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Pressemitteilungen 2024

Gelöste Stimmung nach der Aufsichtsratssitzung bei ESWE Versorgung (v. l.): Jörg Höhler, Ralf Schodlok, Dr. Oliver Malerius, OB Gert-Uwe Mende, Dr. Constantin H. Alsheimer. Foto: ESWE Versorgung  

Voller Energie in die Zukunft! Im August 2023 hatte die ESWE Versorgungs AG mitgeteilt, dass der Vertrag mit dem Vorstandsvorsitzenden Ralf Schodlok über seinen 65. Geburtstag hinaus verlängert wird. Im nächsten Jahr verlässt Schodlok nach 24 Jahren das Unternehmen als dienstältester Vorstand und geht damit in die ESWE-Geschichtsbücher ein. Nun ist klar, wie es dann weitergeht: Der Aufsichtsrat der ESWE Versorgungs AG hat in seiner gestrigen Sitzung die Nachfolgeregelung beim Wiesbadener Energiedienstleister beschlossen.

Demnach wird das jetzige Vorstandsmitglied Jörg Höhler zu Schodloks Nachfolger als Vorstandsvorsitzender ernannt. Mit ihm zusammen leitet dann ein neuer, aber nicht unbekannter Manager die Geschicke der Aktiengesellschaft: Dr. Oliver Malerius wird neuer Vorstand bei ESWE Versorgung.

Der studierte Verfahrenstechniker war u. a. von 2015 bis 2021 als Geschäftsführer bei der Gas-Union GmbH zuständig für die Geschäftsbereiche Gaseinkauf und Portfoliomanagement, Risikomanagement, Technik, Netz. Seit Februar 2021 ist er Vorstandsvorsitzender der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW), einer 50-prozentigen Tochter der ESWE Versorgungs AG.

„Ich freue mich sehr darüber, dass der Aufsichtsrat der ESWE Versorgungs AG mich zum Vorstand bestellt hat“, sagt Malerius. „Die ESWE ist ein exzellenter Energieversorger mit einem großartigen Team. Ich bin stolz darauf, dass ich dies ergänzen darf und freue mich insbesondere auf die Zusammenarbeit mit Jörg Höhler.“

Geplant ist, dass Malerius seine neue Stelle frühestens zum 1. Januar 2025 antritt. Darüber hinaus wird er die KMW weiter als Vorstandsmitglied begleiten.

„Mit Dr. Oliver Malerius haben wir einen erfahrenen Energieexperten gefunden, der nicht nur die Region und ESWE sehr gut kennt, sondern auch menschlich ins Team passen wird“, ist sich der Aufsichtsratsvorsitzende der ESWE Versorgungs AG, Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, sicher. „Der Aufsichtsrat hat sich einstimmig für ihn ausgesprochen und freut sich bereits jetzt auf eine gute und spannende Zusammenarbeit.“

„Bei der Suche nach einem neuen möglichen ESWE-Vorstand sind wir sehr schnell auf Dr. Malerius gestoßen, er war für uns ein naheliegender Kandidat“, berichtet Dr. Constantin H. Alsheimer, Vorstandsvorsitzender der ESWE-Mutter Thüga. „Seine Expertise ist breit aufgestellt und in der Branche unbestritten. Gerade seine Erfahrung im Energieeinkauf macht ihn für Wiesbaden zum idealen Mann.“

„Mit meinem Kollegen Jörg Höhler und Dr. Oliver Malerius ist unsere ESWE auch für zukünftige Herausforderungen bestens aufgestellt“, erklärt Ralf Schodlok. „Bis zu meinem Abschied gibt es noch viel zu bewegen. Es ist aber gut zu wissen, dass unser Unternehmen weiterhin eine starke und vorausschauende Führung haben wird.“

„Ein gut funktionierendes Team zu verändern, ist nie einfach“, meint Jörg Höhler. „Nach so vielen Jahren gemeinsamer Erfolge wird mir Ralf Schodlok fehlen. Aber ich kenne Dr. Oliver Malerius durch unsere Zusammenarbeit bei der KMW und schätze ihn als Kollegen sehr. Ich weiß, dass er sich schnell in die ESWE-Familie einleben und für uns eine echte Bereicherung darstellen wird.“

Derzeit versuchen Mitglieder von Drückerkolonnen, sich Unterschriften unter neue Strom- und Gasverträge zu erschleichen.

Die Männer behaupten entweder, Mitarbeiter von ESWE Versorgung zu sein und Vertragsanpassungen vornehmen zu wollen. Oder sie gaukeln vor, nach einer Unterzeichnung ein Angebot zu erstellen, lassen sich aber in Wirklichkeit ein Wechselformular unterschreiben.

ESWE Versorgung stellt klar: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wiesbadener Energiedienstleisters können sich jederzeit ausweisen und gehen keine windigen Haustürgeschäfte ein, bei denen sensible Daten abgefragt werden.

ESWE wird entsprechende juristische Schritte einleiten.

Eine Woche nach dem Bruch der Wasserleitung am Gustav-Stresemann-Ring haben die Experten nun ein deutlicheres Bild vom Schadensumfang. Alle Baubeteiligten können jetzt die weiteren notwendigen Einsätze untereinander abstimmen und planen.

Letzte Woche Mittwoch (26. Juni) kam es bei einer Transportleitung der Wasserbeschaffungsgesellschaft Hessenwasser zu einem Schalenbruch. Teams von ESWE Versorgung, dem Tiefbauer W. K. Kaufmann und der Rohrbau-Firma Hubert Niederländer arbeiteten den gesamten Tag und die Nacht lang durch, so dass die Leitung am folgenden Morgen bereits wieder repariert war.

Sorgen machte den Experten aber die Fahrbahndecke, da sie durch austretendes Wasser massiv unterspült worden war. Die Vollsperrung des Kreuzungsbereichs musste aufrecht erhalten bleiben, ein entsprechendes Umleitungssystem wurde eingerichtet. Sachverständige untersuchten seitdem das komplette Ausmaß des schweren Schadens.

Heute steht fest: Durch den Wasserrohrbruch wurde auch die Rohrschachtanlage im Bereich der Ampel auf Höhe der Friedrich-Ebert-Allee/Bahnhofsvorplatz stark beschädigt und muss komplett erneuert werden. Hierfür müssen Leerrohre über eine Strecke von 600 Metern verlegt werden. Allein durch diese Maßnahme wird sich die Bauzeit um etwa eine Woche verlängern.

Aktuell wird die Rohrschachtanlage in Richtung Tankstelle auf Beschädigungen untersucht, die Standsicherheit der Ampelanlagen muss vom Tiefbauamt geprüft werden.

Da die Ergebnisse der Rammsondierung nicht eindeutig waren, sind weitere Suchschürfen notwendig. Die dringen teilweise in 3 bis 4 Meter Tiefe vor. Ein Ortstermin am kommenden Montag soll endgültige Aussagen zur genauen Bauzeit möglich machen.

In der Zwischenzeit gehen die Arbeiten verstärkt weiter. Das Tiefbau- und Vermessungsamt beabsichtigt, weitere Bereiche, die direkt an die Schadenstelle angrenzen, mitzusanieren – denn in den nächsten ein bis zwei Jahren wäre in den Anschlussbereichen der betroffenen Kreuzung ohnehin eine neue Fahrbahndecke notwendig geworden, die eine Großbaustelle bedeutet hätte. Auf die kann nun in diesem Bereich verzichtet werden. Die Arbeiten des Tiefbauamtes können größtenteils parallel mit der Maßnahme im Kreuzungsbereich ausgeführt werden. Die alte Fahrbahndecke wird abgefräst, ein neuer Binder und eine neue Fahrbahndecke werden eingebaut.

ESWE Versorgung selbst wird während der Arbeiten eine eigene Wasserleitung und ein Klappenkreuz erneuern. Die beiden Maßnahmen von Tiefbauamt und ESWE haben keinen Einfluss auf die Gesamtbauzeit zur Schadensbeseitigung.

ESWE wird nachberichten.

Das war eine lange Nacht für das Team von ESWE Versorgung! Die Erfolge sind aber schon zu sehen.

Nach dem Bruch einer Transportleitung der Wasserbeschaffungsgesellschaft Hessenwasser hatten Mitarbeitende von ESWE bereits gestern Morgen mit den Arbeiten am Gustav-Stresemann-Ring begonnen. 

