wirklich anspruchsvollen Koordinationsaufgabe sind wir genau im Zeitplan und konnten durch enge Abstimmung mit allen Interessengruppen auch die reibungslose Durchführung des Wilhelmstraßenfests, der Biennale und diverser Sport- und  Konzertveranstaltungen auf dem Bowling Green ermöglichen. Wir danken allen Beteiligten, allen voran der städtischen Verkehrsbehörde, für ihre Kooperation“.

Hintergrund Fernwärme für die Innenstadt

Die Erweiterung des Fernwärmenetzes ist notwendig, um neue entstehende Großverbraucher, wie das Rhein-Main Congress Center, den Komplex Wilhelmstraße 44, den Campus am Alten Gericht oder das neue Kureck, an die umweltfreundliche Wärmeversorgung anschließen zu können. Dadurch wird keines dieser Gebäude in Zukunft mit eigenen Heizanlagen Schadstoffe ausstoßen. Das ist gut für die Luftqualität und das Klima in der Wiesbadener Innenstadt. Denn wegen der besonderen Kessellage ist jede Abgas-Einsparung wichtig. Allein das für die Fernwärme zentral verantwortliche Biomasseheizkraftwerk ersetzt das Energieäquivalent von über 16 Millionen Litern Heizöl, die nicht verfeuert werden. Die regenerative Energienutzung durch Biomasse reduziert den lokalen CO2-Ausstoß um rund 95 Millionen Kilogramm Kohlendioxid pro Jahr.

Alle aktuellen Informationen zum Projekt „Fernwärme für die Innenstadt“ gibt’s unter http://fernwaerme.eswe-versorgung.de.

17.08.2016
Kostenlose Erfrischung vom Vorstands-Chef
Zur Halbzeit luden der ESWE-Vorstandsvorsitzende Ralf Schodlok, der von ESWE eingesetzte Wasserträger, Dr. Doktor von den Clowndoktoren und Philip Kadesch, der Künstler des diesjährigen Wasserglases, zu einer kühlen Erfrischung am ESWE-Wasserstand ein

Halbzeit bei der Rheingauer Weinwoche – mit einer tollen Zwischenbilanz am Wasserstand von ESWE Versorgung.

Da ließ es sich der Vorstandsvorsitzende Ralf Schodlok nicht nehmen, heute (16. August) persönlich Erfrischungen auszuschenken. Mit ihm hinter der Theke: Philip Kadesch, der Wiesbadener Zeichner des aktuellen ESWE-Wasserglases 2016, und der Clown Dr. Doktor vom gemeinnützigen Hilfsverein „Die Clown Doktoren e.V.“.

„Als Erfrischungsoase ist unser Wasserstand ein beliebter Treffpunkt“, sagt Ralf Schodlok. „Die Kollegen vor Ort schenken nicht nur unermüdlich kostenlose Getränke aus, sie informieren gleichzeitig auch über das Trinkwasser der Landeshauptstadt. Bei den Besuchern kommt das sehr gut an.“

So wie auch das neue Sammelglas, das auf 6 000 Stück limitiert ist. Für 1 Euro dürfen das die Besucher mitnehmen. Es zeigt eine lustige Krake, die die Wiesbadener Wassertürme in den Tentakeln hält. Der Reinerlös der Aktion geht in diesem Jahr an die „Clown Doktoren“. „Spaß und Lebensfreude mit einem guten Zweck zu verbinden, das ist uns als Wiesbadener Unternehmen besonders wichtig“, betont Schodlok.

Die Zahlen geben ihm recht: Das Team der Erfrischungsstation gab bis inklusive Montag insgesamt 5 100 Liter Wasser aus, davon 990 Liter mit Kirsch- bzw. Zitronensirup versetzt.
Klarer Favorit der Weinwoche-Besucher war dabei das Wasser aus dem Taunus mit 2 330 Liter, gefolgt vom Wasser aus dem Hessischen Ried mit 1 260 Liter. Stärkster Andrang bislang herrschte am Samstag.

11.08.2016
ESWE Versorgung erfrischt auf der Weinwoche
Der ESWE-Wasserstand sorgt auf der Rheingauer Weinwoche für kostenlose Erfrischungen.

Zum 41. Mal feiern die Wiesbadener mit Gästen aus ganz Deutschland auf der Rheingauer Weinwoche den regionalen Rebensaft: Vom 12. bis zum 21. August steht in der Innenstadt wieder „die längste Weintheke der Welt“. An mehr als 115 Ständen werden dann über 1000 Weine und Sekte angeboten.

Für die Erfrischung zwischendurch sorgt auch in diesem Jahr wieder die ESWE Versorgungs AG. Am ESWE-Wasserstand zwischen Rathaus und Landtag (Stand 47) wird zehn Tage lang kostenloses Wasser ausgeschenkt, auf Wunsch auch mit fruchtigem Sirup versetzt. Der Clou: Am Stand können alle Versorgungsquellen der Landeshauptstadt geschmacklich verglichen werden – Wasser aus dem Hessischen Ried, den Wiesbadener Taunusstollen und dem Schiersteiner Wasserwerk.

Bei Sammlern begehrt: Das neue ESWE-Wasserglas. Das Motiv für 2016 wurde von Philip Kadesch aus Wiesbaden entworfen. Die Stückzahl ist wie jedes Jahr auf 6000 limitiert. Der Reinerlös (Mindestpreis pro Glas 1 Euro) geht erneut an einen guten Zweck. In diesem Jahr ist es der gemeinnützige Hilfsverein „Die Clown Doktoren e.V.“ aus Wiesbaden (http://clown-doktoren.de). Die Clown Doktoren besuchen Kinder im Krankenhaus und verstehen sich als Kameraden, die „ihre“ kleinen Patienten beim Genesungsprozess begleiten und unterstützen.

„Auf der Rheingauer Weinwoche ist der ESWE-Wasserstand ein beliebter Treffpunkt“, freut sich Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Unsere Sammelgläser können als schöne Erinnerung mit nach Hause genommen werden. Und damit unterstützen wir auch noch einen karitativen Zweck.“

10.08.2016
ESWE stiftet Ladestation für Bärenherz
Probeladen bei Bärenherz: Ralf Schodlok (v. r., Vorstandsvorsitzender ESWE Versorgungs AG), Magdalene Schmitt (stellvertretende Leiterin Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden), Henning Wossidlo (Vorstandsmitglied Bärenherz Stiftung), Jörg Höhler (Technischer Vorstand ESWE Versorgungs AG)
Foto: PAUL MÜLLER /ESWE VERSORGUNG

Jetzt gehen sie ihrer wichtigen Arbeit umweltfreundlich nach: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wiesbadener Kinderhospizes Bärenherz sind ab sofort mit einem Elektrofahrzeug ausgestattet. Damit das jederzeit einsatzbereit ist, stiftet die ESWE Versorgungs AG der Einrichtung in der Bahnstraße eine entsprechende Schnellladestation.

„E-Mobilität ist ein wichtiges Zukunftsthema, das wir in Wiesbaden weiter vorantreiben wollen“, erklärt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender  des Wiesbadener Energiedienstleisters  ESWE Versorgung, bei der Stationseröffnung in Erbenheim. „Mit der neuen Station helfen wir den Mitarbeitern des Kinderhospizes und den Bärenherz-Familien, ihren Beitrag für den Klimaschutz zu leisten.“

Zuletzt hatte ESWE Versorgung die Errichtung einer neuen Schnellladestation im JoHo-Parkhaus unterstützt und durch den ESWE Innovations- und Klimaschutzfonds gefördert. „Beim Innovations- und Klimaschutzfonds liegen 30 weitere Anfragen vor, entsprechende Beratungen laufen“, berichtet Jörg Höhler, Technischer Vorstand bei ESWE Versorgung. „Die Bärenherzstation wurde im Rahmen einer Spendenleistung sogar komplett finanziert.“

„Unser Kinderhospiz betreut, pflegt und begleitet Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und ihre Familien“, sagt die stellvertretende Leiterin Magdalene Schmitt. „Darüber hinaus kümmern wir uns aber auch um Familien in ihren eigenen vier Wänden. Insofern sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich auf Wiesbadens Straßen unterwegs. Hierbei wird nun unser neues Elektrofahrzeug eingesetzt.“

Mit der Eröffnung der Stromtankstellte stellt „Bärenherz“ gleichzeitig auf ESWE Natur STROM um – das ist umweltfreundlich erzeugter Strom aus Wasserkraft. Unabhängige Fachleute der TÜV NORD Umweltschutz GmbH & Co. KG überprüfen und testieren ESWE Natur STROM in jährlichen Abständen. „Bärenherz ist bekannt als ein Ort voller Verständnis, Nähe und Empathie“, stellt Henning Wossidlo als Vorstandsmitglied der Stiftung fest. „Nun rückt zusätzlich unser Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Natur in den Fokus.“

Das Kinderhospiz Bärenherz Wiesbaden ist ein Ort, an dem die Lebensqualität der Kinder im Vordergrund und die gesamte Familie im Mittelpunkt steht. Es bietet seinen Gästen eine Herberge mit allem, was dazugehört: Ein Platz, an dem umfassend versorgt, optimal gepflegt und liebevoll getröstet wird.

