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Aktuelle Pressemitteilungen

22.10.2020

Die Wasserversorgungsbetriebe der Landeshauptstadt Wiesbaden (WLW) möchten darüber informieren, dass die seit 07.10.2020 bestehende Vorsorgechlorung im Versorgungsbereich Bingert mit sofortiger Wirkung aufgehoben ist.

Betroffen waren der Ortsteil Heßloch und die Straßen:
Am Birnbaum, Am Kirchgarten, August-Liebig-Weg, Bayernstr., Bingertstr., Brabanter Str., Fenchelring, Fichtenweg, Flandernstr., Graf-Gerlach-Str., Haideweg, Hessenstr., Hirschgartenstr., Ingwerweg, Jagdweg, Kamilleweg, Kappenbergweg, Kloppenheimer Steige, Korianderstr., Liebstöckelweg, Majoranweg, Michaelisstr., Nauroder Str., Rehweg, Rheinlandstr., Rosmarinweg, Salbeiweg, Sandhasenweg, Sandweg, Schleswigstr., Steinkopfstr., Vogelsangstr., Westfalenstr., Wiesentalstr., Württembergstr.

Untersuchungen haben den einwandfreien Zustand des Trinkwassers bestätigt, sodass die Vorsorgechlorung nicht mehr nötig ist.

Bei weiteren Fragen, gibt Ihnen ESWE Versorgungs AG  unter Tel: 0611 / 780 - 22 01 und das Gesundheitsamt Wiesbaden während der Dienstzeit unter der Tel.: 0611 / 31 - 33 13 oder unter 31 - 24 18 gerne Auskunft.

13.10.2020
Letzte ESWE-Wassergläser auf Wiesbaden Crowd
Die letzten ESWE-Sammelgläser 2020 gibt es jetzt auf der Wiesbaden Crowd unter www.wiesbaden-crowd.de – zusammen mit weiteren tollen Prämien.

Letzte Chance für alle Fans und Sammler des ESWE-Wasserglases: Für den guten Zweck schnürt ESWE Versorgung jetzt ganz besondere Präsent-Pakete. Zu haben sind die ab sofort unter www.wiesbaden-crowd.de.

Normalerweise wird das begehrte Sammelobjekt von ESWE am Wasserstand auf der Rheingauer Weinwoche verkauft. Jedes Jahr geht der Reinerlös an einen guten Zweck. Im Corona-Jahr ist alles anders – die Gläser gibt es trotzdem. Nachdem die ersten dreitausend exklusiv im ESWE Energie CENTER auf der Kirchgasse verkauft wurden, sind nun die letzten Exemplare der streng limitierten Edition 2020 über die Crowdfunding-Plattform von ESWE zu haben.

„Unsere Wiesbaden Crowd ermöglicht es allen Bürgerinnen und Bürgern, engagierte Projekte in der Region direkt zu unterstützen“, erklärt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Im Corona-Jahr 2020 nutzen wir diesen Weg, um unsere traditionsreiche Wasserglas-Aktion trotz aller Widrigkeiten umzusetzen. Und dafür haben wir uns sogar noch einige Extras ausgedacht.“

So sind die letzten Gläser z. B. zusammen mit einer original ESWE-Playmobilfigur (nicht im Handel erhältlich) für 5 Euro oder mit dem ESWE Kochbuch für insgesamt 10 Euro erhältlich. Sechs Wassergläser inklusive einem hochwertigen Lichtborgen-Stabfeuerzeug kosten nur 20 Euro. Der Versand ist natürlich kostenlos.

Der gesamte Verkaufserlös samt Spenden kommt dem Hospizverein Auxilium Wiesbaden e. V. zugute. Der berät, begleitet und unterstützt Schwerkranke und Sterbende dabei, bis zuletzt würdig und selbstbestimmt zu leben und in vertrauter Umgebung sterben zu können.

Wer Gutes tun und mitsammeln möchte: Das ESWE-Wasserglas 2020 von Alice Born gibt es im Internet auf der ESWE-Seite www.wiesbaden-crowd.de/wasserglas.

30.09.2020
ESWE startet größten Adventskalender aller Zeiten
Auch auf dem Tablet abrufbar: Ralf Schodlok eröffnet zum 90-jährigen ESWE-Jubiläum den großen 90-Tage-Adventskalender. Am 3. Oktober geht’s los auf www.eswe-versorgung.de.