Mit der Hilfe des Tiefbauers W. K. Kaufmann und der Hubert Niederländer GmbH für den Rohrbau war dann das defekte Gussrohr gegen 20.30 Uhr freigelegt. Deutlich zu sehen: ein ca. ein Meter langes Loch – ein Schalenbruch. Ursächlich könnte das gesteigerte Verkehrsaufkommen der letzten Jahre sein.

Während der Nacht wurde das schadhafte Rohr herausgeschnitten und durch ein 8 Meter langes neues Leitungsstück ersetzt. Seit 5 Uhr heute Morgen wird die Transportleitung schon wieder gespült und befüllt. Das wird bis in die Nachmittagsstunden dauern.


Ein Geotechniker prüft aktuell den Baugrund. Das Ergebnis wird zeigen, wie aufwändig die Arbeiten in den nächsten Tagen ausfallen. ESWE wird entsprechend nachberichten.
 

Das ESWE-Team war schnell vor Ort, konnte das Wasser sofort abstellen

Heute Morgen um 7.15 Uhr meldete eine Bürgerin einen massiven Wasseraustritt vor dem Bahnhof in Höhe der Friedrich-Ebert-Allee.

ESWE-Mitarbeitende stellten kurz darauf vor Ort fest: Eine Transportleitung von Hessenwasser war gebrochen. Das Wasser wurde sofort abgestellt, die Versorgung der umliegenden Liegenschaften war davon aber nicht betroffen.

Der Gustav-Stresemann-Ring wurde in beide Richtungen gesperrt, aktuell erarbeitet ein Verkehrsbüro ein Umleitungskonzept. Mit den Bauarbeiten kann in den nächsten Stunden begonnen werden. Eins steht jedoch bereits fest: Da die Straße stark unterspült wurde, wird die Sanierung mindestens zwei Wochen dauern.

ESWE wird entsprechend nachberichten.

Mit „Ten Years After“ kommt ein echter Musik-Mythos nach Wiesbaden. Foto: Ueli Frey  

Endlich ist es so weit! Nach pandemiebedingten Ausfällen lässt ESWE Versorgung die Kult-Konzertnacht EnergyRock wieder aufleben – und feiert damit gleichzeitig 20-jähriges Jubiläum. Dafür holt der Wiesbadener Energiedienstleister niemand Geringeren als „Ten Years After“ in die hessische Landeshauptstadt! 

EnergyRock wurde 2004 vom damaligen ESWE-Pressesprecher Roland Krämer gemeinsam mit Ex-Crackers-Sänger Lothar Pohl ins Leben gerufen. Seitdem lockt das gefeierte Musik-Event jedes Jahr begeisterte Fans aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet in die regelmäßig ausverkaufte Veranstaltungshalle am ESWE-Gelände. Auf der Bühne standen u. a. schon Top-Acts wie „SAGA“, „Manfred Mann's Earth Band“, „Slade“, „The Sweet“, „Smokie“ oder „The Tremeloes“.

„Wir sind stolz auf diese Konzert-Reihe, die längst über die Wiesbadener Grenzen hinaus bekannt ist“, sagt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Zum 20. Geburtstag von EnergyRock konnten wir jetzt mit ‚Ten Years After‘ einen echten Musik-Mythos für uns gewinnen.“
Die englische Bluesrock-Band wurde 1969 mit ihrem Auftritt beim legendären Woodstock-Festival unsterblich, als ihre zehnminütige Zugabe „I’m Going Home“ zufällig mit der Kamera festgehalten wurde. „Ten Years After“ war erst zwei Jahre zuvor gegründet worden – doch seit dieser Schicksalsnacht gehört das Quartett aus Nottingham zu den ganz Großen der Rockszene. Die Musiker um den Ausnahme-Gitarristen Alvin Lee traten in riesigen Hallen und Stadien auf, platzierten ihre Alben in den britischen, amerikanischen und deutschen Charts. Zu ihren Hits gehören u. a. „I'd Love To Change The World“, „Hear Me Calling“ und „Love Like A Man“.

Mit Keyboarder Chick Churchill und Schlagzeuger Ric Lee spielen nach wie vor zwei der vier Gründungsmitglieder in der Gruppe. Begleitet werden sie heute vom British-Blues-Award-Gewinner Marcus Bonfanti (Gesang und Gitarre) und von Colin Hodgkinson am Bass (zuvor u. a. bei Jon Lord, Spencer Davis Group, Chris Rea, Gary Moore). Krachende Riffs und intelligente Arrangements machen jeden Auftritt von „Ten Years After“ auch 55 years after Woodstock noch zu einem Erlebnis.

Bei EnergyRock 2024 steigt davor mit „HellsBelles“ eine geballte Ladung Frauen-Power auf die ESWE-Bühne. Die Band wurde 2002 als erste deutsche AC/DC-Frauen-Coverband ins Leben gerufen. Seitdem tourt die Gruppe um Schlagzeugerin Steffi Skolik durch ganz Europa und heizte auch schon einem begeisterten Publikum beim berühmten Wacken Open Air ein. Die Musikerinnen kommen aus Deutschland und der Schweiz; musikalisch sind sie ganz nah am australischen Original. Seit 2010 präsentieren HellsBelles aber auch eigenkomponierte Songs.

Als Eisbrecher starten in der ESWE-Halle wieder „Townworker“ in eine lange schweißtreibende Nacht. Seit 2014 ist das Sextett die Hausband von ESWE Versorgung und feiert damit ebenfalls ein EnergyRock-Jubiläum! Ihr Programm: Hymnen der Musik-Geschichte. Eine Hommage an Bands, die unvergesslich sind: Von A wie Allman Brothers bis Z wie ZZ Top. Rock-Klassiker zum Mitsingen, zum Abtanzen und zum Feiern – mit viel Spaß handgemacht.

Das große EnergyRock-Geburtstags-Event steigt am 11. Oktober in der ESWE-Halle (Weidenbornstraße 1, 65189 Wiesbaden). Beginn ist um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr).

Der Vorverkauf hat jetzt begonnen! Tickets gibt es für 25 Euro (plus 2 Euro Vorverkaufsgebühr) ab sofort in Wiesbaden im ESWE Energie CENTER (Kirchgasse 54) und online bei uns im Internet.

Weitere Informationen unter:
www.ten-years-after.co.uk
www.hellsbelles.de
www.townworker.de

Das Fernwärmenetz der Landeshauptstadt wächst weiter: Als nächster Großabnehmer wird jetzt das Gebäude der Hessischen Landesbibliothek angeschlossen.

Dadurch wird ab 2025 jährlich Erdgas in der Größenordnung von 160.000 Kilowattstunden weniger verbrannt. Neben der Entlastung der Innenstadt von Schadstoffen, die aus der Verbrennung von fossilen Energieträgern entstehen, ist dies ein weiterer Schritt in Richtung der Wiesbadener Klimaziele, da 29 Tonnen Kohlendioxid weniger ausgestoßen werden.
Die Bauarbeiten für den Anschluss der Landesbibliothek beginnen am kommenden Montag (17. Juni).
Von der Oranienstraße aus wird die Rheinstraße bis Ende 2024 in acht Abschnitten überquert. Dabei sind die Maßnahmen so geplant, dass immer alle Wegebeziehungen erhalten bleiben. Zwar ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Da während der Bauarbeiten auch die Kanalsanierung sowie die Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen rund um die Ringkirche stattfinden, ist der Verkehrszufluss auf die Rheinstraße aber bereits gesperrt.

Nach der Überquerung der Rheinstraße können leicht weitere Gebäude und Gebäudekomplexe in der Schwalbacher Straße an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. In Abstimmung sind z. B. der Komplex „5 Höfe“ (Ersatz City-Passage) und der Neubau am Stadtplatz (Ersatz Altes Arbeitsamt am Platz der Deutschen Einheit). Für Hausbesitzer im Gebiet bietet ESWE Versorgung einen Anschlusscheck an, bei dem die spezifischen Bedingungen geprüft werden. Informationen und Ansprechpartner hierzu finden Interessierte bei uns im Internet.

Als Vorbereitung für die Umstellung der Wiesbadener Innenstadt auf Fernwärme hat ESWE Versorgung zuletzt das neue Pumpwerk auf der Deponie eingeweiht. Zusammen mit Wärme aus dem Biomasseheizkraftwerk soll dort demnächst auch die Abwärme des in Bau befindlichen Müllheizkraftwerkes für den städtischen Fernwärmekreislauf eingesetzt werden. Durch die Nutzung der ohnehin entstehenden Wärme beider Kraftwerke arbeitet das Wiesbadener Fernwärmenetz bis auf den Ausgleich von Lastspitzen ohne fossile Brennstoffe.