ESWE Versorgung ist der moderne Energiedienstleister aus Wiesbaden mit 86-jähriger Geschichte. In der hessischen Landeshauptstadt garantiert er als kommunalgetragenes Unternehmen zuverlässig die Versorgung mit Strom, Erdgas und Fernwärme. Aber auch bundesweit hat sich ESWE Versorgung längst einen Namen als Energielieferant mit Top-Konditionen gemacht. Mit Erfahrung und modernster Technik stellt sich das Unternehmen den Herausforderungen der Zukunft in Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung. Dafür setzen sich rund 600 Mitarbeiter ein. Als einer der ersten Energieversorger der Region hat ESWE Versorgung den Fokus auf Erneuerbare Energien gelegt. ESWE-Strom wird aus Sonne, Wind, Biomasse und Wasserkraft generiert. Derzeit liegt der Anteil Erneuerbarer Energien im ESWE Stromportfolio bei 99,8 Prozent.

Der ESWE Innovations- und Klimaschutzfonds wurde im Jahr 2002 eingerichtet. Das Ziel: Ressourcen schonen und Klimaschutz fördern. Gefördert werden Energiesparprojekte, innovative Technologien und umweltpädagogisch sinnvolle Projekte. Fördermittel beantragen können Privatperson genauso wie Unternehmen oder institutionelle Einrichtung in Wiesbaden und Umgebung.


Weitere Informationen unter:


www.kinderhospiz-wiesbaden.de

www.eswe-versorgung.de/umweltschutz/leistungen/innovations-klimaschutzfonds/

26.07.2016

Das Fernwärmeprojekt der ESWE Versorgung wird vom 1. August bis Ende August 2016 in zwei Schritten die Sonnenberger Straße queren, um das neue Kureck an das Leitungsnetz anzuschließen. In enger Absprache mit der Straßenverkehrsbehörde wird dabei dem Verkehr immer eine Möglichkeit zur Ein- und Ausfahrt auf die Sonnenberger Straße gegeben. Der erste Bauabschnitt wird vom Kureck zur Verkehrsinsel in der Sonnenberger laufen. Nach der „Ironman“-Veranstaltung am 14. August wird dann ab dem 15. August bis Ende August die stadtauswärtige Fahrbahn gequert und bis Mitte September das Fernwärmenetz in Richtung Burgstraße geschlossen.

Der hinsichtlich der Verkehrsführung schwierig zu lösende Abschnitt konnte durch den positiven Baufortschritt und unter tatkräftiger Mithilfe aller Beteiligten entgegen der ursprünglichen Planungen in die verkehrsärmeren Sommerferien vorgezogen werden. Dennoch ist in Richtung Sonnenberg während der Arbeiten von einer spürbaren Verkehrsbehinderung auszugehen. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, in dieser Zeit diesen Abschnitt zu meiden.

Die Erweiterung des Fernwärmenetzes ist notwendig, um neue entstehende Großverbraucher wie das Rhein-Main Congress Center und das neue Kureck an die umweltfreundliche Wärmeversorgung anschließen zu können. Keines dieser Gebäude wird in Zukunft durch eigene Heizanlagen Schadstoffe ausstoßen.

Das ist gut für die Luftqualität und das Klima in der Wiesbadener Innenstadt. Denn wegen der besonderen Kessellage ist jede Abgas-Einsparung wichtig. Allein das für die Fernwärme zentral verantwortliche Biomasseheizkraftwerk ersetzt das Energieäquivalent von über 16 Millionen Litern Heizöl, die nicht verfeuert werden. Die regenerative Energienutzung durch Biomasse reduziert den lokalen CO2-Ausstoß um rund 75 Millionen Kilogramm Kohlendioxid pro Jahr.

Die Bauplanung wurde bereits im Februar in einem Bürgerforum vorgestellt und ist mit aktuellen Informationen zum Projekt „Fernwärme für die Innenstadt“ unter http://fernwaerme.eswe-versorgung.de einzusehen.

20.07.2016

ESWE- und WLW-Mitarbeiter sind immer erkennbar

Vermehrt kommt es in den letzten Wochen zu Trickanrufen mit unterdrückter Nummer bei Wiesbadener Haushalten. Die Anrufer geben dabei vor, Mitarbeiter der Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (WLW) bzw. der ESWE Versorgungs AG zu sein. Unter dem Vorwand, angeblich bevorstehende Arbeiten am Wasserleitungsnetz anzukündigen, versuchen sie dem Gesprächspartner im Laufe des Telefonats persönliche Informationen (etwa zu Besitzverhältnissen von Immobilien) zu entlocken.

In diesem Zusammenhang stellen ESWE Versorgung und WLW klar: ESWE- und WLW-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter telefonieren stets mit Rufnummernübertragung und weisen sich bei persönlichen Besuchen vor Ort immer aus. Anonymisierte Anfragen am Telefon sollten deshalb aus Sicherheitsgründen nicht beantwortet werden.

Servicenummern und Ansprechpartner von ESWE Versorgung und WLW finden sich u. a. im Internet unter www.eswe-versorgung.de und www.wlw-wiesbaden.de.

15.07.2016
32 Millionen Euro für die Landeshauptstadt
Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG, kann das zweitbeste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte präsentieren
32 Millionen Euro für die Landeshauptstadt
ESWE Versorgungs AG

ESWE Versorgung legt neues Top-Ergebnis vor

Da kann sich auch die Landeshauptstadt freuen: Die ESWE Versorgungs AG als kommunal getragener Energiedienstleister (WVV Wiesbaden Holding GmbH 50,62 Prozent, Thüga AG 49,38 Prozent) konnte dem Aufsichtsrat unter Vorsitz von Oberbürgermeister Sven Gerich jetzt wieder ein exzellentes Ergebnis präsentieren.

Nach drei Jahren Rekordergebnissen in Folge wurde 2015 mit 52,924 Millionen Euro nach Steuern das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte von ESWE Versorgung erzielt. Zum Vergleich: 2014 waren es 55,278 Millionen Euro, 2013 51,087 Millionen Euro.

„Zwar mussten wir beim Absatz von Strom, Gas und Fernwärme leichte Rückgänge im Kerngebiet verzeichnen. Durch sehr genaue Marktbeobachtungen und bestens geplante Energieeinkäufe konnten wir unsere positive wirtschaftliche Entwicklung aber dennoch fortsetzen“, erklärt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG.

In einer Zeit, in der es andere Energieversorger als Erfolg feiern, wieder schwarze Zahlen zu schreiben, sticht der ESWE-Jahresabschluss für 2015 noch deutlicher hervor. Das Wiesbadener Unternehmen führt das auf eine seit Jahren praktizierte strategische Ausrichtung als Energiedienstleister mit dem Schwerpunkt auf Kundenähe, kontinuierliche Weiterentwicklung sowie ständiger Prozessoptimierung zurück.

„Viele Dinge, die unsere wirtschaftliche Entwicklung bestimmen, können wir selbst jedoch nicht mehr aktiv beeinflussen“, sagt Schodlok. „Dazu zählen Vorgaben der Bundesnetzagentur und politische Einflüsse. Die aktuelle Diskussion um die Novellierung der Anreizregulierungsverordnung ist ein gutes Beispiel dafür. Umso wichtiger ist es für uns als bundesweit agierendes Unternehmen, dass wir unsere Produkte an den Kundenwünschen ausrichten, unsere Serviceleistungen auf ihrem guten Stand halten und auch weiterhin neue Dienstleistungen anbieten. Mit unserem Smart-Home-Produkt ‚daheim‘ sowie unseren Wärme- und Licht-Contracting-Angeboten sind wir ganz offensichtlich auf dem richtigen Weg.“

Besonders wichtig: Das herausragende Ergebnis konnte ESWE bei gewohnt guten Vertragsbedingungen und fairer Preispolitik gegenüber dem Kunden erzielen. Kein Wunder also, dass ESWE Versorgung beim unabhängigen Vergleichsportal CHECK 24 im bundesweiten Strom- und Gasanbietertest gleich zwei Mal hintereinander Gesamtsieger wurde. Auf der Bewertungsseite eKomi holte sich der Wiesbadener Energiedienstleister bei 300 Bewertungen in den letzten 12 Monaten viereinhalb von fünf Sternen und 90,45 Prozent Bestnoten.

Vom guten Jahresergebnis profitiert natürlich die Landeshauptstadt Wiesbaden: Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages werden satte 32,381 Millionen Euro über die WVV Wiesbaden Holding GmbH überwiesen. Darüber hinaus stellt sich ESWE Versorgung bereits seit Jahren seiner sozialen Verantwortung für die Bürger und Bürgerinnen unserer Stadt. Umfangreiche Sponsoringaktivitäten und Spenden kommen ganz direkt Projekten und Vereinen in der Region zugute.

