Das ESWE-Wasserglas
Begehrtes Sammelobjekt
Auf der berühmten "Rheingauer Weinwoche" ist der ESWE-Wasserstand als Treffpunkt mit kostenlosen Erfrischungen ein fester Bestandteil. In über 30 Jahren hat sich das ESWE-Wasserglas zum begehrten Sammelobjekt entwickelt. Jedes Jahr schmückt ein neues Motiv das Glas, es ist ist immer auf 6000 Stück limitiert. Gestaltet wird es im Vorfeld von Bürgerinnen und Bürgern; jeder kann mitmachen. Unter allen eingesandten Ideen sucht eine Jury den passendsten Vorschlag aus. Wegen des Sammelcharakters der Gläser sollten Jahreszahl und ESWE-Logo eingearbeitet sein.
Wasserglas 2026
Die Jury mit den Gewinner-Motiven nach getaner Arbeit (v. l.): Anke Auen (ESWE-Unternehmenskommunikation), Jörg Höhler (Vorstandsvorsitzender ESWE Versorgungs AG), Julia Anderton (Journalistin), Mia Carlo (Wiesbadener Grafikerin, Illustratorin und Künstlerin), Dr. Oliver Malerius (Vorstandsmitglied ESWE Versorgungs AG), Frank Rolle (ESWE-Unternehmenskommunikation).
Fröhlicher Papagei macht Weinwoche bunt
Die Rheingauer Weinwoche wird in diesem Jahr noch farbenfroher - und noch entspannter: Dafür sorgt das neue Motiv des ESWE-Wasserglases 2026. Das hat eine Jury jetzt ausgewählt.
Wie in jedem Jahr hatte ESWE Versorgung wieder alle Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, eigene Ideen und Entwürfe für das neue Sammelglas zur Weinwoche einzusenden. Insgesamt 129 Vorschläge gingen schließlich beim Wiesbadener Energieexperten ein. Das waren noch einmal zwei mehr als im letzten Rekordjahr. Die Darstellungen kamen von großen und kleinen Künstlern, Hobby-Malern und Grafik-Profis. Sie zeigen lokale Themen und bundesweite Stoffe, vom Ophelia-Phänomen bis zu Wal Timmy. Keine leichte Aufgabe für die Expertengruppe, die nun im ESWE-Hauptsitz über die neue Gestaltung entscheiden musste.
„Die Auswahl ist uns diesmal besonders schwer gefallen, weil so viele tolle Bilder bei uns eingegangen sind“, berichtet Jörg Höhler, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Am liebsten hätten wir alle veröffentlicht.“ Höhler hat es sich nicht nehmen lassen, persönlich an der Jurysitzung teilzunehmen. So wie auch sein Vorstandskollege Dr. Oliver Malerius. Für ihn war es die erste Wasserglassitzung. Er sagt: „Mit welcher Mühe und Liebe die unterschiedlichen Ideen gestaltet wurden, hat mich sehr beeindruckt.“
Die siebenköpfige Gruppe entschied sich nach intensiven Diskussionen schließlich für den Entwurf von Barbara Fuhrmann. Der zeigt einen grünen Papagei, der entspannt unter einem Trinkbrunnen liegt und frisches Wiesbadener Wasser genießt. Dabei steht die Inschrift „Water, Wine & Chill“ („Wasser, Wein & Entspannung“). Für ihr Bild bekommt die Gewinnerin ein Preisgeld in Höhe von 600 Euro.
Auf den zweiten Platz schaffte es eine lustige Badeszene, die Helga Biala entworfen hat. Sie erhält dafür 300 Euro. Und weitere 200 Euro gehen an Julia Wißner, die eine grafische Gestaltung eingereicht hat. Über einen Sonderpreis in Höhe von 100 Euro kann sich Janine Schuster freuen, die den ESWE-Maulwurf „Erdwin“ in ihrer Zeichnung verewigt hat.
Das Motiv 2026 von Barbara Fuhrmann wird nun in einer limitierten Auflage von 6.000 Stück aufs Glas gebrannt und ist dann ab dem 14. August für eine Spende von mindestens 1 Euro am ESWE-Wasserstand auf der Rheingauer Weinwoche erhältlich – aber nur, solange der Vorrat reicht.
Wie jedes Jahr ist der Gesamterlös komplett ohne Abzüge wieder für einen guten Zweck bestimmt. Diesmal ist es das Projekt „Zwergendorf“ der Wiesbadener Zwerg Nase Stiftung: Viele schwerstkranke und beeinträchtigte Kinder verbringen einen großen Teil ihres Lebens in stationären Einrichtungen. Ihr Alltag ist geprägt von medizinischer Versorgung, Therapie und Pflege, oft mit wenig Raum für spontane Erlebnisse oder alltägliche Erfahrungen, wie sie für andere Kinder selbstverständlich sind. Das „Zwergendorf“ will ein Stück „Außenwelt“ in die Einrichtung bringen und schafft einen geschützten Raum, in dem Leben erlebt werden darf – angepasst an die besonderen Bedürfnisse der Kinder.