Die Jury nach getaner Arbeit (v. l.): Frank Rolle und Anke Auen (ESWE Unternehmenskommunikation), Ralf Schodlok (Vorstandsvorsitzender ESWE Versorgungs AG), Julia Anderton (Redakteurin) und Maik Schmiele (Technischer Kundenservice ESWE) Foto: René Vigneron

Fürs Traditionsfest nur das Beste! Wenn die Rheingauer Weinwoche ab dem 9. August wieder zum Verkosten und Genießen einlädt, lockt der kostenlose Erfrischungsstand von ESWE Versorgung wie gewohnt mit dem neuesten Wasserglas. Die Jury hat jetzt das Motiv 2024 ausgewählt: Es wird nostalgisch.

Jedes Jahr reichen Bürgerinnen und Bürger ihre Vorschläge für das begehrte Sammelobjekt bei ESWE ein. In diesem Jahr musste sich die fünfköpfige Jury zwischen 64 unterschiedlichen Ideen entscheiden. Ihre Wahl fiel schließlich auf einen Vorschlag von Michael Spengler. „Aqua“ (lateinisch für „Wasser“) prangt in blauer Schrift zwischen dekorativ geschwungenen Ornamenten und Blüten. Daneben sind die drei Quellen der Wiesbadener Wasserversorgung aufgelistet.

„Der Entwurf ist eine Erinnerung an die Zeit des Jugendstils, dessen Spuren in der Stadt vielfach zu sehen sind“, erklärt der Künstler. „Und direkt auf dem Glas werden die Herkünfte der Wasser erwähnt, welche von ESWE auf dem Weinfest angeboten werden.“

Bereits 2019 hatte Spengler gewonnen: Damals hatte er ein Glas mit fröhlichen grünen Fröschen gestaltet.
„Die Vielzahl der Einsendungen zeigt, wie intensiv sich die Menschen mit dem Thema ‚Wasser‘ beschäftigen“, sagt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. Er nimmt jedes Jahr persönlich an den Jurysitzungen teil. „Wir freuen uns immer wieder, wenn wir eines der wichtigsten Lebensmittel während der Weinwoche so schön präsentieren dürfen.“

Der Gewinner wird für seine Idee mit einem Preisgeld von 600 Euro belohnt; am ESWE-Wasserstand bekommt er außerdem zwei Kästen mit seinem Glas 2024 überreicht.

Anne Klees kam mit ihrer Grafik voller bunter Herzen auf Platz 2 und erhält hierfür 300 Euro. Als Drittplatzierter kann sich Stefan Wolf mit dem Bild eines fröhlichen Trios über 200 Euro freuen.

Das neue ESWE-Wasserglas 2024 wird in einer limitierten Auflage von 6000 Stück produziert. Zu haben ist es, solange der Vorrat reicht, gegen eine Spende von mindestens 1 Euro am ESWE-Wasserstand während der Rheingauer Weinwoche. Natürlich geht der Reinerlös auch in diesem Jahr wieder an einen guten Zweck: Das Geld kommt den Wiesbadener „Clown Doktoren“ zugute, die in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag feiern.

Der neue LDEW-Vorstand mit Ralf Schodlok (Mitte).  

Sein Fachwissen und sein Netzwerk bleiben für Hessen und Rheinland-Pfalz wichtig: Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG, ist jetzt erneut in den Vorstand des Landesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (LDEW) Hessen/Rheinland-Pfalz gewählt worden.

Während der diesjährigen LDEW-Jahrestagung und Mitgliederversammlung in Mainz sprachen sich die Mitglieder erneut mehrheitlich für Schodlok als Mitglied des 24-köpfigen Vorstands aus. Er gehört dem Entscheidungsgremium bereits seit 2011 ununterbrochen an und wird dort nun zunächst für weitere zwei Jahre tätig sein. 

„Das Thema ‚Energieversorgung‘ hat für viele Bürgerinnen und Bürger in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen“, sagt der ESWE-Chef. „Eine günstige und zuverlässige Belieferung mit Strom, Gas, Wärme und Wasser ist nicht mehr selbstverständlich. Unsere Branche durchläuft tiefgreifende Veränderungen und Umbrüche. Gleichzeitig stehen echte Mammutaufgaben vor uns: Vor Ort sind es die Stadtwerke und Energieversorger, die eine kommunale Wärmeplanung mitgestalten müssen. Das verlangt enorme Planungs- und Bauleistungen und erfordert einen riesigen Finanzierungsbedarf.“

Gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen und -kolleginnen will sich Schodlok dafür einsetzen, für die notwendigen Transformationsprozesse bessere Rahmenbedingungen auf Landesebene zu schaffen. „In Hessen und Rheinland-Pfalz ist die Energie- und Wasserwirtschaft bereits auf einem guten Weg. Wir wollen den Ausbau der Erneuerbaren Energien, die Transformation der Gasnetze, die Stärkung unserer Stromnetze und den Schutz unserer Gewässer weiter vorantreiben. Ich freue mich, dass ich hierzu meinen Teil beitragen kann.“

Der LDEW vertritt die Interessen von rund 270 Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft in Hessen und Rheinland-Pfalz gegenüber Politik, Behörden und der Öffentlichkeit. Er vereinigt die Sparten Strom und Wärme, Gas, Wasser und Abwasser. Der LDEW ist Bindeglied zwischen Energie- und Wasserwirtschaft sowie Politik und Gesellschaft.

Der Ausbau der klimafreundlichen Fernwärme in Wiesbaden schreitet voran: Jetzt beginnt die Erweiterung in der Oranienstraße. Sie ist eine Voraussetzung für den baldigen Anschluss der Landesbibliothek in der Rheinstraße.

Die vorbereitenden Maßnahmen beginnen am kommenden Montag (6. Mai). Hierfür müssen auf der Oranienstraße Richtung Kaiser-Friedrich-Ring die linke Fahrspur und der Parkstreifen vorübergehend gesperrt werden. Zusätzlich wird im Parkstreifen der Rheinstraße 52 – 56 ein Halteverbot eingerichtet.

Feuerwehrzufahrten werden während der Bauzeit selbstverständlich freigehalten. Und wo immer möglich, bleiben auch Gebäudezufahrten geöffnet. Dennoch muss mit zeitweisen Einschränkungen gerechnet werden. 

Die voraussichtliche Bauzeit beträgt 6 Wochen. 
ESWE Versorgung dankt für das Verständnis und entschuldigt sich für eventuelle Unannehmlichkeiten.

Das ehrenamtliche Team des "KulturKaufHaus Biebrich" engagiert sich für eine lebendige Kulturszene und Stadtteilentwicklung, für Miteinander und Zusammenhalt. Noch bis Samstag kann das Projekt unterstützt werden.

Endspurt beim großen ESWE-Spendenmarathon fürs Wiesbadener Ehrenamt: Noch bis kommenden Samstag (4. Mai) können Bürgerinnen und Bürger die Vereine und ihre wichtigen Vorhaben in der Landeshauptstadt unterstützen. Es gilt das „Alles oder Nichts“-Prinzip – und einige Projekte haben ihre Zielsumme noch nicht erreicht.

Unter wiesbaden-crowd.de/osteraktion24 stellen insgesamt elf Vereine und Schulen ihre Aktionen auf der digitalen Spenden-Plattform „Wiesbaden Crowd“ vor und sammeln Geld für deren Umsetzung. Ab 10 Euro Spende gibt ESWE Versorgung weitere 10 Euro aus einem mit 3000 Euro gefülltem Sonderfördertopf dazu. 

Unterstützt werden aber nur die Projekte, die ihre vorab festgelegte Summe erreichen – ansonsten gehen alle Gelder an die Spenderinnen und Spender zurück.

Sechs tolle Aktionen haben ihren Finanzierungswunsch bereits erreicht oder sind sogar überfinanziert. Fünf weitere stehen kurz vor dem Ziel und brauchen daher dringend Unterstützung: So plant der SV 1921 Erbenheim ein kleines Containerdorf, die Kita Sonnenzwerge möchten einen neuen Hof bauen, die Teens vom CVJM freuen sich über einen neuen Jugendraum, das KulturKaufHaus Biebrich will sein Angebot für Kunst, Kultur und Bildung erweitern und MOJA e. V. schafft neue Freizeitangebote für unsere Kinder und Jugendlichen.
Schon ab 1 Euro kann jeder zum Unterstützer bzw. zur Unterstützerin von diesen Herzenswünschen werden. 