Die Zukunftsausrichtung ist klar: Als verantwortungsvoller Dienstleister geht es ESWE Versorgung nicht primär darum, immer mehr Kilowattstunden Strom zu verkaufen. Das Unternehmen arbeitet vielmehr aktiv an der Umsetzung der Klimaschutzziele mit und will Kunden beim effizienten Umgang mit Energie unterstützen. Damit bleibt ESWE Versorgung seinem Versprechen treu: „Dem Bürger verbunden, der Stadt verpflichtet.“

30.06.2016
ESWE Versorgung bringt Licht ins Dunkel
Festivalkuratorin Maria Magdalena Ludewig und Ralf Schodlok (Vorstandsvorsitzender ESWE Versorgungs AG) vor dem Alten Gericht: Hier entsteht jetzt das „Domo de E?ropa Historio en Ekzilo".

Unterstützung für ein besonderes Kunstprojekt gibt’s jetzt von ESWE Versorgung. Der Wiesbadener Energiedienstleister hilft der Wiesbaden Biennale und sorgt dafür, dass die Ausstellung „Domo de E?ropa Historio en Ekzilo“ („Haus der Europäischen Geschichte im Exil“) wie geplant im Alten Gericht stattfinden wird – trotz großer Herausforderungen im Vorfeld.

Im Rahmen der Wiesbaden Biennale wagt das Hessische Staatstheater eine temporäre Nutzung des schönsten historischen Gerichtsgebäudes Deutschlands: Der belgische Künstler Thomas Bellinck installiert im verlassenen Haus ein Museum über den Untergang Europas (25.8. – 18.9.). Das Projekt beschreibt perfekt den derzeitigen Zwischenzustand des Alten Gerichts in seinem Dornröschenschlaf: das Alte ist vorüber, das Neue noch nicht da.

Genau hier liegt das Problem: „Der Leerstand und die Abrissarbeiten im angrenzenden Neubautrakt haben ihre Spuren hinterlassen“, erklärt Festivalkuratorin Maria Magdalena Ludewig. „Strom und damit Beleuchtung, Wasser - all das ist nicht selbstverständlich in einem Gebäude im Transit. Ohne starke Partner könnte das Hessische Staatstheater ein Projekt wie dieses nicht realisieren.“

ESWE Versorgung wird nun durch seine Unterstützung im wahrsten Sinne des Wortes Licht ins Dunkel bringen und ermöglicht damit, dass Besucher eines der spannendsten internationalen Projekte der Biennale tatsächlich erleben können. „Für die Bürgerinnen und Bürger ist die temporäre Öffnung des historischen Gerichts sicherlich eine spannende Erfahrung“, sagt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Als kommunal getragenes Unternehmen freuen wir uns, bei der Umsetzung helfen zu können.“ Die Elektrotechnik Marc Scherer GmbH übernimmt die Prüfung und Inbetriebnahme der Elektroanlage.

Dies ist besonders wichtig, denn die Besucher werden einzeln durch das alte Gebäude streifen: In Thomas Bellincks Ausstellung „Domo de E?ropa Historio en Ekzilo“ ist die Europäische Union längst Geschichte. Raum für Raum tauchen die Besucher tiefer ein in die Erzählung von Europas Untergang – und werden dabei auch inspiriert zum Nachdenken über die Zukunft des historischen Gebäudes selbst.

20.06.2016
Wiesbadens Wasserversorgung voll im Griff
Foto Jurysitzung / Gewinner-Motiv Wasserglas 2016
Wiesbadens Wasserversorgung voll im Griff
Die Jury hat entschieden (v. li.): Robert Hammann (Leiter ESWE Wasserstand), Anke Auen (Presse und Öffentlichkeitsarbeit ESWE Versorgung), Ralf Schodlok (Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG), Frank Rolle (Presse und Öffentlichkeitsarbeit ESWE Versorgung) Sina-Andrea Schreiner (Redakteurin in der Chefredaktion Wiesbadener Kurier, Wiesbadener Tagblatt), und Sabine Bartsch (Mediengestalterin Verlagsgruppe Rhein Main). Philip Kadesch aus Wiesbaden hat das Motiv für das Wasserglases 2016 entworfen.

Jedes Jahr wird es mit Spannung erwartet: Das Sammel-Wasserglas von ESWE Versorgung zur Rheingauer Weinwoche. Jetzt steht das Motiv für 2016 fest! Es zeigt einen lustigen Kraken, der die Wiesbadener Wasserversorgung voll im Griff hat. In seinen Tentakeln hält der blaue Kerl nämlich die Wassertürme der hessischen Landeshauptstadt. Entworfen hat das Bild Philip Kadesch (31) aus Wiesbaden.

Auch in diesem Jahr hatte ESWE Versorgung alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, eigene Zeichnungen, Bilder und Skizzen einzusenden. 42 verschiedene Vorschläge lagen schließlich beim Wiesbadener Energiedienstleister vor. Rekord! „Alle Ideen haben uns großen Spaß bereitet“, sagt Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok. „Das ESWE-Glas ist über die Jahre hinweg zu einem begehrten Sammelobjekt geworden. Darum haben wir es uns mit der Auswahl des diesjährigen Motiv auch wieder nicht leicht gemacht.“

Der ESWE-Chef ließ es sich nicht nehmen, persönlich in der sechsköpfigen Jury mitzudiskutieren. Neben ihm mit der schwierigen Aufgabe betraut: Sina-Andrea Schreiner (Redakteurin in der Chefredaktion Wiesbadener Kurier, Wiesbadener Tagblatt), Sabine Bartsch (Mediengestalterin Verlagsgruppe Rhein Main), Robert Hammann (Leiter des ESWE Wasserstands), Anke Auen und Frank Rolle (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ESWE Versorgung).

„Ich bringe meiner Oma jedes Jahr zwei Gläser von der Rheinwoche mit. Insofern weiß ich, welche Verantwortung wir in der Jury haben“, erzählt Sina-Andrea Schreiner. „Die eingereichten Bilder waren in Stil und Umsetzung sehr unterschiedlich. Aber jedes hatte seine ganz eigenen Besonderheiten. Gerade bei den ersten Plätzen war die Entscheidung äußerst knapp.“

Philip Kadeschs fröhliches Kraken-Motiv setzte sich schließlich durch. „Besonders begeistert hat uns die Idee mit den Wiesbadener Wassertürmen“, berichtet Sabine Bartsch. „Man entdeckt sie beim Drehen des Glases und kann versuchen, sie zuzuordnen.“ Philip Kadesch wird mit 500 Euro und zwei Kisten seiner Wassergläser für seine Arbeit ausgezeichnet. Außerdem wird er am ESWE-Wasserstand auf der Rheingauer Weinwoche vorgestellt.

Auf den zweiten Platz schaffte es Marju Vikson aus Wiesbaden (250 Euro Preisgeld). Dritter wurde Lukas Koralka aus Taunusstein (150 Euro Preisgeld). Neu in diesem Jahr: Das Motiv von Meggi Hörter aus Wiesbaden gefiel der Jury so gut, dass es außerhalb der Sammelreihe auf dem „normalen“ Wasserglas verewigt wird. Dieses ist dann ab nächstem Jahr bei ESWE-Veranstaltungen im Einsatz. Die Künstlerin wird mit 200 Euro belohnt.

Wie immer ist das Weinwoche-Glas streng limitiert: Von dem Sammelobjekt gibt es nur 6000 Stück. Zu haben ist es für einen Euro ab dem 12. August am Wasserstand von ESWE Versorgung auf der Rheingauer Weinwoche – aber nur, solange der Vorrat reicht.

Der Verkaufserlös der Wassergläser ist natürlich wieder für einen guten Zweck bestimmt: Er geht an den gemeinnützigen Hilfsverein „Die Clown Doktoren e. V.“ (http://clown-doktoren.de). Die Clown Doktoren besuchen kranke Kinder im Krankenhaus und verstehen sich als Kameraden, die „ihre“ kleinen Patienten beim Genesungsprozess begleiten und unterstützen wollen.

09.06.2016

Die Erweiterung des Wiesbadener Fernwärmenetzes in Richtung Innenstadt liegt genau im Plan. Nachdem die wesentlichen Arbeiten in der Friedrich-Ebert-Allee zum Anschluss des RheinMain Congress Center abgeschlossen wurden,  konnte auch die Querung des Warmen Damms wie geplant erfolgen. Daher wird es bereits in der Woche vor dem Wilhelmstraßenfest keinerlei Bautätigkeiten von ESWE Versorgung auf der „Rue“ geben.

Nach dem Straßenfest werden die Arbeiten auf der Wilhelmstraße fortgesetzt, um die Rohre bis zum Kureck zu verlegen. Dieser Bauabschnitt soll bis zum November 2016 fertig gestellt werden. Für das Jahr 2017 ist dann die Schließung des Rohrnetzes von der Burgstraße bis zum Rhein-Main Congress Center vorgesehen.