90 Jahre zuverlässige Daseinsvorsorge, neun Jahrzehnte kommunale Verantwortung und sichere Energie – das ist ein Grund zu feiern! Im Geburtstagsjahr startet ESWE Versorgung deshalb Weihnachten schon im Oktober: mit dem größten Adventskalender aller Zeiten!

1930 traf das Wiesbadener Stadtparlament nach langen Diskussionen und wilden Streitereien die weitreichende Entscheidung, die städtischen „Wasser- und Lichtwerke“ in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln. Eine erfolgreiche Idee. Das beweist die ESWE Versorgungs AG, wie wir sie heute kennen. Das 90-jährige Jubiläum des Wiesbadener Energiedienstleisters hätte ein großes Fest verdient gehabt. Aber wie so vieles im Corona-Jahr 2020, hat der aggressive Virus auch hier die Planungen gestoppt: Die für den 8. August angesetzte Party mit allen Bürgerinnen und Bürgern musste ausfallen.

Deshalb hat sich ESWE Versorgung jetzt etwas ganz Besonderes ausgedacht! „Seit 90 Jahren genießen wir als Partner vor Ort das Vertrauen der Menschen in unserer Heimatstadt“, erklärt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Und mittlerweile setzen auch immer mehr Kundinnen und Kunden bundesweit auf Energie aus Wiesbaden. Dafür möchten wir uns bedanken.“

Für 90 Jahre erfolgreiche Daseinsvorsorge macht ESWE deshalb 90 Geschenke an 90 Tagen. Unter www.eswe-versorgung.de öffnet am 3. Oktober der große Online-Adventskalender – pünktlich zum Jubiläum 30 Jahre Deutsche Einheit. Bis zum 31. Dezember wartet dann hinter insgesamt 90 Türchen jeden Tag eine Überraschung: vom 65-Zoll-Fernseher über den Weinkühlschrank bis zum City-Roller mit Zulassung.

Die Teilnahme ist ganz einfach: Hinter jedem Türchen des Kalenders verbirgt sich eine Frage oder ein Quiz. Alle Teilnehmer, die sie (richtig) beantworten, nehmen automatisch an der täglichen Verlosung der attraktiven Preise teil.

Wir wünschen viel Spaß und Glück!

25.09.2020
ESWE Energie CENTER mit angepassten Öffnungszeiten

Mit durchdachten und flexiblen Sicherheitskonzepten konnte ESWE Versorgung bis heute eine betriebsinterne Ausbreitung des Corona-Virus verhindern.

Damit das so bleibt und alle Kunden sich auf eine sichere Beratung verlassen können, passt der Wiesbadener Energiedienstleister seinen Maßnahmenkatalog der aktuellen Krankheitsentwicklung in Deutschland an.

Dazu gehören auch veränderte Öffnungszeiten im ESWE Energie CENTER auf der Kirchgasse 54 in Wiesbaden: Die Vor-Ort-Beratung gibt‘s ab kommendem Montag (28. September) bis auf Weiteres montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr sowie samstags von 9 bis 16 Uhr.

Darüber hinaus sind die ESWE-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbstverständlich nach wie vor auch telefonisch unter 0611/780-2200 erreichbar. Viele Anfragen und Eingaben lassen sich außerdem leicht über die Homepage eswe-versorgung.de oder über das ESWE-Kundenportal erledigen.

22.09.2020
Ur-Nashorn auf ESWE-Baustelle entdeckt
Das Wollnashorn lebte in eiszeitlichen Kältesteppen. Bei Tunnel-Vorbereitungen stießen Experten jetzt auf fossile Überreste. Fotos: iStock/aleks1949. Lothar Rehermann

Es war 2 Tonnen schwer, 3,50 Meter lang und besaß ein dichtes Fell. Es stapfte durch das karge Gelände einer Kältesteppe, dort, wo etwa 600.000 Jahre später der Dyckerhoff-Bruch liegt. Jetzt ist es wieder aufgetaucht: ESWE-Mitarbeiter haben bei Grabungen in Wiesbaden die Überreste eines urzeitlichen Wollnashorns entdeckt.

Beim Bau der neuen Gashochdruckleitung von ESWE Versorgung stieß das Team auf mehrere fossile Tierknochen. Die Energieexperten hatten am Unteren Zwerchweg die Bohrung eines Mikrotunnels vorbereitet, als sie in neun Metern Tiefe die Fragmente freischaufelten. Die mit der Baubegleitung beauftragte Fachfirma Archäologische Ausgrabungen Frank Lorscheider sicherte die Funde und brachte sie in die für entsprechende Bodenfunde zuständige Abteilung hessenARCHÄOLOGIE des Landesamtes für Denkmalpflege Hessen, wo sie durch die Paläontologische Denkmalpflege begutachtet wurden.