ESWE Versorgung sorgt dafür, dass alle Zahlungsströme sicher und transparent abgewickelt werden. Bis zur Auszahlung werden alle Gelder auf einen Treuhandkonto verwahrt. 

Gute Stimmung bei der Feier zur Fertigstellung (v. l.): ESWE-Vorstandsmitglied Jörg Höhler, OB und Aufsichtsratsvorsitzender Gert-Uwe Mende, Bürgermeisterin Christiane Hinninger, ESWE-Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok und Markus Lenhart von der Lenhart-Gruppe. Foto: Lothar Rehermann

Mit voller Kraft steuert die Landeshauptstadt ein ambitioniertes Projekt an: den Umbau der Wärmeversorgung Wiesbadens. An der Wärmewende führt kein Weg vorbei – diese spannende Reise braucht aber eine moderne und ausgeklügelte Infrastruktur. Ein in diesem Zusammenhang wichtiges Bauprojekt ist nun fertiggestellt! Mit der neuen Fernwärme-Pumpstation in der Deponiestraße hat ESWE das Herz für die zukünftige Versorgung der Wiesbadener Innenstadt geschaffen.

„ESWE Versorgung unterstützt die Stadt planerisch bei der Transformation des Wärmeverbrauchs und bietet geeignete Lösungen an, um die notwendigen Veränderungen in die Praxis umzusetzen “, erklärte Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Gert-Uwe Mende bei der offiziellen Fertigstellungsfeier für die Pumpstation. „Das neue Herzstück des Wiesbadener Fernwärme-Systems wird das bestehende Biomasse-Heizkraftwerk und Ende 2024 das neue Müllheizkraftwerk mit den Abnehmern in der Stadt verbinden. Dieses Herz wird den gesamten Wärmekreislauf in der Stadt regulieren und in Gang halten. Und nur mit dieser Investition wird ein weiterer Ausbau des klimafreundlichen Fernwärmenetzes nach dem Prinzip ‚global denken, lokal handeln‘ überhaupt möglich.“

Bürgermeisterin Christiane Hinninger fügte hinzu: „Um unsere Klimaziele zu erreichen, müssen wir den Ausstoß von Treibhausgasen im Wärmesektor drastisch reduzieren. Fernwärme wird im Rahmen der Kommunalen Wärmeplanung eine der entscheidenden Systemangebote sein. Und wir können vielen Menschen in Wiesbaden damit eine zuverlässige und vergleichsweise günstige Wärmeversorgung anbieten. Mit der neuen Pumpstation ist nun sichergestellt, dass auch bei einer deutlichen Ausweitung der Nachfrage dieses Angebot an Wärme ebenso wächst.“

Wiesbaden ist gesetzlich verpflichtet, eine kommunale Wärmeplanung zu entwickeln. Ein wichtiger Teil der Planung ist der Fernwärme-Ausbau Richtung Innenstadt. Die Pumpstation bildet dabei das Bindeglied zwischen Wärmeerzeugung und Wärmeverbraucher. Denn in Wiesbaden wird der Hauptteil der Fernwärme durch das Biomasse-Heizkraftwerk (BMHKW) erzeugt. Zusätzlich wird bald schon auch die Abwärme des neuen Müllheizkraftwerks (MHKW) genutzt. Beide Kraftwerke liegen in unmittelbarer Nachbarschaft der neuen Pumpstation. Durch sie ist es möglich, die Fernwärmeversorgung der für die Wiesbadener Innenstadt und das Airfield Erbenheim bedarfsgerecht bei den Erzeugern BMHKW und MHKW abzufordern.

In der Fernwärme-Pumpstation sind aufgrund der unterschiedlich benötigten Fördermengen und Förderhöhen der Netze und Kraftwerke vier Pumpengruppen im Einsatz, die jeweils aus drei Pumpen bestehen. Die Motorleistungen betragen 3 x 45 Kilowatt (kW) für das BMHKW, 6 x 55 kW für das Airfield Erbenheim und das MHKW sowie 3 x 315 kW für das Primärnetz. Um die Lärmbelästigung der Umwelt so gering wie möglich zu halten, wurde die Pumpstation schallisoliert gebaut.

Die Pumpstation ist in der Druckstufe PN 25 gefertigt und kann bis zu 1.185 Tonnen an 120 Grad heißem Wasser pro Stunde fördern. Die Anlage verfügt über ein zentrales Leitsystem der gesamten Fernwärmeversorgung in Wiesbaden mit Überwachungs- und Eingriffsmöglichkeiten. Sie ist auf die ESWE-Netzleitstelle aufgeschaltet und wird damit rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr kontrolliert.

Die gesamte Wärme-Einspeiseleistung der Erzeuger liegt bei 68 Megawatt, also 68 Millionen Watt. Ein Mensch produziert im Ruhezustand etwa 100 Watt Körperwärme.

„Als Ingenieur begeistert mich, wie durch gute Planung, technisches Know-how und mit Qualitätskomponenten neue Möglichkeiten geschaffen werden und tatsächlich immer wieder ein Fortschritt durch Technik erreicht wird“, berichtet ESWE-Vorstandsmitglied Jörg Höhler. „Für junge Leute, die etwas gestalten wollen und sich für Technik interessieren, sind das die Projekte, die wir zeigen müssen. So sieht es aus, wenn aus richtungsgebenden Worten wie ‚Energiewende‘ und ‚Transformation‘ etwas Konkretes wird.“

Die Planungen für das wegweisende Projekt begannen 2020, die Bauarbeiten starteten zwei Jahre später. Das Investitionsvolumen liegt bei 8 Millionen Euro – Anbindungsleitungen zu BMHKW und MHKW inklusive.

„Für uns ist das eine Investition in die Qualität unser aller Leben und in die Zukunft der Landeshauptstadt“, erläutert ESWE-Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok. „Unser ESWE-Fernwärmenetz versorgt bereits heute viele Teile des Stadtgebietes. Damit leistet ESWE Versorgung einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Für die besondere klimatische Kessellage in der Wiesbadener Innenstadt ist jede Einsparung von Abgasen wichtig. Unser Biomasseheizkraftwerk ersetzt das Energieäquivalent von über 16 Millionen Litern Heizöl, die nicht verfeuert werden müssen. Die Nutzung von Biomasse reduziert den CO2-Ausstoß um 95 Millionen Kilo pro Jahr. So gelangen weniger Kohlendioxid in die Atmosphäre und weniger schädliche Partikel in unsere Atemluft.“

Die Inbetriebsetzung der neuen Pumpstation ist für diesen Sommer geplant.

Jedes Jahr ein begehrtes Sammelobjekt: Das ESWE-Wasserglas zur Rheingauer Weinwoche.

Die Rheingauer Weinwoche wird wieder fröhlich-bunt: Wenn vom 9. bis zum 18. August in Wiesbaden rund um Marktkirche, Schlossplatz und Dern'sches Gelände mehr als 1000 unterschiedliche Weine und Sekte ausgeschenkt werden, ist auch das neue ESWE-Wasserglas zu haben. Das Motiv kommt dann erneut von einer Bürgerin bzw. einem Bürger.

Denn wie in den vergangenen Jahren, ruft ESWE Versorgung auch 2024 dazu auf, eigene Entwürfe für das begehrte Sammelobjekt einzureichen. Mitmachen kann jeder – egal ob jung oder alt, Hobby-Maler oder Kunst-Profi.

Gedruckt wird in sechs Echtfarben. Die Farben können also nicht wie beim Papierdruck gemischt werden. Auch Farbnuancen sind leider nicht möglich. So sind Hellblau und Dunkelblau zwei verschiedene Farben. Die Druckfläche ist 190 Millimeter lang und 75 Millimeter hoch. Eine Vorlage steht hier zur Verfügung.

Der Entwurf soll die Jahreszahl, das Logo von ESWE Versorgung sowie die Unterschrift des Künstlers bzw. der Künstlerin beinhalten. Eingereicht werden kann er bis zum 30. April postalisch an ESWE Versorgungs AG, Abteilung Unternehmenskommunikation, Betreff: Wasserglas 2024, Konradinerallee 25, 65189 Wiesbaden oder per Mail an wasserglas(at)eswe.com. Eine Jury wählt unter allen Einsendungen das Motiv für dieses Jahr.

Die Gewinnerin oder der Gewinner wird auf der Rheingauer Weinwoche vorgestellt. Belohnt wird ihre bzw. seine Mühe mit einem Preisgeld von 600 Euro sowie zwei Kästen mit ESWE-Wassergläsern 2024. Der oder die Zweitplatzierte erhält 300 Euro und der dritte Platz bekommt 200 Euro für seinen Entwurf.