Die Bauplanung wurde bereits im Februar in einem Bürgerforum vorgestellt und ist mit aktuellen Informationen zum Projekt „Fernwärme für die Innenstadt“ jederzeit unter http://fernwaerme.eswe-versorgung.de einzusehen. Die Maßnahmen sind notwendig, um neue entstehende Großverbraucher wie das Rhein-Main Congress Center und das neue Kureck an die umweltfreundliche Wärmeversorgung anzuschließen. Keines dieser Gebäude wird in Zukunft durch eigene Heizanlagen Schadstoffe ausstoßen.

Das ist gut für die Luftqualität und das Klima in der Wiesbadener Innenstadt. Denn wegen der besonderen Kessellage ist jede Abgas-Einsparung wichtig. Allein das für die Fernwärme zentral verantwortliche Biomasseheizkraftwerk ersetzt das Energieäquivalent von über 16 Millionen Litern Heizöl, die nicht verfeuert werden. Die regenerative Energienutzung durch Biomasse reduziert den lokalen CO2-Ausstoß um rund 75 Millionen Kilogramm Kohlendioxid pro Jahr.

19.05.2016

Der Bau und Betrieb von Windenergieanlagen und Trinkwasserschutz schließen sich nicht aus und sind miteinander vereinbar, auch in hydrogeologisch sensiblen Gebieten. Das zeigen zahlreiche Beispiele in Deutschland und auch Projekte in hessischen Wasserschutzgebieten. „Unstrittig ist, dass insbesondere in der Bauphase besondere Vorkehrungen für den Grundwasserschutz zu treffen sind. Daher haben wir uns im Genehmigungsantrag für den Windpark Hohe Wurzel ausführlich diesem Aspekt gewidmet“, stellt Dr. Ulrich Schneider, Geschäftsführer der ESWE Taunuswind GmbH, klar.

Der Antrag berücksichtigt das eigens für den Genehmigungsantrag beauftragte hydrogeologische Gutachten, welches bauliche und organisatorische Vorsorgemaßnahmen vorschreibt, die Anforderungen von Hessenwasser als zuständigem Wasserversorger für Arbeiten in Wasserschutzgebieten und die Erfahrungen von Enercon als erfahrenem Errichter von Windenergieanlagen in Wasserschutzgebieten. Die vorgesehenen und in der Praxis erprobten Schutzvorkehrungen verhindern, dass wassergefährdende Stoffe durch den Einsatz von Baggern, Kränen, Baumaschinen oder Fahrzeugen in den Boden eindringen. So werden zum Beispiel Geräte und Maschinen vor Arbeitsbeginn auf Tropfverluste kontrolliert und Hydraulikschläuche geprüft. Kranstell- und Hilfsflächen werden zusätzlich mit einer 25-30 cm dicken Lehmschicht versehen, die die Funktion einer Barriere erfüllen. Allen im Wasserschutzgebiet abgestellten Fahrzeugen, Maschinen, Geräten werden Folien bzw. Planen unterlegt bzw. geeignete, dichte Wannen untergestellt.

Die Fundamentgrube wird über Nacht mit wasserdichten Planen abgedeckt, die ein Versickern von Niederschlägen verhindern. Alle verwendeten Materialien müssen nachweislich so beschaffen sein, dass keine Gefährdung für das Grundwasser von ihnen ausgeht. Alle auf der Baustelle eingesetzten Firmen und deren Mitarbeiter werden einer wasserrechtlichen Belehrung unterzogen, auf Auflagen, Forderungen und Verbote hingewiesen, deren strikte Einhaltung überwacht wird. Während der Bauphase kontrolliert ein unabhängiger Fachmann die Einhaltung aller Vorsorgemaßnahmen. Hessenwasser wird den Bauablauf eng begleiten. Das Gesamtpaket aller Maßnahmen wird mit dem Regierungspräsidium im Detail abgestimmt und wird sicherlich als Auflage Bestandteil des Genehmigungsbescheides sein.

„Als Mitgesellschafter der Hessenwasser hat die ESWE Versorgung eine besondere Verantwortung für die Trinkwasserversorgung der Region. Wir nehmen die Bedenken über eine mögliche Verunreinigung des Grundwassers ernst. Gemeinsam mit Hessenwasser haben wir sorgfältig mögliche Gefährdungen bewertet und Vorsorgemaßnahmen hieraus abgeleitet“, betont Jörg Höhler, Vorstand der ESWE Versorgungs AG. „Verglichen mit anderen Bauvorhaben in Wasserschutzgebieten und anderen Windpark-Projekten werden beim Bau des Windparks Hohe Wurzel alle erdenklichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Die Enercon GmbH hat in der Vergangenheit gezeigt, dass sie strenge behördliche Auflagen bei der Errichtung und im Betrieb von Windenergieanlagen erfüllt. Dies war auch ein Kriterium für ESWE Taunuswind bei der Auswahl des Anlagenherstellers“. Trinkwasser ist ein hohes Schutzgut. Es gab und gibt während der letzten vier Jahre, in denen das Windpark-Vorhaben geplant und bewertet wurde, keine Anzeichen, dass das Trinkwasser nicht ausreichend geschützt werden könnte.

Hintergrund:
Neun von 10 geplanten Standorten des geplanten Windparks Hohe Wurzel liegen in der Wasserschutzzone III, der weiteren Schutzzone. Die Wasserschutzgebiete sind in drei Zonen unterteilt: Zone I (Fassungszone), Zone II (engere Schutzzone) und Zone III (erweiterte, äußere Schutzzone). In Wasserschutzgebietsverordnungen (für das Gebiet des geplanten Windparks Hohe Wurzel gelten zwei Verordnungen) sind Ge- und Verbote geregelt. Ausnahmen für Verbote können unter Berücksichtigung der zu treffenden Sicherungsmaßnahmen von der Oberen Wasserbehörde erteilt werden.

18.05.2016
Eine wichtige Säule für die sichere Wasserversorgung Wiesbadens
Den ersten offiziellen Wassertest nach der Inbetriebnahme der neuen Transportleitung übernahmen (v.li.) Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG, Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich und sein Pendant aus Mainz Michael Ebeling sowie Wulf Abke, Geschäftsführer der Hessenwasser GmbH & Co. KG und Detlef Höhne, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Mainz AG .

Mit einem frischen Schluck Trinkwasser begossen die Oberbürgermeister der Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden heute die Inbetriebnahme einer neuen Transportleitung der Hessenwasser, die künftig Trinkwasser vom Wasserwerk Petersaue der Mainzer Stadtwerke zum Wasserwerk Schierstein in Wiesbaden leiten wird. „Damit wird das Wasserwerk Petersaue zu einer wichtigen Säule der sicheren Trinkwasserversorgung Wiesbadens“, betont Wiesbadens OB Sven Gerich. Michael Ebling, Amtskollege aus Mainz, ergänzt: „Die Trinkwasserbelieferung ist ein weiteres Beispiel für die gute interkommunale Zusammenarbeit zwischen Mainz und Wiesbaden“. 

Die Leitung ist an der Kaiserbrücke, die den Rhein in Höhe der Insel Petersaue quert, an das Mainzer Netz eingebunden. Von dort geht es zunächst weiter über einen 3,6 km langen, neu errichteten Leitungsabschnitt. Der Rest der insgesamt knapp 7 km bis zum Wasserwerk Schierstein konnte durch Übernahme einer Leitung der ESWE Versorgung realisiert werden. Das Projekt, dessen Gesamtkosten sich auf rund 11 Mio. Euro beliefen, stellt eine wichtige Erweiterung des regionalen Beschaffungskonzepts der Hessenwasser dar. 

Vom Wasserwerk Schierstein aus wird das Trinkwasser in das Netz der Wasserversorgung der Landeshauptstadt Wiesbaden (WLW) eingespeist. Für die Verbraucher in Wiesbaden ändert sich an der Qualität des Wassers nichts, der Härtebereich bleibt bei mittel bis hart. Bis zu 14.000 Kubikmeter Trinkwasser pro Tag können von den Stadtwerken Mainz, die das Wasserwerk auf der Rheininsel betreibt, bezogen werden. Grundlage dafür ist ein Vertrag mit Hessenwasser über eine Lieferung von bis zu 2 Millionen Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr. Der Wasserbezug aus Mainz ist eine wichtige Grundlage für die geplante Neukonzeption des Wasserwerks Schierstein. Es wird zukünftig mit einer verminderten Kapazität von rund 3,6 Mio. Kubikmeter pro Jahr als reines Grundwasserwerk betrieben werden. 