Mittlerweile ist klar: Bei den Knochen handelt es sich u. a. um die Gebeine eines Urzeit-Rindes und eines hirschartigen Tieres. Größter Fund ist allerdings der Oberarmknochen eines ausgestorbenen Nashorns – vermutlich eines Wollnashorns (Coelodonta antiquitatis). Es lebte während des Mittelpleistozäns (begann vor 781.000 Jahren) und des Jungpleistozäns (endete vor 11.784 Jahren) auch in Westeuropa.

„An der Fundstelle treffen zwei geologische Schichten aufeinander“, erklärt Archäologe Lorscheider. „Eine mit Kalken aus dem Mainzer Becken; vor 22 Millionen Jahren existierte dort ein Meer, in dem Robben und Haie schwammen. Über dieser Kalkschicht lagern die sogenannten Moosbach-Sande, die ungefähr 600.000 Jahre alt sind. Sie sind weltweit bekannt als Fundort für Großsäuger. Darin eingebettet lag auch der Wollnashorn-Knochen.“

Die Tatsache, dass Überreste verschiedenster Tiere nah beieinander gefunden wurden, spricht dafür, dass sie durch Flüsse abtransportiert wurden und über eine Sandbank hinaus verlandeten. Hier sammelten sie sich zunächst im Faulschlamm eines stehenden Gewässers.

Das Besondere: Der Boden am Fundort ist so mit Calciumcarbonat gesättigt, dass er keinen weiteren Kalk (z. B. aus der Knochensubstanz verschütteter Tiere) abbauen kann. Deshalb liegt das Oberarm-Fragment als gut erhaltene Versteinerung vor. Das wurde zeitnah nach der Anlieferung im Landesamt mit Kunstharz (Mowilith) stabilisiert; alle wichtigen Informationen zum Fund konnten direkt dokumentiert und die Grabungsstelle anschließend wieder verfüllt werden.

„Für uns ist es wichtig, dass wir bei solchen Entdeckungen sofort informiert werden. Nur so können entsprechende Bodenfunde sachgerecht behandelt werden“, erklärt Dr. Jan Bohatý, Leiter der Paläontologischen Denkmalpflege in Hessen. „Es gibt Bauleiter, die Angst haben, dass ein paläontologischer oder archäologischer Fund ihr Projekt auf unabsehbare Zeit verzögert. Aber wir arbeiten gut und eng mit der Stadt und unterschiedlichen Unternehmen zusammen. Wir sind schnell, und uns geht es vor allem darum, die Funde zu dokumentieren. Sonst gehen möglicherweise wichtige Erkenntnisse für immer verloren.“

Knochen, wie das Fragment des Wollnashorns, gelten als bewegliche Bodendenkmäler. „Ein Blick in unsere Zukunft funktioniert nicht ohne den Blick in die Vergangenheit und auf die fossilen Hinterlassenschaften vergangener Epochen. Geologische Ablagerungen, wie sie zum Beispiel durch Bauvorhaben aufgeschlossen werden, sind wie ein Buch, in dem wir lesen können“, sagt Dr. Bohatý. „In einer Großstadt können wir selten so tief in die Erde schauen, wie es hier der Fall war. Ein solcher Fund kann als weiteres Puzzle-Teil viele Fragen beantworten – zum Beispiel auch, wenn es um ehemalige Klimaveränderungen und die entsprechende Reaktion der prähistorischen Lebewelt geht; nur so werden entsprechende Zukunftsszenarien deutbar.“

Die Knochenfunde sind Eigentum des Landes Hessen und als solches mit Inventarnummern erfasst. Der ESWE Versorgung wurden sie nun als Dauerleihgabe überlassen. „Die Stücke werden bei uns in eigens dafür angeschafften Vitrinen ausgestellt“, erzählt Jörg Höhler, Vorstandsmitglied der ESWE Versorgungs AG. „Informationen über die Grabung, den Fundort und das Wollnashorn haben wir auf Tafeln zusammengestellt. So können wir die Knochen der Öffentlichkeit präsentieren, etwa in unserem ESWE Energie CENTER, im Atrium unseres Verwaltungsgebäudes oder auf Messen. Schließlich zeigt der Fund auch, wie spannend unsere Arbeit sein kann.“

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