Die Energie fließt! Bürgermeister Nikolaos Stavridis (v. r.) und ESWE-Vorstands-Chef Ralf Schodlok bei der Inbetriebnahme der neuen E-Tankstelle am Drobollacher Platz.

Ein tolles Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger, ein Gewinn fürs Klima: Walluf bietet ab sofort vier weitere Ladepunkte für Elektroautos an. Die neuste E-Tankstelle wurde jetzt am Drobollacher Platz (Marktstraße) in Oberwalluf eröffnet. Eine weitere wird in den kommenden Tagen am Wallufer Weinprobierstand in Betrieb genommen.

Den Bau hat die ESWE Versorgungs AG geplant, durchgeführt und finanziert. Der Wiesbadener Energiedienstleister ist in Walluf verantwortlich für den Ausbau des öffentlichen Ladenetzes. Ein Perspektivplan sorgt dafür, dass jedes Jahr neue Lademöglichkeiten geschaffen werden, um schließlich eine flächendeckende Abdeckung zu erreichen.

Bislang konnten die Walluferinnen und Wallufer ihre Elektrofahrzeuge in der Mühlstraße, Am Klingenweg, Im Grohenstück und in der Haselnußgasse aufladen. Nun kommen gleich zwei neue Ladestandorte dazu.

„In diesem Frühjahr haben wir die Bauarbeiten am Drobollacher Platz so gut wie abgeschlossen und mit dem neuen Veranstaltungsgebäude einen echten Mehrwert für alle Einwohnerinnen und Einwohner geschaffen“, sagt Wallufs Bürgermeister Nikolaos Stavridis. „Der wird jetzt durch die neuen Ladestation noch gesteigert. Und als Gemeinde sind wir unseren Klimazielen dadurch ebenfalls ein Stück näher gekommen.“

Die Ladesäule hat zwei Anschlüsse vom Typ 2 mit jeweils maximal 22 kW. Sie ist öffentlich, also für alle E-Auto-Fahrerinnen und E-Auto-Fahrer nutzbar.

„Die Zahl von Elektrofahrzeugen hat in den letzten Jahren stark zugenommen“, erklärt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Das ist ein Trend, der unsere Umwelt schützt. Und damit wir auf diesem richtigen Weg weiterhin ungebremst unterwegs sein können, werden wir von ESWE eine sichere und zuverlässige Infrastruktur errichten. Walluf hat für Besucherinnen und Besucher so viel zu bieten. Gemeinsam mit der Weinbaugemeinde sorgen wir dafür, dass sich Mobilität und Naturschutz nicht ausschließen.“

Mit Störungen soll jetzt Schluss sein: Nach wiederkehrenden Problemen in Teilen des Bierstadter Wassernetzes hat ESWE Versorgung ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt und investiert in den nächsten fünf Jahren rund 10 Millionen Euro für eine neue Infrastruktur. Der erste Bauabschnitt beginnt bereits nach den Osterferien.

ESWE Versorgung hatte zuletzt alle Wasserstörungen der letzten Jahre in Bierstadt aufgelistet, sanierungsbedürftige Straßenzüge herausgearbeitet und in Absprache mit dem Ortsbeirat und der Straßenverkehrsbehörde eine Bau-Reihenfolge festgelegt.

Demnach ist nun Start in der Patrickstraße. Hier werden sowohl die Wasser- als auch die Gasleitung erneuert und umgelegt. Statt der alten Rohre aus Gusseisen mit Kugelgraphit kommen dabei langlebige und widerstandsfähige Polyethylen-Systeme (PE 100-RC) sowie duktile Gussrohre mit Innenbeschichtung aus Zementmörtel zum Einsatz.

Die Maßnahme wird in mehreren Abschnitten durchgeführt: Der erste reicht ab dem Kreuzungsbereich Patrickstraße/Zieglerstraße bis zum Kreuzungsbereich Patrickstraße/Poststraße. Im weiteren Verlauf wird die Wasserversorgungsleitung in eine neue Trasse verlegt und im Kreuzungsbereich Schultheißstraße an die bereits 2016 erneuerte Leitung angebunden. Während der Arbeiten sind die Zufahrten zu Geschäften und Werkstatt gewährleistet. Die Arbeiten sollen Ende des Jahres beendet werden.

Im kommenden Jahr führt dann die weitere Verlegung durch die Poststraße. Auch hier werden die Beeinträchtigungen so gering wie möglich gehalten. Bürgerinnen und Bürger werden selbstverständlich zeitnah vor Durchführungsbeginn näher informiert.

„Die Erneuerung unseres Wassernetzes ist eine ambitionierte Aufgabe“, sagt der Bierstadter Ortsvorsteher Rainer Volland. „Sicherlich kann es zu Einschränkungen kommen. Im Ergebnis erhalten wir dafür aber ein leistungsfähiges System, das unseren Stadtteil ein Jahrhundert lang sicher mit Wasser versorgen wird. Darüber hinaus wird nach den Arbeiten die gesamte Fahrbahndecke zwischen Bierstadter Höhe und Schultheißstraße erneuert. Die Geduld lohnt sich also.“

Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG (erste Reihe, rechts), Jörg Höhler, Vorstandsmitglied der ESWE Versorgungs AG (zweite Reihe, rechts), Verena Baldassi, Gesamtprojektleiterin Wasserstoff-Regionalnetz (erste Reihe, zweite von rechts) und Ralf Cohrs, Abteilungsleiter Planung der ESWE Versorgungs AG (oberste Reihe, links), zusammen mit den weiteren Projektverantwortlichen nach der Vertragsunterzeichnung zum Wasserstoff-Regionalnetz Rh2ein-Main Connect in Wiesbaden.

Wasserstoff gilt als Energieträger der Zukunft. Gleichzeitig steht der Aufbau einer lokalen Wasserstoffwirtschaft noch am Anfang. Die hessische Energiewirtschaft nimmt hier eine entscheidende Rolle ein – von der Wasserstoffproduktion über den Transport und die Verteilung bis hin zur Nutzung in den verschiedenen Anwendungen und Sektoren: der Industrie, dem Verkehr, der Wärme und Stromerzeugung. 

Die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main soll ein eigenes regionales Verteilnetz für Wasserstoff erhalten: „Rh2ein-Main Connect“ wird voraussichtlich ab dem Jahr 2028 in ersten Teilabschnitten in Betrieb genommen. Die Regionalversorger ESWE Versorgungs AG, ENTEGA AG, Mainova AG und Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) sowie der Fernleitungsnetzbetreiber Open Grid Europe GmbH (OGE) und die Verteilnetzbetreiber e-netz Südhessen AG und NRM Netzdienste Rhein-Main GmbH haben kürzlich einen entsprechenden Kooperationsvertrag geschlossen. Das neue Wasserstoff-Regionalnetz „Rh2ein-Main Connect“ soll die Metropolregion durch gleich mehrere Anbindungen an das H2 Kernnetz nach aktuellem Planungsstand beginnend ab 2028 bis 2032 mit klimaneutralem Wasserstoff versorgen.

„Mit Blick auf die angestrebte Klimaneutralität in Hessen bis spätestens 2045 müssen wir bereits heute die Entscheidung treffen, wie wir Industrie und Mittelstand zukünftig nachhaltig mit klimaneutraler Wärme und Strom versorgen wollen. In Abstimmung mit den Plänen zur Errichtung des Wasserstoffkernnetzes gehen wir jetzt diesen Schritt, um gemeinsam mit den beteiligten Partnern ein eigenes klimaneutrales Verteilnetz in Frankfurt/Rhein-Main aufzu-bauen“, erläutert Dr. Marie-Luise Wolff, Vorstandsvorsitzende der ENTEGA AG, anlässlich der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages in Wiesbaden.