Wulf Abke, Geschäftsführer der Hessenwasser erläutert: „Die Planungen für den Neubau in Schierstein sind weit fortgeschritten. Wir hoffen, noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen zu können. Mit der Kombination von Wasserbezug aus Mainz und Neukonzeption des Wasserwerks Schierstein haben wir gemeinsam mit unserem Gesellschafter ESWE Versorgung und mit den Stadtwerken Mainz eine effiziente Lösung zur Sicherung der Trinkwasserversorgung der Landeshauptstadt entwickelt.“ 

„Wir freuen uns, dass es in enger Zusammenarbeit mit der Hessenwasser gelungen ist, eine vorbildliche Lösung für die Trinkwasserversorgung in der Region zu finden, von denen beide Städte links und rechts des Rheins und deren Bürgerinnen und Bürger profitieren“, erklären die Vorstände der Stadtwerke Mainz AG, Detlev Höhne und Dr. Tobias Brosze. „Wir verfügen auf der Petersaue über ein modernes Wasserwerk, das Trinkwasser in hoher Güte liefert. Durch die Kooperation mit Wiesbaden können wir diese Anlage auch in den nächsten Jahren sinnvoll auslasten.“ 

„Die hervorragende Qualität des Wiesbadener Trinkwassers ist ein hohes Gut, das wir auch in Zukunft garantieren werden“, sind sich Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG, und sein Vorstandskollege Jörg Höhler einig. „Diese Zusammenarbeit trägt dazu bei.“ 

„Wieder einmal haben wir über Stadt- und Landesgrenzen hinweg zum Wohle der Bürger kooperiert“, freut sich Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich. Er ist Vorsitzender der Betriebskommission der WLW. Gerich: „So sieht für mich regionale Zukunftsgestaltung aus.“

12.05.2016
Wiesbadens älteste Heizung wird ausgetauscht
Die glückliche Gewinnerin: Rosalinde Kirmes mit Ralf Schodlok (r.), Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG, und Tilman Faust, Leiter Vertriebsbereich Mitte Buderus Deutschland.

Noch sicherer, noch sauberer – so präsentiert sich demnächst der Keller von Rosalinde Kirmes: Sie ist die Gewinnerin im großen Gewinnspiel von ESWE Versorgung. Der Wiesbadener Energiedienstleister hatte die älteste Heizung der Landeshauptstadt gesucht – um sie gegen eine neue hocheffiziente und energiesparende Anlage auszutauschen.

 
Fündig wurden die Experten schließlich in Igstadt bei Rosalinde Kirmes. „Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie unsere Ölheizung damals mit dem Bagger in den Neubau gehievt wurde“, erzählt die Rentnerin. 1964 war das. 52 Jahre später läuft die Anlage zwar immer noch – verbraucht aber Unmengen Energie. „Das Gerät kennt nur ‚an‘ oder ‚aus‘“, erklärt Tilman Faust, Leiter Vertriebsbereich Mitte Buderus Deutschland. „Dazwischen ist nichts machbar. Auch, wenn die Technik bestens funktioniert: Wir werden einiges an Einsparungen erzielen können“. Dafür sorgt ESWE Versorgung jetzt gemeinsam mit dem Team der Buderus Niederlassung Mainz. Die ESWE-Spezialisten ersetzen die  alte Buderus-Ölheizung durch ein modernes Buderus-Gasheizsystem des Typs Logamax Plus GB192iT: eine vollwertige Kompaktheizzentrale auf kleinstem Raum.


„Als Energiedienstleister liegt uns das Thema Effizienz besonders am Herzen“, sagt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Wir verstehen uns nicht als bloße Verkäufer von Gas, Strom und Wärme. Wir wollen unsere Kunden optimal beraten und orientieren uns dabei an ihrem Bedarf. Darum bieten wir ein breites Spektrum von Serviceleistungen an – unter anderem auch persönlich zugeschnittene Heizungs-Konzepte.“
So fallen durch das ESWE-Paket für Rosalinde Kirmes ein Jahrzehnt lang keine Wartungskosten an; den Öl-Laster wird sie nicht mehr sehen. Zahlen muss sie 10 Jahre lang lediglich den Gasverbrauch.
Für die Rentnerin schließt sich mit ihrem Gewinn ein Kreis: „Der Baggerfahrer, der uns von 52 Jahren den Kessel gebracht hat, ist der große Bruder des ESWE-Mitarbeiters, der mir jetzt das neue System erklärt hat. Da fühle ich mich bestens betreut."


ESWE Versorgung ist der moderne Energiedienstleister aus Wiesbaden mit 85-jähriger Geschichte. In der hessischen Landeshauptstadt garantiert er als kommunal getragenes Unternehmen zuverlässig die Versorgung mit Strom, Erdgas und Wärme. Aber auch bundesweit hat sich ESWE Versorgung längst einen Namen als Energielieferant mit Top-Konditionen gemacht – das zeigen Bestbewertungen u. a. bei „Verivox“, „Check 24“, „Top Lokalversorger“, dem „TÜV Süd“ und „Focus- Money“. Mit Erfahrung und modernster Technik stellt sich das Unternehmen den Herausforderungen der Zukunft. Dafür setzen sich rund 600 Mitarbeiter ein.

Weitere Infos zu Wärmeleistungen und Wärme-Contracting finden Sie hier bei uns im Internet.

21.04.2016
ESWE Versorgung nimmt ersten Windpark mit vollständiger Eigenentwicklung in Betrieb
Der Windpark Külsheim im Taubenloch (Foto: Stadtwerk Tauberfranken)

„Der Windpark Külsheim ist der erste Windpark, den unsere Gesellschaft - die Thüga Erneuerbare Energien - zusammen mit einem Stadtwerk vor Ort von der Entwicklung, über Finanzierung bis hin zur Baubeschaffung und -betreuung in kompletter Eigenregie ans Netz gebracht hat“, sagt Jörg Höhler, Technischer Vorstand der ESWE Versorgungs AG.

Der Windpark befindet sich im Waldgebiet „Taubenloch“ im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg. Im April ist die letzte von fünf Anlagen des Typs Nordex N117 mit einer Nabenhöhe von 141 Metern und einer Nennleistung von je 2,4 Megawatt (MW) ans Netz gegangen. Der Windpark wird bei mittlerer Windgeschwindigkeit circa 31 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr ins öffentliche Netz einspeisen und so knapp 9.000 Haushalte mit elektrischer Energie versorgen können.

Die Thüga Erneuerbare Energien ist ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem neben der ESWE Versorgungs AG noch weitere 45 Unternehmen beteiligt sind. Das Gesamtportfolio des Unternehmens ist mit dem Erwerb des neuen Windparks auf 229 MW angestiegen.

„Die Bürger vor Ort haben das Projekt von Anfang an mitgetragen und können sich auch finanziell beteiligen“, erklärt Jörg Höhler. Gegenwärtig halten das Stadtwerk Tauberfranken und die Thüga Erneuerbare Energien jeweils 50 Prozent an dem Windpark. Angedacht ist, dass sich die Bürger über das Stadtwerk Külsheim mit 15 Prozent beteiligen können. Die Anteile der Thüga Erneuerbare Energien und des Stadtwerks Tauberfranken würden sich dann entsprechend reduzieren. „Der Wechsel zu umweltschonenden Energiequellen und die Realisierung einer nachhaltigen Energieversorgung stehen für uns schon lange im Fokus“, unterstreicht Höhler. Bis 2020 wollen die 46 Gesellschafter der Thüga Erneuerbare Energien Gesellschaft insgesamt circa eine Milliarde Euro in den Ausbau regenerativer Erzeugung investiert haben.

„Für mich ist der Windpark Külsheim ein gutes Beispiel für kommunale Zusammenarbeit auch unter uns 46 Gesellschaftern“, meint Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. Das Stadtwerk Tauberfranken wird künftig die technische Betriebsführung vor Ort übernehmen. Die Thüga Erneuerbare Energien wird sich um das kaufmännische und technische Management kümmern, während die Harz Energie – weiterer Gesellschafter der Thüga Erneuerbare Energien – in ihrer Leitwarte die Überwachung der Anlagen übernehmen wird.

15.04.2016
ESWE-Windparkbeteiligungen zahlen sich aus
ESWE Versorgung setzt bereits seit Jahren auf Erneuerbare Energien.

In seiner gestrigen Sitzung (Mittwoch, 13. April) hat der Aufsichtsrat der ESWE Versorgungs AG sich auch mit den Windparkbeteiligungen des Wiesbadener Energiedienstleisters beschäftigt. Vorausgegangen war eine Anfrage des Ortsbeirates des Ortsbezirks Wiesbaden Nordost u. a. zur Wirtschaftlichkeit der ESWE Windparkbeteiligungen.  Das erfreuliche Fazit der ESWE-Experten: Die Beteiligungen sind nicht nur werthaltig, sondern liefern bereits heute positive Beiträge zum Jahresergebnis der AG.

So hält ESWE Versorgung ein Drittel der Anteile an der THEE ESWE Windparkbeteiligungs GmbH & Co. KG, die zusammen mit der Thüga Erneuerbare Energien GmbH (hält die restlichen Anteile) gegründet wurde. Diese Gesellschaft besitzt sieben Windparks mit 39 Anlagen (87,6 MW). Da ESWE als Anteilseigner sein Eigenkapital hier in Form eines Gesellschafterdarlehens mit fest vereinbarter Verzinsung einbringt, findet über die Zinszahlungen ein kontinuierlich festgelegter Kapitalrückfluss statt – selbst, wenn das bilanzielle Ergebnis eines Windparks zunächst negativ sein sollte. Das sind immerhin jedes Jahr mehr als 1,5 Millionen Euro.

