Syna und sw netz:Gemeinsam die Versorgungssicherheit für Wiesbaden und den Rheingau erhöhen
 
Die Netzbetreiber – sw netz und Syna – haben ein gemeinsames 110-kV-Netzkonzept für die Region entwickelt.
Die Netzbetreiber – sw netz und Syna – haben ein gemeinsames 110-kV-Netzkonzept für die Region entwickelt.
 


Frankfurt, 1. Juni 2021: Eine höhere Versorgungssicherheit für Wiesbaden und den Rheingau – Das gemeinsame Projekt des Netzbetreibers Syna GmbH und der Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH (sw netz) ist eine Investition in die Zukunft und Versorgungssicherheit der Region. Gleichzeitig fördern die beiden Unternehmen mit dem Projekt den Klimaschutz und die Energiewende. Voraussetzung für E-Mobilität, Smart-City und die Versorgung mit Erneuerbaren Energien sind moderne, sichere und zuverlässige Stromnetze. Um den steigenden Energiebedarf der Region zukünftig bedarfsgerecht zur Verfügung zu stellen, ist der Ausbau des Stromverteilnetzes erforderlich. Die Netzbetreiber – sw netz und Syna – haben ein gemeinsames 110-kV-Netzkonzept für die Region entwickelt. Ein Teil dieses Gesamtkonzeptes ist die geplante fünf Kilometer lange 110-kV-Freileitungstrasse zwischen Wiesbaden-Breckenheim und Wiesbaden-Bierstadt.

„In Wiesbaden reicht die aktuelle Hochspannungsinfrastruktur für zukünftige Anforderungen nicht mehr aus. Mit ihrem Konzept gewährleisten die Syna und sw netz, dass die Versorgungssicherheit der Stromnetze in der Landeshauptstadt und im Rheingau sichergestellt wird. Dabei geht es um unser aller Lebensqualität und Daseinsvorsorge für die nächsten Jahre und Jahrzehnte“, so Peter Lautz, sw netz-Geschäftsführer.

Das vorliegende Konzept beruht auf Netzberechnungen, langjährigen Untersuchungen und umfangreichen Studien zum zukünftigen Verbrauchsverhalten und der Einspeiseentwicklung. Das erzielte Ergebnis erlaubt den Aufbau einer bedarfsorientierten Netzstruktur mit einem möglichst geringen Eingriff in die Natur- und Kulturlandschaft. „Natürlich verursacht jedes Bauprojekt dieser Größenordnung auch Fragen und manchmal sogar Betroffenheit. Deshalb sind wir aktuell mit vielen Bürgern im Dialog, um etwaige Sorgen und Bedenken aufzunehmen. Diese wägen wir innerhalb unserer Planung ab. Neben der technischen Machbarkeit prüfen wir im Planungsprozess auch die Auswirkungen auf Umweltschutzziele, die fester Bestandteil eines solchen Projektes sind“, betont Dr. Andreas Berg, Technischer Geschäftsführer der Syna.

Wichtig ist den beiden Netzbetreibern in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass die bisherigen Gespräche mit den Bürgern und den politischen Vertretern in den Ortsbeiräten dem eigentlichen Planfeststellungsverfahren vorgelagert sind. Eine abschließende Entscheidung zu allen Fragen und Einwänden wird erst im Zuge des Planfeststellungsverfahrens getroffen.

Die Netze sind der Dreh- und Angelpunkt der Energiewende. Sie sind die Voraussetzung für dezentrale, regionale Energieerzeugung – für unsere eigene wie die unserer kommunalen Partner. Ohne „grüne“ Netze gibt es keine „grüne“ Erzeugung und keine „grünen“ Produkte. Die Syna vernetzt und schafft so das „Internet der Energie“.

Die Syna GmbH ist zum 1. Januar 2012 aus dem Zusammenschluss von Süwag Netz GmbH und Süwag Netzservice GmbH hervorgegangen. Sie ist eine 100% Tochtergesellschaft der Süwag Energie AG und bündelt die gesamte Netzkompetenz. Die Syna ist multiregional aufgestellt und steht für Regionalität, Partnerschaftlichkeit und zuverlässige Energieversorgung.

Die Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH (sw netz) sorgt mit ihren 120 Mitarbeitern ununterbrochen für eine hohe Versorgungsqualität in der Stromversorgung, die deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt. Für den Fall der Fälle ist die spartenübergreifende Netzleitstelle rund um die Uhr besetzt.

Informationen zum Projekt Wiesbaden-Ostunter www.syna.de

 


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