Dr. Jörg Bergmann, Sprecher der Geschäftsführung der OGE, ergänzt: „OGE hat mit Partnern das nationale Infrastrukturprojekt „H2ercules“ initiiert, welches Verbraucher im Süden und Westen Deutschlands mit grünem Wasserstoff aus heimischer Produktion und über diverse Importrouten versorgen wird. H2ercules ist ein Teil des Wasserstoff-Kernnetzes, das wichtige Verbrauchszentren, wie insbesondere die Rhein-Main-Region, erschließen wird. Für die regionale Durchdringung benötigen wir die Verteilnetzbetreiber, um gemeinsam so die Dekarbonisierung mittels Wasserstoffs für eine breite Gruppe von Abnehmern zu er-möglichen.“

Peter Arnold, Vorstandsvorsitzender der Mainova AG, fügt hinzu: „Für wirksamen Klimaschutz ist der Einsatz von klimafreundlichem Wasserstoff im Wärmemarkt entscheidend. Schließlich findet hier mehr als die Hälfte des Primärenergieverbrauchs statt. Zudem weist Wasserstoff weitere Vorzüge auf: Als Gas ist er natürlicher Partner der Erneuerbaren Energien, großvolumig speicherbar und gut transportierbar. Deswegen ist jetzt ein entschlossener Start in die Wasserstofftechnologie und der entsprechende Ausbau der Infrastruktur erforderlich.“

Dr. Oliver Malerius, Vorstandsvorsitzender der KMW AG, erklärt dazu: „Um den steigenden Wasserstoffbedarf sowohl in Hessen als auch in Rheinland-Pfalz bis zum Erreichen der Klimaneutralität im Jahr 2045 zu decken, sollte das neue Wasserstoff-Regionalnetz vorausschauend dimensioniert werden. In enger Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnern werden Verbrauchsstandorte mit hohem Wasserstoffbedarf z.B. zur Erzeugung von CO2-neutralem Strom und (Prozess-) Wärme identifiziert und perspektivisch leitungstechnisch erschlossen. Diese erschlossenen Standorte machen so auch die Verwendung von Wasserstoff in Industrie, Gewerbe und Privathaushalten zur Wärmeerzeugung effizient möglich.“

Jörg Höhler, Technischer Vorstand der ESWE Versorgungs AG, erläutert abschließend: „Das, was wir heute vereinbart haben, ist ein echtes Wasserstoffnetz für die Region mit einer Gesamtlänge von ca. 300 km durch das Rhein-Main-Gebiet. Für das Initialnetz müssen die ersten Teilstücke bis 2032 neu errichtet werden, anschließend werden wir verstärkt bestehende Erdgasleitungen umwidmen. Dabei sind wir uns mit allen beteiligten Partnern einig, dass Wasserstoff sowohl aus Fernleitungen als auch dezentral eingespeist werden soll. Wenn möglich, werden wir auch Industriepartnern im Rhein-Main-Gebiet die Möglichkeit eröffnen, mittels Elektrolyse erzeugten Wasserstoff aus ihren Anlagen in das neue Regionalnetz einzuspeisen. Darüber hinaus können die erwarteten Investitionskosten für eine regionale Wasserstoff-Infrastruktur nicht durch die Verteilnetzbetreiber allein getragen werden. Es sind Förder- und Finanzierungsprogramme aus dem öffentlichen und privaten Sektor notwendig. Hier kann das Land Hessen einen entscheidenden Beitrag leisten, das erste öffentliche, klimaneutrale Wasserstoff-Verteilnetz in Hessen gemeinsam mit den kommunalen Regionalversorgern auf den Weg zu bringen.“

Die ersten Teilabschnitte des Wasserstoff-Regionalnetzes „Rh2ein-Main Connect“ sollen bis 2028 errichtet werden und ab Inbetriebnahme die Versorgung von frühen Ankerkunden der Region mit Wasserstoff gewährleisten. Die neuen Leitungen sollen dabei möglichst in den Schutzstreifen des bestehenden Erdgasnetzes integriert werden. Ab 2032 soll dann die lokale Weiterverteilung des Wasserstoffs beginnen. Ab hier soll weniger der Neubau im Vordergrund stehen, sondern eher eine Umwidmung der bestehenden Infrastruktur vom Erdgas- auf den vollständigen Wasserstoffeinsatz, um eine stufenweise Umstellung in der Fläche zu erreichen.

Für die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main wird laut einer Bedarfsabschätzung im Jahr 2030 ein jährlicher Wasserstoffbedarf von anfangs ca. 5 Terrawattstunden (TWh) prognostiziert, der bis zum Jahr 2045 auf ca. 24 TWh jährlich ansteigt. Die beteiligten Partner rechnen mit notwendigen Investitionen für die Planung und den Bau des Regionalnetzes „Rh2ein-Main Connect“ bis zum Jahr 2040 von rund 610 Millionen Euro.



Wasserstoffprojekte in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main

Bereits im Jahr 2014 hatten die ESWE Versorgungs AG und die Mainova AG erste Schritte in Richtung Wasserstoff unternommen und zusammen mit elf weiteren Projektpartnern der kommunalen Thüga-Gruppe eine Strom-zu-Gas-Demonstrationsanlage in Betrieb genommen. Die Anlage wandelte Strom in Wasserstoff um und speiste diesen dann in das Gasverteilnetz ein. „Rückblickend auf das Projekt sind wir davon überzeugt, dass diese Technologie langfristig das größte Potential hat, überschüssige Mengen an regenerativen Energien zu speichern. Es wurde erstmals damit begonnen, die vorhandenen Gasnetze im Sinne der Energiewende nicht mehr nur klassisch als Transportmittel zu nutzen, sondern, verbunden mit dem Stromnetz, dienen sie auch als Speicher und Transportmedium für in Wasserstoff umgewandelte erneuerbare Energien und sorgen dafür, dass man diese vielfältig nutzen kann“, ergänzt Jörg Höhler.  

Auch die ENTEGA AG in Darmstadt plant mit dem Forschungsprojekt „DELTA“, selbst grünen Wasserstoff am Standort des Müllheizkraftwerks zu erzeugen. Hier geht es primär darum, Wasserstoff für die Mobilität bereit zu stellen, insbesondere für den ÖPNV. „In einem Elektrolyseur wird Wasser unter Strom gesetzt, so dass sich Wasserstoff und Sauerstoff voneinander trennen. Die so mit der geplanten Anlage erzeugte Wasserstoffmenge von jährlich ca. 310 Tonnen (t) reicht für den Betrieb von ca. 40 Bussen aus und spart damit verbrauchsbedingt rund 4.000 t CO2 pro Jahr ein. Perspektivisch werden wir auch die Nutzung der beim Elektrolyseprozess anfallenden Abwärme für Heizzwecke untersuchen. Diese vielseitige Wasserstoff-Technologie, die in Deutschland dringend weiter erprobt werden muss, wird für die Umsetzung unserer Klimaschutzziele immer wichtiger. In diese Lücke stößt ENTEGA bereits heute mit dem Reallabor DELTA“, erklärt Dr. Marie-Luise Wolff. 

Matthias Bürk, Standortleiter der Merck-Gruppe an deren Konzernzentrale in Darmstadt, fügt hinzu: „Als Wissenschafts- und Technologieunternehmen sehen wir uns als künftigen Abnehmer von Wasserstoff in Hessen. Merck will bis 2040 weltweit klimaneutral sein. Gleichzeitig steht die Versorgungssicherheit im Vordergrund. Der geplante Aufbau und Betrieb eines Wasserstoffverteilnetzes ab 2028 bestärkt uns darin, an unserem Standort Darmstadt entsprechend unserer Energiestrategie auf grünen Wasserstoff zu setzen. Wir benötigen einen Energiemix aus regenerativen Energien. Dank Eigenerzeugung aus Geothermie sowie Photovoltaik können wir einen Teil selbst beisteuern. ENTEGA ist bereits heute für uns ein wichtiger strategischer Partner, wie unser gemeinsamer Ausbau mit großflächigen PV-Anlagen an den Merck-Standorten in Darmstadt und Gernsheim zeigt.“

Mit Blick auf den laufenden Umbau des Heizkraftwerks West der Mainova AG in Frankfurt spielt Wasserstoff ebenfalls eine Schlüsselrolle. Dazu äußert sich Peter Arnold wie folgt: „Unser neues Vorbildkraftwerk wird wegweisend sein für die Dekarbonisierung der Stadt Frankfurt am Main. Mit der bereits heute auf den Einsatz von Wasserstoff ausgelegten Anlagentechnik werden wir ab 2026 einen hohen Einspareffekt von Treibhausgasen erreichen. Perspektivisch soll unser Klimaschutz-Schwergewicht die Frankfurterinnen und Frankfurter CO2-neutral mit Wärme und Strom versorgen. Davon profitieren wir alle. Wichtig ist, dass die Politik verlässliche Rahmenbedingungen schafft und das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz verlängert und weiterentwickelt.“

Auch die KMW AG plant den Bau eines wasserstofffähigen Gaskraftwerkes auf der Ingelheimer Aue. Es soll die Erneuerbaren Energien ergänzen und Strom liefern, wenn kein Wind weht und auch keine Sonne scheint, um die Versorgungssicherheit für eine CO2-freie Energiezukunft in der Region zu gewährleisten. Das Zukunftskraftwerk wird technisch so gebaut, dass das anfänglich genutzte Erdgas möglichst schnell und vollständig durch Wasserstoff zu ersetzen ist. Die Inbetriebnahme ist entsprechend 2028 geplant. 