Darüber hinaus ist die ESWE Versorgungs AG mit 3,59 Prozent an der Thüga Erneuerbare Energien Gmbh selbst beteiligt. Diese betreibt und steuert mehr als 100 Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von derzeit 223 MW und konnte für das Geschäftsjahr 2014 einen Jahresüberschuss von 5,3 Millionen Euro ausweisen. Die vorläufigen Zahlen für 2015 liegen bei über 6 Millionen Euro. Einen eigenen Windpark betreibt ESWE Versorgung in Uettingen in der Nähe von Würzburg. Für 2014 weist der einen Jahresüberschuss von 82.000 Euro aus – der sich für 2015 mit ca. 188.000 Euro mehr als verdoppeln wird. Damit liegt auch die ESWE Windpark Uettingen GmbH & Co. KG endgültig in der Gewinnzone. Beim neuen Windpark in Kahlenberg (50 % ESWE Versorgung, 50 % KMW Mainz) konnte für 2015, das Jahr der Inbetriebnahme, bereits ein positives Jahresergebnis von 120.000 Euro verzeichnet werden, obwohl die Anlagen erst Ende Juni erstmals Strom erzeugt haben.

Positiv sieht auch das zukünftige Projekt aus: Die vorläufige Wirtschaftlichkeitsberechnung für den Windpark Hohe Wurzel zeigt ausgesprochen gute Ergebnisse. Die mehr als 7 m/s durchschnittliche Windgeschwindigkeit in 140 m Höhe belegen, dass der Standort ein exzellenter Binnenlandstandort ist. Neben allen wirtschaftlichen Erfolgen sieht sich ESWE Versorgung dabei besonders dem Klimaschutz und der Energiewende verpflichtet: Die Landeshauptstadt will die Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger bis 2020 zu mindestens einem Fünftel mit regenerativem Strom versorgen, der entweder in Wiesbaden selbst oder in ESWE-Anlagen an anderen Standorten erzeugt wird. Mit der Verwirklichung des Projekts auf der Hohen Wurzel kommt das Ziel in erreichbare Nähe.

12.04.2016
Dr. Kristina Schröder besucht ESWE Versorgung
Dr. Kristina Schröder während Ihres ESWE-Besuchs mit Ralf Schodlok (r., Vorstandvorsitzender) und Jörg Höhler (Technischer Vorstand) in der Netzleitstelle.

Ein Besuch voller Energie: Eine Stunde lang informierte sich Dr. Kristina Schröder (CDU, Mitglied des Wirtschaftsausschusses des Deutschen Bundestages) vor Ort über die Dienstleistungen der ESWE Versorgungs AG in Wiesbaden. Auf dem Programm stand dabei auch ein Besuch in der Netzleitstelle – also dort, wo alle Informationen zur Versorgung mit Strom, Gas und Wärme zusammenlaufen.

Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG, erläuterte die Unternehmensgeschichte und hob dabei vor allem auf die rasanten Veränderungen im letzten Jahrzehnt ab: „ESWE Versorgung hat sich vom klassischen Stadtwerk zum bundesweit agierenden Energiedienstleister weiterentwickelt.“ Beeindruckt zeigte sich Dr. Kristina Schröder vor allem von den Erfolgen der Geschäftsausrichtung: „Während in Deutschland immer öfter Stadtwerke in Schieflage geraten, hat es ESWE geschafft, die Gewinne seit 2001 zu versechsfachen und drei Mal in Folge ein Rekordergebnis einzufahren. Und das bei durchweg guten Bewertungen für das Preis-Leistungs-Verhältnis.“

In seiner Funktion als Vorsitzender der hessischen Landesgruppe des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) diskutierte Schodlok mit der Wiesbadener Bundestagsabgeordneten aktuelle Fragen der Energiewirtschaft. Dabei ging es besonders um die Digitalisierung der Energiewende und den regionalen Ausbau der Verteilnetze. Schodlok: „Hier muss die Politik für vernünftige Rahmenbedingungen sorgen, um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung weiter gewährleisten zu können.“

Jörg Höhler, Technischer Vorstand der ESWE Versorgungs AG, betonte das Engagement des Wiesbadener Unternehmens im Bereich der Erneuerbaren Energien. „Mit unseren Photovoltaikanlagen, Windparks und dem Biomasseheizkraftwerk sind wir schon heute die wichtigste Säule, wenn es um Klimaschutzziele der Landeshauptstadt geht. Gleichzeitig achten wir darauf, dass unsere Investitionen auch wirtschaftlich sinnvoll angelegt sind.“

Dr. Kristina Schröder zog ein positives Fazit ihres Besuchs: „Als Wiesbadenerin war für mich sehr interessant aus erster Hand zu erfahren, wie unsere Landeshauptstadt mit Strom, Gas und Wärme versorgt wird und welche Zukunftspläne es gibt. Als Bundespolitikerin nehme ich interessante Ansichten zur Energiewende und konkrete Anregungen mit nach Berlin.“

06.04.2016
JoHo und ESWE Versorgung eröffnen E-Tankstelle
Volle Energie bei der Einweihung der neuen Ladestation (v. r.): Jörg Schmidt (Abteilungsleiter Geschäftskundenbetreuung ESWE Versorgung), Martin Bosch (Geschäftsführer St. Josefs-Hospital), Marc Rappenecker (Geschäftskundenbetreuung ESWE Versorgung), Susanne Schiering-Rosch (Leiterin Unternehmenskommunikation St. Josefs-Hospital) , Michael Raasch (Technischer Leiter St. Josefs-Hospital) und Jens Wagner (Stellvertretender Technischer Leiter St. Josefs-Hospital)

Einfach beim Parken Energie für die nächsten Kilometer tanken – das ist in Wiesbaden jetzt auch im Parkhaus des St. Josefs-Hospitals (Langenbeckplatz) möglich. In Kooperation mit der ESWE Versorgungs AG wurde dort eine neue Ladestation für Elektroautos errichtet.

Die befindet sich auf der ersten Ebene der Tiefgarage und wird mittels einer Tankkarte (erhältlich gegen ein geringes Pfand an der Information in der Eingangshalle des JoHo) freigeschaltet. Für die Leitung des St. Josefs-Hospitals Wiesbaden eine konsequente Umsetzung ihrer Leitbilder. „Wir wollen einfach gut sein“, sagt Geschäftsführer Martin Bosch. „Das bedeutet für uns zum einen eine stetige Weiterentwicklung und Verbesserung. Zum anderen aber auch einen verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen. Daher wollen wir den Einsatz von Elektroautos unterstützen, um Emissionen zu verringern und den Verbrauch und die Abhängigkeit von Öl zu minimieren.“

Als Partner konnten die Experten der ESWE Versorgungs AG gewonnen werden. Der Wiesbadener Energiedienstleister stand für die Beratung zur Verfügung und trägt darüber hinaus einen Teil der Finanzierung. „Wir sehen E-Mobilität als eines unserer zentralen Zukunftsthemen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Ralf Schodlok. „Wir besitzen selbst Elektrofahrzeuge in unserem Fuhrpark und fördern die Elektro-Mobilität mit eigenen Ladestationen in Wiesbaden und Taunusstein. Diese können von unseren Stromkunden sogar kostenlos genutzt werden. Über den ESWE Innovations- und Klimaschutzfonds haben wir weitere Anlagen verwirklicht; derzeit liegen 30 Anfragen vor, die Beratungen laufen.“

Betreiber des Parkhauses am Langenbeckplatz (350 Stellplätze auf 2,5 Etagen) ist das St. Josefs-Hospital. Dort ist das Aufladen rund um die Uhr möglich. Verwendet wird ein Typ-2-Stecker. Und das Beste: die Stromabnahme ist kostenfrei. Man bezahlt lediglich die Parkgebühr.

Für Martin Bosch und Ralf Schodlok steht fest: Dieser Service bringt die Landeshauptstadt weiter – mit klimafreundlicher Energie.

23.03.2016
Nach ESWE-Beleuchtungssanierung: BauHaus Werkstätten sparen bei Beleuchtungskosten
Sorgen für angenehme Beleuchtung (v. l.): Burkhard Platte, Clemens Mellentin (BauHaus Werkstätten), Christoph Morschett und Erik Paul Dahlhäuser (ESWE Versorgung)

Verbesserte Lichtqualität bei gleichzeitiger Kostensenkung – mit einem neuen Konzept begeistert die ESWE Versorgungs AG jetzt Wiesbadener Unternehmen. Als zweiter Kunde nutzt die BauHaus Werkstätten Wiesbaden GmbH das Angebot. Im Auftrag der Landeshauptstadt Wiesbaden qualifizieren und beschäftigen die BauHaus Werkstätten erwerbslose Jugendliche und Erwachsene und unterstützen deren Integration in die Arbeitswelt.

