„Das ist ein Ergebnis, über das sich alle Bürgerinnen und Bürger freuen können“, sagt Ralf Schodlok. Der ist Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. Und mit dem Ergebnis meint er den aktuellen Stand der digitalen Spendenplattform „Wiesbaden Crowd“: Die hat nämlich mittlerweile die 200.000-Euro-Grenze überschritten. Unter www.wiesbaden-crowd.de sammelt ESWE finanzielle Hilfen für verschiedenste Projekte ein. Mit der Wiesbaden Crowd gibt ESWE somit allen Macherinnen und Machern aus Wiesbaden und der Region die Möglichkeit, ihre Ideen vorzustellen und mit der Unterstützung von vielen Menschen zu finanzieren sowie ein Netzwerk aufzubauen. So können Vereine, Organisationen oder einzelne Personen eine Crowdfunding-Kampagne starten und Geld für wichtige Vorhaben bekommen. Für jede Unterstützung von mindestens 10 Euro gibt ESWE noch einmal 10 Euro aus einem eigenen Fördertopf hinzu. ESWE Versorgung startete die Wiesbaden Crowd im September 2019. Seitdem wurden mit ihrer Hilfe 43 Projekte verwirklicht. Dafür konnten 2860 Unterstützerinnen und Unterstützer gewonnen werden. Die aktuelle Gesamtspendensumme: 220.771 Euro. „Die Wiesbaden Crowd hat sich gerade in schwierigen Zeiten als sehr effektives Werkzeug etabliert, um unsere Stadt noch bunter, vielfältiger und lebenswerter zu gestalten“, berichtet Ralf Schodlok. „Sie bietet nicht nur Chancengleichheit für alle Projektstarter, sondern bringt auch noch das ehrenamtliche Engagement in den Fokus der Bevölkerung.“ Um noch mehr Herzensanliegen zu fördern, startete der Wiesbadener Energiedienstleister Anfang April eine große Osteraktion auf der Wiesbaden Crowd. Ralf Schodlok: „Um die Wiesbadener Vereinslandschaft zu sichern, haben wir uns aufgrund der langen Ferien entschlossen, hier den Aktionszeitraum zu verlängern.“ So werden nun noch bis zum 12. Mai Gelder für viele tolle Vorhaben gesammelt. Crowdfunding auf der „Wiesbaden Crowd“ funktioniert übrigens nach dem „Alles-oder-Nichts-Prinzip“: Nur, wenn die volle Zielsumme erreicht ist, bekommen die Vereine das Geld ausgezahlt. Andernfalls geht es an die Spenderinnen und Spender zurück. |