„Als moderner Erzeuger wollen wir 100 Prozent klimaneutrale Energie zur Verfügung stellen und langfristig die Versorgung sowie maximale Nachhaltigkeit sicherstellen. Deshalb planen wir, in Mainz ebenfalls Investitionen in eine wasserstofffähige Energieerzeugung – unser Zukunftskraftwerk“, erklärt Dr. Oliver Malerius abschließend.

Der schwierigste Schritt zur Fernwärmeerschließung der Turnhalle Gerhart-Hauptmann-Schule startet nun noch vor den Osterferien. Dabei quert der letzte Bauabschnitt der Versorgungsleitung den Kurt-Schumacher-Ring von Richtung Hollernbornstraße in Richtung Elsässer Straße. Die Arbeiten beginnen am kommenden Dienstag (19. März) und dauern voraussichtlich bis Ende April.

Während der Maßnahme wird das Einfahren von der Elsässer Straße und der Hollerbornstraße in den Kurt-Schumacher-Ring nicht möglich sein. In Baustellennähe fallen einige Parkplätze im Kurt-Schumacher-Ring in den kommenden Wochen weg, zudem müssen zwei der vier Fahrspuren in zwei Teilbauabschnitten gesperrt werden.
Ab dem 15. April wird aber eine Fahrspur in Richtung Innenstadt in einem dritten Teilbauabschnitt wieder geöffnet. Das Ende der gesamten Bauarbeiten ist für den 26. April vorgesehen.

ESWE Versorgung bedauert eventuelle Unannehmlichkeiten und dankt für das Verständnis.

Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG, sieht das tolle Abschneiden des Wiesbadener Energiedienstleisters als Bestätigung und Ansporn.

ESWE Versorgung gehört aus Kunden- und Kundinnensicht zu Deutschlands besten Stromanbietern. Das zeigt eine bundesweite Befragung im Auftrag des Nachrichtensenders ntv. Bei den Grundversorgern landete der Wiesbadener Energiedienstleister auf Platz 2 der deutschen Rangliste.

Das Deutsche Institut für Service-Qualität führte die Befragung für ntv durch. Im Fokus standen insgesamt 34 Stromanbieter, davon 27 in einer detaillierten Einzelauswertung. 10,6 Prozent von ihnen kommen aus Hessen. Analysiert wurden 2936 Bewertungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern. 

Die Studie wurde zwischen August 2023 und Januar 2024 durchgeführt. Der Titel lautet „Mehr Transparenz – mehr Kundennähe“. Abgefragt wurden u. a. Aspekte wie Preise, Service, Vertragsbedingungen und Transparenz. Aber auch Ärgernisse auf der einen und die Weiterempfehlungsbereitschaft der Kundinnen und Kunden auf der anderen Seite spielten eine Rolle. Bewertet wurde per Punktevergabe auf einer Skala zwischen „sehr zufrieden“ bzw. „sehr positiv“ (+2) bis „sehr unzufrieden“ bzw. „sehr negativ“ (-2).

Beim Urteil zur Kundinnen- und Kundenzufriedenheit mit Grundversorgern erreichte ESWE Versorgung Platz 2 mit 72,2 Punkten (auf einer Skala von 0 bis 100) – nur 0,9 Punkte hinter dem Erstplatzierten. Auch bei der Frage nach möglichen Ärgernissen kamen die Wiesbadener aufgrund äußert weniger Vorkommnisse auf den zweiten Platz. Bei der Zufriedenheit mit den Vertragsbedingungen schaffte es ESWE im Bundesvergleich auf Platz 3. In der Darstellung des Deutschen Instituts für Service-Qualität heißt es hierzu: „ESWE Versorgung profiliert sich mit einer hohen Zufriedenheit mit den Vertragsbedingungen und einer vergleichsweise niedrigen Ärgernisquote.“

Kein Wunder also, dass ESWE Versorgung auch im Gesamturteil einen vorderen Rang einnimmt: Mit 72,2 Punkten und dem Qualitätsurteil „gut“ liegt das moderne Traditionsunternehmen auf Platz 6. 

„Schlechte Erfahrungen mit Billig-Anbietern und Energie-Discountern haben vielen Kundinnen und Kunden drastisch vor Augen geführt, wie wichtig Zuverlässigkeit und Sicherheit bei der Wahl eines Versorgers sind“, sagt ESWE-Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok. „Gerade in unserem Kerngebiet ist uns die Nähe zu den Bürgerinnen und Bürgern wichtig. Wir sehen uns als Partner vor Ort. Deshalb sind wir sehr stolz auf diese Platzierung – und verstehen sie gleichzeitig als weiteren Ansporn, unsere Serviceangebote konstant weiterzuentwickeln.“

Weitere Informationen zur Studie des Deutschen Instituts für Service-Qualität gibt es unter https://disq.de/2024/20240207-stromanbieter.html.

Nach der Ladesäuleneröffnung pflanzten sie einen Baum (v. l.): ESWE-Vorstandsvorsitzender Ralf Schodlok, Bürgermeister Joachim Reimann, Landrat Sandro Zehner und Schuldirektor Matthias Gotthardt.

Doppelter Gewinn fürs gute Klima in Taunusstein: In der größten Stadt im südhessischen Rheingau-Taunus-Kreis gibt es ab sofort nicht nur zwei neue Ladepunkte für Elektroautos. Zur Eröffnung einer E-Tankstelle wurde gleichzeitig ein Baum gepflanzt.

Möglich gemacht hat es ESWE Versorgung. Der Wiesbadener Energiedienstleister ist in Taunusstein verantwortlich für den kontinuierlichen Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Einem dezidierten Ausbauplan folgend errichtet ESWE jedes Jahr neue Ladesäulen. Ziel ist die flächendeckende Abdeckung in allen Stadtteilen.

Dem sind die Energieexperten jetzt wieder ein Stück näher gekommen: Am Gymnasium Taunusstein in der Bernsbacher Straße steht nun eine Ladestation mit zwei Anschlüssen à 22 Kilowatt (kW) Ladeleistung. „Der Ausbau der Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Schritt, um Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen aktiv bei der Umstellung auf emissionsarme Fortbewegung zu unterstützen“, sagt Taunussteins Bürgermeister Joachim Reimann. „Nicht jeder wird in Zukunft immer Zugang zu privaten Wallboxen haben. Öffentliche Ladesäulen werden als wichtige Ergänzung gebraucht. Der Ausbau fördert unser Ziel, eine nachhaltige und zukunftsorientierte Mobilität in Taunusstein zu schaffen.“

Die Idee zur Errichtung am Gymnasium hatte Schuldirektor Matthias Gotthardt. Er wollte Lehrerinnen, Lehrern, Schülerinnen und Schülern eine Möglichkeit zum Aufladen von E-Fahrzeugen anbieten.

Da die Fläche dem Rheingau-Taunus-Kreis gehört, waren im Vorfeld enge Absprachen zwischen ESWE und den Ämtern notwendig. „E-Tankstellen sind ein wichtiges Angebot an die Menschen im Kreis, damit sie selbst die Energiewende unterstützen können“, erklärt Landrat Sandro Zehner. „Gleichzeitig wird jede neue Säule zum weiteren Standortvorteil für unsere Region. Deshalb haben wir den Bau in Taunusstein sehr gerne unterstützt.“

Die Planer von ESWE untersuchten drei Standorte. Dort, wo jetzt die neuen Ladepunkte zu finden sind, musste zuvor noch ein abgestorbener Baum weichen. Als Ausgleich wurde auf dem Schulhof eine Eberesche (Sorbus aucuparia) gepflanzt. Die kann bis zu 15 Meter hoch und bis zu 150 Jahre alt werden.

Die Kosten für die Pflanzaktion trägt ESWE Versorgung genauso wie die für den Bau der Ladesäule inklusive Parkplatzmarkierungen. Die Ladestation ist öffentlich und kommt damit allen E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrern zugute.