ESWE Versorgung hat für die BauHaus Werkstätten ein Beleuchtungskonzept für das Second-Hand-Kaufhaus „fast wie neu“ erarbeitet. Dazu zählt unter anderem eine Lichtplanung, die die optimale Ausleuchtung der einzelnen Räume zum Ziel hat. „Sie bildet die Grundlage für eine neue und energieeffiziente Beleuchtungsanlage“, erklärt Christoph Morschett, Projektleiter bei ESWE Versorgung. Die Idee ist einfach: Eine optimale Beleuchtung spart Geld, erhöht die Produktivität und die Arbeitssicherheit im Betrieb. Aber Investitionen in ein neues System sind oft hoch, Planung und Umsetzung meist sehr aufwändig. Der Wiesbadener Energiedienstleister ESWE Versorgung bietet Gewerbe- und Industrieunternehmen deshalb das ESWE Beleuchtungs-Contracting: Ein modernes Beleuchtungssystem ohne Investitionsrisiko.

 „Wir haben in den letzten Jahren unser Dienstleistungsangebot kontinuierlich ausgebaut“, sagt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Es reicht uns längst nicht mehr, allein durch faire Preise und höchste Versorgungssicherheit zu überzeugen. Wir möchten unseren Kunden zeigen, dass wir als Energieexperten passende individuelle Lösungen für sie entwickeln können, die zu einer effizienteren Energienutzung führen. Darin steckt für unser Unternehmen eine ganz wichtige Zukunftsaufgabe.“

 „Wir hatten das Ziel, unsere Verkaufsräume besser auszuleuchten, da das bisherige System veraltet und wartungsintensiv war“, berichtet Clemens Mellentin, Geschäftsführer der BauHaus Werkstätten. „Gleichzeitig wollten wir unser Produktangebot attraktiver gestalten. Beides schaffen wir mit dem ESWE-Beleuchtung-Contracting. Und wir sparen sogar noch beim Stromverbrauch.“

 Die BauHaus Werkstätten arbeiten nun mit einer Beleuchtungsanlage auf Basis von energieeffizienter LED-Technologie. Die Gesellschaft spart hierdurch erheblich beim Stromverbrauch und zahlt im Gegenzug eine monatliche Rate an ESWE. Nach Ende des Contractings profitieren die BauHaus Werkstätten weiterhin von der Einsparung, müssen jedoch keine Contracting-Raten mehr zahlen. Die ESWE verhilft dem Kunden auf diese Weise zur Durchführung einer energieeffizienten Maßnahme und damit zur Einsparung von Strom und CO2.

In Zahlen heißt das:
• 65 % Stromeinsparung pro Jahr (bezogen auf den Stromverbrauch der Beleuchtung bei gleichbleibendem Verbrauchsverhalten),
• über 3000 Kilo CO2-Einsparung pro Jahr.

ESWE steht dem Kunden während der Contracting-Laufzeit mit Service und Wartung zur Seite. Weitere Informationen hier bei uns im Internet.

Ansprechpartner: Christoph Morschett, 0611/780 3658.

25.02.2016
ESWE Versorgungs AG erwirbt 14 Megawatt Windpark
Der Windpark in Sachsen-Anhalt, an dem ESWE Versorgung jetzt beteiligt ist.

Frische Brise für ESWE Versorgung. Es geht um einen 2015 fertiggestellten Windpark des Anlagenherstellers eno energy GmbH im Landkreis Mansfeld-Südharz (Sachsen-Anhalt). Der liegt nahe Teutschenthal und Wansleben, wurde 2015 fertiggestellt und umfasst vier Anlagen mit je 3,5 Megawatt (MW). „Mit dem Kauf dieses Windparks haben wir die Chance genutzt, unser Windparkportfolio um einen neuen Anlagentyp zu erweitern“, sagt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG.

Der Wiesbadener Energiedienstleister hat den Windpark über seine Beteiligung an der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG erworben. Die Thüga Erneuerbare Energien ist ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem neben ESWE Versorgung noch weitere 45 Unternehmen beteiligt sind. Das Gesamtportfolio der Thüga Erneuerbare Energien ist mit dem Erwerb des neuen Windparks auf 223 MW angestiegen. „Die ESWE Versorgungs AG hat zusätzlich bereits seit 2013 sukzessive 40 MW Onshore-Windparks in Hessen, Rheinland-Pfalz und den neuen Bundesländern in Betrieb nehmen können und produziert somit 80 Mio. kWh jährlich grünen Strom aus Windkraft“ ergänzt Jörg Höhler, Vorstand der ESWE Versorgungs AG.

Engere Zusammenarbeit angestrebt
Angedacht ist eine strategische Partnerschaft mit eno energy, aus der sich in Zukunft weitere Projekte ergeben könnten. „Wir sehen eine Reihe von Anknüpfungspunkten mit eno energy“, erklärt Thomas Walther, Geschäftsführer der Thüga Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG. „Beginnend bei der gemeinsamen Projektentwicklung, über den Einsatz von eno Windanlagen in unseren Projekten bis hin zum Kauf von schlüsselfertigen Windparks.“

Die eno energy GmbH aus Rostock errichtet seit 1999 Windparks in Deutschland und Europa. Sie hat fast 300 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 550 MW realisiert. Seit 2008 produziert das Unternehmen eigene Windenergieanlagen und hat inzwischen circa hundert Maschinen errichtet. „Eines unserer Ziele ist es, kontinuierlich und gemeinsam mit namhaften Partnern Windparks zu entwickeln – das können wir uns mit der Thüga Erneuerbaren Energien sehr gut vorstellen“, meint Karsten Porm, Geschäftsführer der eno energy.

Eigene Projektentwicklung läuft gut
In eigener Regie baut die Thüga Erneuerbare Energien derzeit Windparks im mittelhessischen Lingelbach und im baden-württembergischen Külsheim. In Lingelbach hat die Bauphase begonnen. Dort entsteht ein Windpark mit neun Anlagen des Typs Nordex N117 mit einer Nabenhöhe von 140 Metern und einer Nennleistung von je 2,4 MW. In Külsheim sind bereits alle fünf Betontürme des gleichen Anlagentyps errichtet worden. Die Arbeiten kommen gut voran, die Inbetriebnahme soll planmäßig im Frühjahr 2016 erfolgen.

18.02.2016
ESWE-App „daheim“ in Essen ausgezeichnet
Bei der Preisverleihung in Essen (v. li.): Martin Heun (RhönEnergie), Stefanie Hamm (conenergy), Cordelia Müller (Mainova), Jörg Höhler (ESWE Versorgung), Sebastian Syren (Google Germany), Dr. Gerhard Holtmeier (Thüga), Dr. Roman Dudenhausen (conenergy), Dr. Christoph Ullmer (Thüga)

Beifall für ESWE Versorgung auf der E-world energy & water 2016. Am vorletzten Tag von  Europas führender Energiefachmesse wurde in Essen gestern Abend die Smart Home-App „daheim“ mit dem „Energy App Award“ im Bereich „Customer Benefit“ ausgezeichnet. Die App wurde unter insgesamt mehr als 60 Einsendern von einer hochkarätigen  Jury – bestehend aus Vertretern von Google, RWE, conenergy und der Wirtschaftswoche – ausgewählt. Bewertungskriterien waren neben der Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten für den Nutzer auch die Frage, ob die App das alltägliche Leben erleichtern kann sowie der Umgang mit Datensicherheit, Leistungsfähigkeit und das Geschäftsmodell hinter der App. “Bei der App haben uns besonders der Co-Branding Ansatz sowie die Fürsorgefunktion überzeugt“, begründet Dr. Roman Dudenhausen, Vorstand der conenergy ag und Vorsitzender der Jury, die Entscheidung.

Frühe Positionierung in Wachstumsmärkten wichtig

Entwickelt wurde „daheim“ von der Thüga Innovationsplattform zusammen u. a. mit Experten von ESWE Versorgung. Die Thüga-Innovationsplattform konzipiert seit 2011 mit den Partnerunternehmen der Thüga-Gruppe, zu denen auch ESWE Versorgung gehört, kurz- bis mittelfristig kommerzialisierbare Produkt- und Geschäftsmodellinnovationen. ESWE hatte das Smart Home Produkt „daheim“ im vergangenen Juli als erster Energiedienstleister auf den Markt gebracht und damit ein neues Unternehmenskapitel aufgeschlagen.
Mit der App „daheim“ können Nutzer alle wichtigen Funktionen wie Heizung oder Licht im Haushalt steuern und bleiben informiert über das Wohl von fürsorgebedürftigen Angehörigen. „Als Wiesbadener Energiedienstleister wollen wir unsere Regionalkompetenz immer wieder unter Beweis stellen“, sagt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Dabei sind wir mittlerweile weit über den Bereich des reinen Energieverkaufs hinausgegangen. Unsere Mitarbeiter bieten ein breites Spektrum an Beratungs- und Serviceleistungen an, die das alltägliche Leben leichter machen.“

Als Mitglied des Thüga-Lenkungskreises und aktiver Mitentwickler wurde der Technische Vorstand der ESWE Versorgungs AG, Jörg Höhler, bei der Preisverleihung in Essen begrüßt. Er sagt: „Wir freuen uns ganz besonders über diese Auszeichnung. Sie beweist, dass wir mit unseren Ideen in die richtige Richtung unterwegs sind.“

Ansporn für weitere Innovationen

„Der Preis ist ein Ansporn, weiter gemeinsam mit den Partnerunternehmen nach neuen, attraktiven Geschäftsmodellen zu suchen und so die regionalen Marken zu stärken“, erklärt Dr. Matthias Cord, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Thüga Aktiengesellschaft. Vor diesem Hintergrund hat sich Thüga Anfang des Jahres auch am Start-up Unternehmen eness GmbH aus München beteiligt. Eness vertreibt Solaranlagen mit Speicher über Stadtwerke an Endkunden. In 2015 haben eness und Thüga das Produkt „daheim Solar“ entwickelt. Auch dieses wird von ESWE Versorgung bereits seit letztem November angeboten.

Mehr zur Smart-Home-App „daheim“: http://www.eswe-versorgung.de/daheim
Mehr zum „Energy App Award“:          https://energy-app.e-world-essen.com

27.01.2016
ESWE Versorgung bringt Fernwärme in die City
Vorstellung der Fernwärme-Pläne bei der ESWE Versorgungs AG (v. l.): Jörg Höhler (Technischer Vorstand ESWE Versorgungs AG), Oberbürgermeister Sven Gerich und Thomas Schulze Wischeler (Mitglied des Vorstands IFM Immobilien AG) Foto: Paul Müller/ESWE Versorgung
ESWE Versorgung bringt Fernwärme in die City
Übersicht der Bauabschnitte


In diesem Jahr wird ESWE Versorgung die Grundlage für eine weitreichende Nutzung der Fernwärme in der Innenstadt Wiesbadens schaffen. In einem ersten Schritt wird das bestehende Fernwärmenetz von der Mainzer Straße über den ersten Ring in die Friedrich-Ebert-Allee verlängert. Nötig wird die Maßnahme, weil die neuen Rhein-Main-Hallen  komplett mit der umweltfreundlichen Wärme beheizt werden sollen.

Baubeginn zum Anschluss des Rhein-Main Congress Center ist Mitte Februar 2016 am Anfang der Friedrich-Ebert-Allee. Die Querung des Gustav-Stresemann-Ringes zum Anschluss an das Fernwärmenetz ist für die Sommerferien (Juli / August) des Jahres vorgesehen.

Da auch der Investor IFM Immobilien AG das neue Kureck mit Fernwärme versorgen will und nun entsprechende Verträge mit ESWE Versorgung unterzeichnet hat, sollen die nötigen Leitungen an der oberen Wilhelmstraße ebenfalls ab April 2016 gelegt werden. Um das vorhandene Heizkraftwerk an der Parkstraße in den Fernwärmeverbund einzubeziehen, wird auch eine Querung am Theater durch den Warmen Damm nötig. In einem dritten Bauabschnitt entlang der Frankfurter und Paulinenstraße werden die einzelnen Fernwärmetrassen im Jahr 2017 vernetzt. Das Investitionsvolumen für das Gesamtprojekt liegt bei rund fünf Millionen Euro. Der Vorstandsvorsitzende der ESWE Versorgung Ralf Schodlok kommentiert: „Wir sehen die Erweiterung des Fernwärmenetzes in Richtung Innenstadt als eine strategische Säule unseres Geschäftsmodells, das Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit verpflichtet ist.“

Vernetzte Planung und Bürgerinformation

Um die Belastungen für Anlieger und Verkehrsteilnehmer möglichst gering zu halten, ist ESWE Versorgung in intensiven Abstimmungen mit der Stadt und den anderen Bauträgern und erarbeitet derzeit ein ganzheitliches Verkehrskonzept für die Bauphasen. Die Interessengemeinschaft Wilhelmstraße als Vertretung des Einzelhandels wurde ebenfalls bereits in die Planung einbezogen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger lädt der Technische Vorstand der ESWE Versorgung, Jörg Höhler, für Montag, 15. Februar, in die IHK ein, um dort das Projekt persönlich vorzustellen und Fragen zu beantworten. Die Kommunikation zu dem Bauvorhaben steht unter dem Motto „Fernwärme. Ganz nah. Wiesbadens neue heiße Quellen“. Mit der Ausarbeitung der Kommunikationsmaßnahmen wurde die Wiesbadener Agentur Bell betraut.

Wiesbadener Klimaziele erreichen

„Uns ist bewusst, dass die Bauarbeiten Behinderungen bedeuten. Doch durch die Erweiterung des Fernwärmenetzes sind wichtige Großverbraucher in Zukunft völlig emissionsfrei, was gerade angesichts der Kessellage der Wiesbadener Innenstadt und der städtischen Feinstaubproblematik sehr begrüßenswert ist. Zudem hilft der Ausbau der Stadt Wiesbaden, ihre ambitionierten Klimaziele zu erreichen“, kommentiert Oberbürgermeister Sven Gerich, der als Aufsichtsratsvorsitzender der ESWE Versorgung die Nachhaltigkeitsinitiativen des Unternehmens unterstützt. Laut eines einstimmigen Magistratsbeschlusses von 2007 sollen in Wiesbaden bis zum Jahr 2020 20 Prozent der Energie aus nachhaltigen Quellen stammen und der Gesamtenergieverbrauch um 20 Prozent gegenüber 1990 gesenkt werden. Ohne einen Ausbau der Fernwärme ist dies aus Sicht der ESWE Versorgung nicht beziehungsweise nur vollkommen unrentabel zu erreichen.

„Wenn alle Großabnehmer von den Rhein-Main-Hallen über die Neubauten an der Wilhelmstraße 1 und 44 bis zum Kureck Fernwärme nutzen, können wir Heizabgase in der Innenstadt in erheblichen Maße vermeiden“, sagt ESWE-Vorstand Jörg Höhler. Der Baubetriebsleiter der Rhein-Main-Hallen, Henning Wossidlo, ist überzeugt: „Die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen hat das neue Rhein-Main Congress Center bereits mit ihrem höchsten Gütesiegel ausgezeichnet – auch weil wir durch die Nutzung von Fernwärme keine zusätzlichen Emission verursachen werden“.

„Mit der Entwicklung des Kurecks entsteht in den kommenden Jahren ein neues lebendiges Stadtquartier für Wohnen und Arbeiten in einer der exponiertesten Lagen im Zentrum Wiesbadens, das höchsten Ansprüchen gerecht wird. Deswegen haben wir uns auch für die umweltfreundlichste Variante bei der Wärmeversorgung entschieden“, kommentiert Thomas Schulze Wischeler, Mitglied des Vorstands des Investors IFM Immobilien AG.

Hintergrund Fernwärme in Wiesbaden

Die im Netz zur Verfügung gestellte Wärme stammt überwiegend aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Hier wird, im Gegensatz zu konventionellen Kraftwerken, die bei der Erzeugung von elektrischer Energie anfallende Wärmeenergie nicht ungenutzt an die Umwelt abgegeben, sondern zu Heizzwecken genutzt. Dadurch erhöht sich der Anlagenwirkungsgrad auf bis zu 90 Prozent. Das spart Ressourcen und schont die Umwelt. Das Wiesbadener Fernwärmenetz speist sich zudem zu über 60 Prozent aus dem neuen Biomasseheizwerk an der Deponie, so dass diese Energienutzung nicht nur effizient, sondern auch nachhaltig und klimaneutral ist. „Die Gewinnung regenerativer Energie durch die Verbrennung von Biomasse hat den lokalen CO2-Ausstoß um rund 95 Millionen Kilogramm Kohlendioxid pro Jahr reduziert“, macht ESWE-Vorstand Höhler deutlich.

Im Biomasse-Heizkraftwerk werden überwiegend nur Alt- und Gebrauchsholz verbrannt wird. Lediglich 20 Prozent des verbrannten Materials dürfen aus der Biomasse stammen, die auch mit Chemikalien behandelte Hölzer enthält. Ein mehrstufiges Filtersystem schützt die Umwelt und die Anwohner, da die bei der Verbrennung freigesetzten Schadstoffe nahezu 100 Prozent aus der Luft herausgefiltert werden. Beim Bau des Biomasse-Heizkraftwerkes im Jahr 2013 hatten die Betreiber ESWE Versorgung, MBA Wiesbaden und die Knettenbrech + Gurdulic Service rund 55 Millionen Euro investiert.

Weitere Heizzentralen für das Wiesbadener Fernwärmenetz befinden sich am Hainerberg, in Klarenthal und an der Parkstraße. Mit den geplanten Baumaßnahmen sollen alle Systeme in einem Kreislauf zusammengeschlossen werden, um Lastspitzen ausgleichen zu können. Schon heute profitieren Mainzer Straße, Klarenthal, das Europaviertel sowie die Siedlungen Sauerland, Hainerberg, Crest View und Aukamm vom ESWE-Fernwärmenetz.

Den Umstieg auf Fernwärmenutzung unterstützt ESWE Versorgung mit einem eigenen Investitionsfonds. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Hessen (BUND Hessen) hat den Wiesbadener Energiedienstleister im November 2015 für die ökologische Wirkungsweise seiner Förderprogramme die Bestnote verliehen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektseite Fernwärme.

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