„Der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur ist für uns eine Investition in den Klimaschutz und damit in die Zukunft“, berichtet Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. „Die Energiewende kann nur vor Ort in den Städten und Gemeinden funktionieren. Und dabei sehen wir uns als Partner der Bürgerinnen und Bürger.“

Bei einem Termin im Wiesbadener Rathaus informierte Jörg Höhler, Vorstandsmitglied der ESWE Versorgungs AG den Wiesbadener Oberbürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzenden des Unternehmens, Gert-Uwe Mende, über den Transformationsplan und den Zuwendungsbescheid des BAFA. Zudem waren Andreas Wasem, Projektleiter, Verena Baldassi, Sachgebietsleiterin Erneuerbare Energien und Ralf Cohrs, Abteilungsleiter (alle von der ESWE Versorgungs AG) und Dr. Klaus Friedrich, Leiter Umweltamt Landeshauptstadt Wiesbaden bei diesem Gespräch dabei.

Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Erfüllung der ehrgeizigen Klimaziele der Landeshauptstadt Wiesbaden ist erreicht: Nachdem der Wiesbadener Energiedienstleister ESWE Versorgung einen entsprechenden Zuwendungsbescheid des „Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle“ (BAFA) erhalten hat, kann die Erstellung eines Transformationsplans für das Wiesbadener Fernwärmenetz nun umgehend beginnen. Dieser wird auch wichtige Erkenntnisse für die kommunale Wärmeplanung erbringen.   

Der Hintergrund: Für das Erreichen der Klimaziele in Deutschland kommt der klimaneutralen Wärmeversorgung eine entscheidende Rolle zu. Deshalb wurde mit der „Bundesförderung für effiziente Wärmenetze“ (BEW) ein Instrument geschaffen, das Investitionen in den Neubau von Wärmenetzen mit hohen Anteilen an erneuerbaren Energien sowie in die Dekarbonisierung bestehender Netze anregen soll. 
Dekarbonisierung meint hierbei den Umstieg auf kohlenstofffreie und erneuerbare Energiequellen. Der erste Schritt zu einem solchen Aus- oder Umbau des Wärmenetzes ist die Erstellung eines sogenannten Transformationsplans.

In der hessischen Landeshauptstadt betreibt ESWE Versorgung seit 1966 zuverlässig das Wiesbadener Fernwärmenetz und hat es seitdem systematisch ausgebaut und weiterentwickelt (Leitungslänge rd. 120 km, Wärmeabgabe rd. 300 GWh). Insofern war es folgerichtig, dass der Wiesbadener Energiedienstleister im August letzten Jahres beim zuständigen „Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle“ (BAFA) einen Förderantrag zur Erstellung eines Transformationsplans einreichte. Dieser wurde nun mit dem Höchstsatz bewilligt und damit eine Übernahme von bis zu 50 Prozent der entstehenden Kosten zugesagt. Die Gesamtkosten werden sich voraussichtlich auf ca. 4 Millionen Euro belaufen. 

„Mit der Erstellung des Transformationsplans im Rahmen der BEW geht ESWE Versorgung konsequent den nächsten Schritt, um das Wiesbadener Fernwärmenetz fit zu machen für die Herausforderungen der Wärmewende“, erläutert Vorstandsmitglied Jörg Höhler. „Der Plan wird den Weg beschreiben, auf dem wir das Ziel eines klimaneutralen Fernwärmenetzes schrittweise bis zum Jahr 2035 erreichen wollen und können. Dabei wird er auch wichtige Aufschlüsse für die kommunale Wärmeplanung der Stadt Wiesbaden erbringen.“ 

Diesen Sachverhalt hebt auch Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende ausdrücklich hervor: „In der Landeshauptstadt Wiesbaden spielt die Fernwärme schon jetzt eine sehr wichtige Rolle bei der Wärmeversorgung unserer Bürgerinnen und Bürger sowie der ansässigen Unternehmen. Daher ist eine enge Verzahnung der Aus- und Umbaupläne des Wärmenetzes von ESWE Versorgung mit der kommunalen Wärmeplanung der Stadt Wiesbaden unerlässlich. Ich bin daher sicher, dass der ESWE-Transformationsplan auch der Stadt Wiesbaden bei ihrer kommunalen Wärmeplanung erheblich zugutekommt.“ 

ESWE Versorgung wird nun umgehend mit der Erstellung des Plans beginnen, denn dieser liefert die zentrale Entscheidungsgrundlage für die gezielte Weiterentwicklung des Wärmenetzes in Wiesbaden in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. ESWE-Projektleiter Andreas Wasem erläutert, welche Erkenntnisse der Transformationsplan erbringen wird: „Der Plan beschreibt, wie das Wärmenetz der ESWE unter wirtschaftlichen und technischen Gesichtspunkten bis 2035 treibhausgasneutral aus- und umgebaut werden kann. Dazu werden alle potenziellen Erzeugungstechnologien für grüne Fernwärme wie Umwelt- und Abwärme, Geothermie, Solarthermie, Biomasse oder Wasserstoff auf ihre Potenziale für das Wiesbadener Wärmenetz hin analysiert. Zudem wird er eine Definition aller notwendigen Maßnahmen zur Zielerreichung in Maßnahmenpaketen bis 2035 enthalten.“ Mit der Fertigstellung des Transformationsplans ist laut Wasem voraussichtlich in zwei Jahren zu rechnen.

ESWE Versorgung setzt sich für ehrenamtliches Engagement ein und fördert damit die Vielfältigkeit, die unsere Stadt so lebenswert macht. Deshalb startet ESWE Versorgung auch in diesem Jahr wieder Sonderaktionen auf der eigenen Spendenplattform „Wiesbaden Crowd“ (www.wiesbaden-crowd.de).

Für die erste sollten sich Projektstarter jetzt anmelden. Denn zur Osteraktion vom 8. April bis zum 4. Mai wird auf der hauseigenen Spendenplattform ein Sonderfördertopf zur Verfügung gestellt, der mit 3000 Euro gefüllt ist.  Ab 10 Euro Spende für ein Projekt gibt ESWE 10 Euro aus diesem Fördertopf dazu. Als Startfinanzierung spendiert ESWE außerdem 10 Prozent der Projektzielsumme (maximal 500 Euro). So gehen z. B. Projekte, die 1000 Euro einsammeln wollen, direkt mit einem Startbonus von 100 Euro ins Rennen.

Die „Wiesbaden Crowd“ ist gedacht für Macher und Anpacker aus Wiesbaden und der Region. Innerhalb von maximal 60 Tagen können sie auf der Seite für ihr Projekt Gelder von Familie, Freunden oder auch völlig Fremden einsammeln. Einzige Voraussetzungen: Das Vorhaben verfolgt einen sozialen, kulturellen, sportlichen oder gesellschaftlichen Zweck und ist für Wiesbaden und die Region bestimmt.

„Das Ehrenamt stärkt den Zusammenhalt und das Verständnis füreinander“, sagt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender ESWE Versorgungs AG. „Mit unserer Wiesbaden Crowd unterstützen wir Vereine und Institutionen bei dieser wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe.“

Anmeldungen für die Osteraktion sind jetzt freigeschaltet unter www.wiesbaden-crowd.de/osteraktion24. Bei Fragen helfen erfahrene Coaches gerne weiter. Die Projektanlage ist im ersten Schritt unverbindlich und kostenfrei.

Weil in der Vorderstraße/Ecke Oberstraße in Kloppenheim ein Schieberkreuz erneuert wird, muss die Trinkwasserversorgung während der Arbeiten in Teilen abgestellt werden. Die Unterbrechung findet in der Nacht vom kommenden Donnerstag auf den kommenden Freitag (8. auf 9. Februar) zwischen 22 und 6 Uhr morgens statt.

Betroffen sind folgende Straßen in Kloppenheim: Vorderstraße, Kleine Vorderstraße, Ohlenstraße, Schnitterweg, Feldbrandstraße, Bangertstraße, Bachstraße, Oberstraße, Kleine Oberstraße, Stiegelstraße, Ernst-Göbel-Straße, Friedrich-Ebert-Straße, Häherweg, Heßlocherstraße, Am Pfarrgarten, Pfarrstraße, Kirschberg, Lindenthalstraße, Thomaeweg, Hackenbaum, Faßbinderstraße, Kreuzstraße, Schleusenstraße, Seelgasse, Haseleck, Hockenberger Höhe und Am Schlupfloch.

Wer während der Nachtstunden Wasser benötigt, sollte sich vorab entsprechende Mengen abfüllen. Zusätzlich wird am Bierhausweg 4 ein Standrohr als Notversorgung aufgebaut.

ESWE Versorgung entschuldigt sich für etwaige Unannehmlichkeiten und dankt für das Verständnis.

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